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AΩ-Mythologie

Auszug aus Band 1.4 Symbolismus. Er sieht ihn sofort. Weiß jetzt auch warum sein Bekannter den Begriff schwarzer Panther verwendet hat. Ich meine, das ist einfach einer!- Genau so stellt sich der Helmut einen schwarzen Panther vor. Nicht mehr und nicht weniger eindrucksvoll, mystisch – ist ja schließlich keiner auf Tatzen(!)- sprungbereit und gleichzeitig vollkommen harmlos wirkend, wie er auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Dorfladen im Kiosk die Zeitschriften, Buchständer und Postkarten durchsieht. Aber
Helmut hat jetzt gerade begriffen, was es mit all diesen Begrifflichkeiten auf sich hat, all diese Umschreibungen von Personen, die bei ihm so eine elektrisierende Wirkung erzielen…. Die Weissagung!- Dieses uralte Mysterium, über das schon seit Urzeiten herumgemunkelt wird und gerade in letzter Zeit hört man immer wiedermal wen drüber nachdenken. Leise Töne sind es, geradezu Flüsterstimmen. Aber sie sprechen von genau dieser Weissagung, die sich schon bald erfüllen soll. Denn die Welt fängt immer stärker an sich zu verändern. Der Boden vibriert immer spürbarer und immer öfter könnte man meinen Stimmen direkt aus der Erde unter sich kommend zu hören. Irgendwie fast schon gefühlt wie bitterliches Flehen um Hilfe. Aber wenn du dann stehen bleibst und besser zuhören willst, sind sie auch sofort wieder verstummt. So als wenn die Gefahr, dass sie wer Falsches hört, zu groß sei…. Deshalb flüstern sie dir dann zu, wenn sie glauben nur du könntest sie verstehen…. Schon seit Jahren versucht er rauszufinden, >wie man denn anhalten kann ohne stehen zu bleiben<- will heißen das Geräusch seines eigenen Selbst so reduzieren,
dass man die Stimmen auch verstehen kann, ohne sichtbar für alle außenrum, stehen zu bleiben. Weil sie das ja sofort verstummen läßt…. Also, ein echt schwieriges Problem!- Und dann lernt er die Christine näher kennen, denn sie zieht ja bei ihm ein und von der ersten Sekunde an nennt sie den Ignaz Zwergl den jungen Löwen und es klingelt in Helmuts Ohr. Ein ums andere Mal. Und dann fängt sie an auch im Nachwuchs, richtiger doch Bruder, des jungen Löwen einen weiteren jungen Löwen erkennen zu wollen, nur eben mit nochmal breiteren Schultern. Und das Klingeln in seinen Ohren will gar nicht mehr wieder aufhören. Und ständig schwebt eine Textpassage vor seiner Nase rum, eine dieser Fragmente, wo sie nicht sagen können, wo genau die in die Weissagung eigentlich hingehört…

die treue Maus neben dem jungen Löwen …. klug und beherzt …

Und plötzlich, genau in dem Moment, wo er weiß, dass das da vorne der schwarze Panther ist, eben genau der, der auch in der Weissagung in solchen Fragmenten Erwähnung findet, und dieser schwarze Panther genau in diesem Moment den Kopf in seine Richtung dreht und ihm direkt ins Herz sieht – durch seine Augen hindurch schaut der schwarze Panther genau in sein Herz hinein und weiß im gleichen Moment wie er selbst, Helmut, dass er die Maus ist. Die treue Maus neben dem jungen Löwen…. Er, Helmut Maisek, wird in einer Weissagung vor zig Tausenden von Jahren erwähnt…!!——— Plötzlich quietschende Bremsen, metallisches Knallen und Scheppern, überall hupt es wild, Menschen schreien und Lichter blitzen ihm
direkt in die Augen. Ein grauenvoller Lärm um ihn, Arme zerren an ihm rum und plötzlich sieht er Christines besorgtes Gesicht vor sich und fällt ihr lächelnd um den Hals und muss dann wohl erstmal festgehalten werden. Von ihr, denn Christine läßt sich von niemandem so schnell helfen…. Sie diskutiert immer noch mit verschiedenen ärgerlichen Stimmen, als sie den Helmut bereits in den Laden reinführt, die Thekenklappe öffnet und ihn mit sich nach dahinter nimmt, wo wenigstens nicht auch noch Arme und Hände nach ihm greifen können. Die ganzen Leute um sie herum, ihre vielen kauffreudigen Kunden im Laden, sind Christine gerade vollkommen wurscht…. Sie hat ein Handtuch nass gemacht und tupft damit sein Gesicht ab….

Wenn das Ende der Zeit erreicht
und auch der Mensch an ihr gescheitert ist.
Wenn Machtbestreben – Selbstsucht – Gier und Gewalt
alles ist, was von der Liebe und Menschlichkeit noch übrig geblieben
dann werden die Eiswolken zuerst und dann auch die Düsterwinde
erneut in ihren versteckten Winkeln der Erde erwachen
wissend, dass jetzt wiederum ihre Chance naht
die Macht um die Herrschaft über die Erde
ein weiteres Mal an sich zu reißen.
Dann ist das Ende gewiss.
Doch ein Funken – vielleicht nur ein Hauch von Hoffnung noch
in geflochtenen Blumenkränzen am Körper angezeigt
in bunten Gewändern und mit viel Musik
den Wunsch nach Gemeinschaft
im Herzen getragen.
Der Wunsch zu beschützen, was sich nicht selbst schützen kann
der vorhandene vor dem fehlenden Geist wachend in Stellung zieht
noch lange nicht bereit aufzugeben, was als wertvoll empfunden
das Leben – nur von wenigen als solches erkannt
die Schwachen hier von den Starken verteidigt.
Hier soll dem Leben ein Frövjed mit der Macht der Magie geschenkt
fortan zu kämpfen, vereint in dieser wunderbaren Welt
gemeinsam die Menschen und magischen Wesen
gegen den übermächtigen Feind aus der Mitte.
Liebe soll sie begleiten und Hoffnung für alle Zeit.
Das Ende nun erneut um sein Recht auf den Sieg kämpfen muss.
Gegen alle, aufrechten Herzens, um den Einen gescharrt.
Die Heimstatt des Frövjed möge zur ihrer Sicherheit
ein magisches Schutzband umschließen.

Textauszug Band 1.1 Symphonien in blau. >Einen König würden sie für alle Mijnns gemeinsam finden
Behauptet der Bijix…– Wie soll das gehen?- Das haben sie mehr als hinreichend bewiesen, wie wenig Chance besteht, eine vielschichtige Gesellschaft mit nur einem einzigen Oberhaupt unter Kontrolle zu halten?!- Und das gänzlich ohne Magie?!- Das Riesenvolk der Menschen, das bald entsteht?!- Wie soll das möglich sein?!- Und sie sind hier nur eine einzige größere Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte so viele Erdrutsche und Lawinen auslöste, weil sich die Eloyser ganz einfach nicht von ihrem Thron runterschubsen lassen wollten, weil sie jedweder anderen Magie widerstehen konnten.— Denn eigentlich benötigst du einen Eloyser, wenn du einen Eloyser bezwingen willst. Ein gewöhnlicher Attentäter erlangt da keinelei Chance…. Also bleibt nur immer wieder der offene Kampf und deshalb gab es in den 17,3 Jahrtausenden, die sie hier auf Asgard schon >rumhängen<, mehr Schlachten, als man zählen kann. Eigentlich ging es immer nur darum, den jeweiligen Throninhaber von selbigem zu entfernen, damit sich auch mal wieder eine andere Meinung als seine/ihre durchsetzen kann. Nur das, nichts mehr und nichts weniger. Nicht mal sie, die Vakuda sind so irre zu glauben, sie könnten mehr als eine Welt (Ljossalfheim) über den goldenen Thron verwalten.– Das geht nicht!- Ist nicht nur unrealistisch, es ist undurchführbar!!- Dir fehlen jedwede Mittel dazu, das in irgendeiner Form ableisten zu können. Auch noch so glamourös, dass sie hier in Vreemarr davon erfahren sollen?!- Sonst würde ihnen der Bijix das gar nicht erzählen?!- Sie sollen wissen, dass es möglich sein wird. In der Zukunft, die gänzlich magiefrei abläuft. Wo sogar die Gowinnyjenyolliver zwischen den Mijnns vergessen haben, wer sie sind und sie selbst, die Zeres, als große Gemeinschaft?- Längst schon zu Staub der Vergangenheit wurden. Erstmal treten sie, die Vakuda ab – wohl schon bald, wie sich das alles anfühlt?- Dann folgt Svartalfheim, versinkt genauso sang- und klanglos im Treibsand der Zeit. Schon kurz drauf kann sich Keiner mehr ihrer erinnern.– So ist das nunmal mit alter Geschichte. Wenn Keiner nebendran steht, es aufzuzeichnen, ist sie schneller wieder vergessen, wie sie geschehen konnte…. Okay, also diese Mijnns in der Zukunft. Die haben es somit drauf das hinzukriegen, was ein magisches Wesen unmöglich konnte?!- Wie bitteschön machen die das?- Das würde sich Antaryon aber wirklich sehr gerne genauer anschauen…. Und dann geht es im gleichen hanebüchenen, rührseligen Stil weiter…

>Wenn die Kinder des Friedens sich auf grünen Wiesen sammeln. In bunte, einfache Gewänder gehüllt und schlammigen Füßen. Sie tragen Blumen im Haar und begegnen dem Klang der Musik mit Leidenschaft.– Dann wird den Mijnns ein Frövjed geboren, der die Sterne erneut zum Leuchten bringt. Der Mijnns, magische Wesen, selbst die Ursprünglichkeit – alles was ist und sein wird, das Gestern, das Heute, das Morgen, die Ewigkeit – in Frieden und Gemeinschaft aussöhnen und einen kann…. Ein Vrallyser wird er sein.<

Ein Vrallyser?!- Noch unwahrscheinlicher wie alles andere!?- Das Volk der Vrallysa müsste erst noch >geboren< werden. Das sollte von Vakudaseite geschehen, aber ihre Zeit ist um. Jagen sie jetzt einen Schnellschuss los, erklärt es wenigstens, warum die gar so klapprig sein sollen!?- Jedenfalls ist bisher nichts darum geschehen. Ihre alten, gewieften Magier sind zwischenzeitlich nicht mehr groß motiviert, irgendwas anderes zu versuchen, als ihre Leute außenrum am Durchdrehen zu hindern. Was schon ausreichend Tagesprogramm, sprich Dauerbeschäftigung, stellt.– Ob das wirklich alles so klappen kann, wie angedacht, steht in den Sternen geschrieben und noch lange nicht fest.– Dass man gar auf der Basis planen könnte!!-… Und in puncto Klapprigkeit, nicht so getrickst wie der Bijix, der zwar so aussieht, es aber gar nicht ist. Die sind tatsächlich solche, die kaum stehen können, ohne jemanden zu benötigen, der ihnen hilft…. Wenn einer von denen versuchen wollte irgendwas Großes zu >[ver]einen<, wird er sicher schon nach dem ersten erforderlichen Streckenlauf halbtot umkippen und starken Husten und Schnupfen kriegen oder gleich schwindsüchtig werden und verstorben sein, noch bevor irgendwas noch so Mickriges auch nur >geeint< ist…!?!- Und die Mijnns selbst?- Ja, die noch gleich!!- Die müssen doch erstmal lernen aus ihren Höhlen rauszuklettern. Also ohne, dass ihnen wer seine Hand hilfreich entgegenstreckt. Und da draußen ganz alleine verstehen, wie alles funktioniert. Ohne Hilfestellung aus der Zereswelt. Die bisher alles für sie regelten und wenn sie selbst raus in den Schnee mussten, zitterten sie wie Espenlaub – wie sie es später nennen werden(!)- und machen sich derweil vor Angst fast einen Fleck ins Hemd oder gar noch richtig nass…?!- Wie wollen sie so schnell begreifen, wie Wind und Regen miteinander harmonieren, wie Natur und Leben zusammengefügt eine Gemeinschaft bilden?!– Wenn man das unklug angeht, macht man am Ende nur alles kaputt. Zerstört die Dinge versehentlich, die man erkunden wollte….— Und das sollen diese zutiefst hilflosen und ängstlichen Geschöpfe ganz alleine hinkriegen??- Na ja!- 12.000 Jahre…. Das ist schon eine ganz schön lange Zeit!- Da könnten ja vielleicht bis dahin noch ein paar Wunder geschehen…?!  ©xento-falkenbourg  https://falkenbourg.de/