Uralte übermächtige Zauberwesen (Zeres) beherrschen die Erde, als der Mensch in seiner frühen Entwicklungsphase als solches geradeerst geboren wird. Er wächst heran als nutzbarer Sklave für dieses Herrschaftsvolk, das rücksichtslos über ihn verfügt. Vakuda, der Erde Flammenhüter, so nennt man sie. Machtvoll und allübergreifend herrschen sie jahrtausendelang über das unschuldige Leben um sie herum. Doch nicht alle Vakuda sind herzlose Wesen. In ihrer Mitte gibt es weise und umsichtige Mannen und alsdann finden sich auch mitfühlende Menschenfreunde unter ihnen.
Sie erschaffen zur Stärkung der Wehrfähigkeit des Planeten aus dem arglosen und schwächlichen Menschen heraus ein wahrlich starkes Geschlecht, Geistwesen genannt… Die Xandews, wie man sie tauft, vermehren sich schnell. Dunkel und beherrscht sind sie und entwickeln Familiensinn, der alles andere überstrahlt. Das scheint den Menschenfreunden unter den Zeres aber doch noch zu wenig zu sein und sie setzen eine wahrlich helle Fassung von machtvollen Geistwesen daneben, die Charyques, die sie nach eigenem Geschmack wunderschön mit strahlend blauen Augen und silberscheinenden, weißblonden Haaren – zu ihrer eigenen Freude – gestalten. Diese Geistwesen, die dunklen Xandews genauso wie die hellen Charyques, die geschaffen wurden, um die Allmacht der Vakuda zu brechen, verfolgen aber ihre ganz eigenen Ziele und richten letztlich ihre Stärke gegen die eigene Art – den schwachen und unterdrückten Menschen. Sie gestalten sich dabei bösartiger wie die Havocs, die wilden Aschereiter unter den Vakuda selbst.
Und erneut greift die wohlmeinende Seite der Zauberwesen ein und erschafft die grünäugigen Vrallysa, aus den selbstverliebten Eiswolken entwickelt, um die bösartigen Umtriebe der Charyques und der Xandews wiederum aufzuhalten und für den schwachen Menschen eine starke Wache im Hintergrund zu sein. Später stellen sie noch zu deren Unterstützung die Bijixs daneben, aus den Genen der donnergrollenden Düsterwinde geboren. Die Allmacht der gierigen Geistwesen wird damit gebannt und der Mensch erhält genügend Raum, sich zu erholen und gesund weiterzuwachsen.
Aber damit haben die Vakuda Unfriede in ihre eigenen Reihen gebracht. Die Gegner der Menschen richten ihren Zorn gegen die Fürsprecher der Menschen unter ihnen. Und schon bald entbrennt ein 300 Jahre anwährender gewaltvoller Krieg daraus, der Alte Krieg der Vakuda genannt – rund 12.000 Jahre vor unserer Zeit. Es siegen am Ende die Menschenfeinde und damit haben die Vakuda ihren eigenen Untergang in dieser Welt besiegelt, so hat es das Schicksal seiner Zeit bestimmt.
Die ebenso gewaltvolle Herrschaft der Geistwesen folgt nach. Die Eiseskälte der machthungrigen Charyques und die düsterfinstere Grausamkeit und Gier der Xandews können nicht lange gemeinsam über den Menschen als deren Götter herrschen. Letztendlich vernichten sie sich gegenseitig als Herrschende und ziehen sich verhärmt und verbittert – dem Menschen auf ewig Rache schwörend – in ihre verborgenen Winkel zurück. Für den Arglosen unsichtbar, glaubt dieser sie wären für immer verschwunden.
Damit bricht die Zeit des Friedens und der reichen Ernte andie Zeit des braven und gütigen Menschen und die Erde atmet erleichtert auf. Denn der Mensch, der die Sicht des Gedemütigten, des Unterdrückten kennt, verwahrt sie mit all seiner Liebe und Vernunft und zollt dem neu erwachten Planet seinen ganzen Respekt. Die Geschichtsschreibung der Menschheit beginnt und Gott erschafft Himmel und Erde für den guten Menschen von neu.
Der Alptraum sollte nun endlich ausgestanden sein, das Schicksal des Lebens auf Erden abgewendet… Doch Adam und Eva verlassen das Paradies und was schon vergessen ward, erwacht nun von neu. Denn der Mensch begreift recht schnell wie sehr es sich „kraftvoll“ anfühlen kann, selbst ein grausamer Herrscher zu sein. Er lernt Gier, Neid und Missgunst kennen und das geweissagte Ende findet erneut seinen Beginn…
Die alten Geschichtsschreiber in der Zeit der Vakuda haben es für das Jahr 12012 vorausgesehen… Doch die Geschichte des Planeten Erde hat sich gewandelt, denn in den alten Tagen sind nicht alle Vakuda restlos vernichtet worden, wie vom Schicksal bestimmt. Manch einer von ihnen schlummert noch immer unter uns.
Und wenn die nötigen Zeichen seitens der Menschen rechtzeitig gesetzt werden können — wenn somit noch immer Hoffnung auf Zukunft besteht, werden sie erneut aufstehen und ihre machtvolle Rüstung anlegen.
Am Tag, an dem die Zeit still steht, für das Leben dreier Menschen, 
die man liebt — am anderen Ende der Welt.