Überbleibsel der Zereswelt

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Náströndiij, Wächter der Hinterwelt
Gowinnyjen, gegenextrem, unmäßig
Das Vermächtnis der Zeres – Teil I
Das Vermächtnis der Zeres – Teil II


Stenka Biedermann
Teil 1 12,49 €
346 Seiten, ISBN 9783754339640, VLB-TIX, Verlag BoD.de


Stenka Biedermann (Teil1), Buch Haselnussgeist

Auf der Suche nach dem nächsten Abzweig.
Denn der Weg ist schmal.

Buch+Ebook hell - Stenka Biedermann 1

Auszug aus Stenka Biedermann. (Moyka etwas blass) „Keine Frauen sagst du? Gar keine? – Kann nicht sein! Ehrlich nicht. Völlig unmöglich… Was das seitens Moykas arglos geplante Gespräch letztlich auslöst, ist kaum zu ermessen. In Marek leuchten plötzlich tausend Alarmlichter auf. Moyka glaubt eine Frau mit haarigem Hintern gesehen zu haben! Diese Frau muss auch sonst von ihrem Äußeren einem Schwarzwuschel sehr ähnlich sein. Tiefschwarz, nicht nur die Haare, sondern gleichsam die Augen und soweit Körperhaare noch erhalten sind, eben auch die – eine derart behaarte Frau wäre doch auch ihm sofort aufgefallen?! Also wer bitteschön könnte das sein?! Na?! Überlegen wir doch mal! Marek fällt es wie Schuppen von den Augen!! — Wen hat Mathias ab der ersten Sekunde als seine Schwester definiert? Wer zeigt mehr als alle anderen Frauen zusammen muskuläre Kraft, Unerschrockenheit und Beharrlichkeit und dazu ein Standvermögen, wie es für Menschenfrauen eher unwahrscheinlich ist? Wer benötigt so gut wie keinen Schlaf, kann tagelang durcharbeiten und sieht dennoch immer wie der frische Frühling am Morgen aus? … In wem hat sein guter Freund Stanis sein gesuchtes Schneewittchen sofort erkannt? … Ja! Stanis! Auch eine Nummer aus der Abteilung »was bist du eigentlich für Einer?« … Letztlich kann er eigentlich nur eines sein und das genauso auch wiederum nicht. Denn die sollen erkennbar dunkel oder besonders auffällig hell sein, aber nicht so völlig normal – nur ewig groß – aussehen, wie eben Stanis – also die Hævoqs schweben ihm da gerade vor. Denn von denen könnte es ja schließlich streng genommen noch irgendwo welche geben. Ausgestorben sollen sie sein, aber nicht gar so konsequent behauptet, wie von den Vakuda. Wo man sich einhellig sicher ist, dass es wirklich genauso geschah. Aber eigentlich passt Stanis viel mehr in deren Muster rein… Ja! Und dann gab es auch noch die Bauern unter ihnen, die Kemopes, Kemoop in der Einzahl. Was ist wohl aus denen geworden? Konnten die auch zaubern? Und wenn, bis zu welchem Grad? Vielleicht gehört Stanis zu ihren Nachkommen?! Wäre doch zumindest eine logische Erwägung wert… Denn, dass er ein Zauberwesen ist, also ein Zeres, das steht für Marek seit dem ersten Moment ihrer Begegnung fest. Ein guter Zeres, in jedem Fall. Denn wäre er es nicht, würden sie alle schon lange die Radieschen von unten zählen. Mehr dürfte nicht nötig sein, eine kleine Menschenbastion wie die Russenburg dem Erdboden gleich zu machen. Und die aggressiven Menschen außenrum würden einem böse-votierten Wesen begeistert helfen. Zu wissen, du stehst hinter einem Unbesiegbaren, hat schon so manchen sich zum kühnen Helden aufschwingen lassen und seine Heldentaten verblieben alles andere als heroisch. Abgrundtief schwarz, für gewöhnlich…

Also sein Freund Stanis ist keiner dieser Sorte und üble Menschen meidet er tunlichst, eigentlich schon rein instinktiv. Was wiederum zu einem Kemoop nach seiner – Mareks – Vorstellung gut passen könnte. Der Wunsch unauffällig zu sein, gemocht zu werden und helfen zu können, bei allem und jedem und wann immer es erforderlich ist. Seine Dankbarkeit Fedor gegenüber, der ihn ab und an der Hand führen muss. Weil Stanis die einfache Denkstruktur von Menschen manchmal nicht ganz so leicht nachvollziehen kann… Seine naiven Fragen dann immer… „Aber der ist doch richtig klug! Wie kann er nur so einen Unsinn daherreden und sich auf solchen Quatsch einlassen?! Das erkennt doch jedes Kind, dass das alles erstunken und erlogen ist… Warum zur Hölle ist der gute Mann nur darauf reingefallen? Und nicht mal seine Frau konnte es verhindern und jetzt ist sein Junge tot! – Wie kann so was Schreckliches einfach so passieren und keiner verhindert es? … Gibt es denn keine hier, die sich um die anderen scheren? Keinen, der sich für mehr als sich selbst interessiert? Wie können die bei all ihrer Ignoranz, ihrem exzessiven Egoismus überhaupt noch atmen? Ich würde daran ersticken, wenn ich nur noch an mich selbst denken müsste. Himmel! Ich bin zumeist richtig froh, wenn mich jemand von meinem Kleinkram, den ich grade nicht gelöst kriege, wieder ablenkt und mich was Sinnvolles machen lässt. Denn hinterher fällt mir auch immer schnell eine Lösung für meinen Kram ein. Und die ist meist so simpel, dass ich mich schon oft dafür geschämt habe, es nicht gleich gesehen zu haben… Aber diese ganzen Menschen hier? Die meisten können viel schneller denken als ich… Warum kriegen die das nicht besser hin?!“ … Ja. So ist er. Hält sich immer für deutlich dümmer, naiver, unaufgeklärter als andere. Dabei scheitert er nur am Verstehen dessen, was ist und um ihn herum geschieht. Denn das dürfte alles gar nicht passieren, nach Stanis Verständnis der Welt. Und Recht hat er damit und behält es auch noch, wenn man länger drüber nachgrübelt. Wir alle sind dumm! Und kaum in der Lage aus einfachsten Erfahrungen eine Lehre zu ziehen, die uns doch wenigstens vor Wiederholungstaten schützen sollten. Nein. So klug sind wir alle nicht… Fedor bringt sogar die Geduld auf, es Stanis haarklein, bei jeder Retourkutsche aufs Neue, zu erklären. Und Stanis bricht dabei jedes Mal wie ein kleines Kind in Tränen aus und muss dann auch noch richtiggehend getröstet werden, um sich wieder beruhigen zu können… Fedor lässt trotzdem niemals irgendwas in seinen Erklärungen aus. Abstrahieren kann Stanis hinterher für sich selbst, wenn er es mag. Jetzt geht es nur darum Verständnis in Stanislaws Fragezeichen-umwölkten-Schädel einzuleiten. Dass er rausfindet, was er vielleicht doch noch tun kann, um wenigstens weiteren Schaden abzuwenden. Von den wenigen Überlebenden, die es noch gibt… Nein! – Ein Bauer würde sich umdrehen und sich wieder seinem Saatgut zuwenden. Sich mit der Materie beschäftigen, die für ihn bestimmt ist. Die er verstehen kann, mit der er tief innerlichst verwurzelt ist.

Buchecke - Stenka Biedermann

Also, Stanis ist kein Hævoq, kein Vakuden, denn die sind wirklich alle mausetot, kein Kemoop. Ein Tephérie aus der Abteilung Zauberwesen? Will heißen ein Nicht-Sesshafter, ein Ungebundener? Ein unsteter Geist? Bei den Menschen heißen solche Fahrendes Volk. Verächtlich, in Kurzform, Zigeuner… Auch nicht drin. Denn solche Landläufer bleiben niemals allzu lange an einem Ort und wenn sie es müssen, fühlen sie sich nicht wohl. Landläufer würden kein morsches Dach reparieren. Sie würden weiterziehen, wo anders ein neues Haus bauen oder das alte hier wenigstens doch abreißen und neu errichten. Aber Stanis würde ein komplett zur Ruine erklärtes Haus wieder reparieren und aufbauen. Denn er liebt alte Steine und morsche Bretter und brüchige Schindeln und zersprungene Glasscheiben, abgeriebene Türklinken und zerkratzte alte, morsche Türen, die alle zusammen und jeder für sich eine Geschichte erzählen können. Von ihrem vorherigen Leben, von ihren ehemaligen Bewohnern, von deren Freunden und Tieren, die vor ihrer Heimstatt auch nur eine Nacht verbrachten. Stanis liebt Geschichten von gestern. Nochmals viel mehr als alles, was morgen kommen könnte. Das, was gestern schon war, das ist es, was seine Augen aufleuchten lässt. Egal was für ein Firlefanz es auch ist. Der verbogene, verrostete Nagel, der die Story miterlebt hat, darf auf jeden Fall zu ihm mit nach Hause kommen. Wird dort wieder sorgsam gereinigt und aufpoliert, gerade geklopft und kriegt einen Ehrenplatz in seinem, Stanis, Leben, Wohnstatt und Familie zugeteilt… Er ist ein Nostalgiker durch und durch. Würde nie weiterziehen, weil das Dach löchrig ist oder der Boden nicht mehr ausreichend fruchtbar. Nein. Er würde von Ackerboden auf Wiese umrüsten, Tiere züchten. Bis der Boden sich erholt hat und er wieder Kartoffeln, Hafer und Mais anbauen kann… Ja. So ist er. Sein Freund Stanis. Der sich in eine Wolfsfrau verliebt, weil er Marek schon immer mehr als nur wertgeschätzt hat, aber auch gemerkt, dass Marek auf Abstand zu ihm bleiben möchte. Deshalb hat er sich die Frau gesucht, die am ehesten in die gleiche Richtung geht. Und wahrscheinlich riecht sie auch wölfisch. Marek hat es nur nicht bemerkt, weil Stanis sich für sie interessiert und er vor allem auch ihm, alles Glück der Welt aus tiefstem Herzen wünscht. Und nicht stören wollte. Und weil sie eine Frau ist, verdammt nochmal und es keine Wolfsfrauen gibt!! … Er hat es für einen Rückstand von Parfüm, Essen, Waschmittel an der Kleidung oder sonstigen Quatsch gehalten! Mathias Duftnote noch an ihr dran. Schließlich ist sie seine Sekretärin und damit hängen die beiden oft stundenlang eng mit den Köpfen zusammen und Theresa umarmt ihn auch liebend gerne. — Na ja?! Wer bitteschön tut es nicht? Mathias ist hier im Park praktisch das Lieblings-Kuscheltier, der Plüschbär, ja, der Teddybär eines jeden… Jeder krault an ihm rum. Stefan fing damit an und die anderen übernahmen es schlichtweg wie selbstverständlich. Jeder kuschelt mit Mathias. Sogar Phillip, der seine eigenen Haare entsetzt abrasiert hat, aber Mathias Haare scheint er dafür sehr gerne zu mögen. Wie eben alle!!

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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