Telfviyn Drós

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Löwenschlange
Teil 1 12,49 €
344 Seiten, ISBN 9783754320631, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Löwenschlange (Teil1), Buch Haselnussgeist

In Erinnerung einer dunklen Zeit.
Als das Licht wieder anfing hell zu leuchten.

Auszug aus Löwenschlange. (Feriz) „Hast du schon mal von einem Telfviyn Drós gehört? Vielleicht ist der das mit dem Löwenkostüm und der Schlange um die Hüfte… Vielleicht habe ich da was verwechselt… Eine Wolkenstadt im Eis passt nicht so gut zu Schlangen, Kühen und Löwen…“ – (Aldebaran) „Aus meiner Sicht passt schon die Kuh nicht dazu. Aber das ist deine Geschichte… Ich habe meine eigenen in meinem Kopf zusammengedichtet…“ – (Feriz) „Du kennst ihn also nicht?“ – Aldebaran schüttelt mit dem Kopf. Bis ihm einfällt, dass er ja wenigstens doch dazu denken muss… „Nein. Kenne ich nicht.“ – Gedanklich tiefes Schweigen… (Aldebaran) „Ich glaube im Zusammenhang mit Thirnanugg, Insel der ewigen Jugend und Weisheit, habe ich etwas von einer Dej Drós gehört. Materna der Welten. Die große Mutter. Wie sie in Urreligionen vorkommt. Vielleicht stammen die Geschichten um Mithras aus gleicher Quelle?!“ – (Feriz verwundert) „Warum vermutest du das nur?“ – Aldebaran räuspert sich verlegen… „Weil mich Frauen nicht sonderlich interessieren. Selbst nicht, wenn sie diese große, mythische Mutterrolle übernehmen. Ist einfach nicht ganz mein Ding…“ – (Feriz) „Und ich dachte immer, nur wir Gowinnyjen sind frauenfeindlich…“ – Hüstelnd… „Frauenfeindlich bin ich nicht. Sicher nicht. Meine kleine Schwester, in deinem Alter, aber gegen dich betrachtet noch richtig winzig klein, die mochte ich schon. Sogar meine Mutter, wenn sie mich mal eben in Ruhe ließ. Aber das ganze Tamtam, was die Weibsbilder immer benötigen, das geht mir total auf die Nerven. Ich könnte mir meine Welt sehr gut ohne Frauen vorstellen. Aber mein väterlicher Freund hinter mir würde da wohl etwas vermissen. Also werden wir langfristig wohl doch noch die ein oder andere Mutter in unser Gespann aufnehmen…“ – (Feriz) „Eine Tote, die Mutter werden soll? Wie soll das bitte gehen?“ – (Aldebaran) „Ich denke mehr an Lebende. Als Ergänzung der Truppe. Wir brauchen welche unter uns, die altern, sich verändern. Sonst werden wir zu Schreckgespenstern und schon in 30 Jahren flüchten alle vor uns und wir verkaufen nichts mehr. Müssen am Ende auf Ackerbau und Viehzucht umsatteln, ergänzt um Jagdbetrieb, weil wir von niemandem etwas zu Essen kaufen können, über kein Vermögen mehr verfügen… Wir kommen da nicht drum herum: Lebende in unseren Reihen zu integrieren und sie letztlich nach außen vorzustrecken. Wir Toten bilden den stillen Hintergrund. Der Fäden verknotet, andere wie Marionetten tanzen lässt. Handelspartner wie lebendige Mitstreiter…“ – (Feriz) „Du denkst über vieles gründlich nach…“ – Anerkennend. Von einem sechsjährigen Jungen bekommt er ein hohes Lob ausgesprochen, weil er nachgedacht hat. Nicht übel. So grotesk, sich das anfühlt… Ja! Dass Gowinnyjen etwas gewöhnungsbedürftig sind, stand eh klar. Seit er das erste Mal von ihnen hörte. Von ihren mystischen Wandelwelten. Die will Feriz ihm aber nicht zeigen. Jedes Mal, wenn seine Gedanken in die Richtung gleiten, werden sie wieder abgelenkt… Das eine Mal musste sich Loki mit Löwenkostüm vor ihm aufstellen. Das will er seinem viel gelobtem Heldenepos nicht nochmals antun. Telfviyn Drós, der kann gern in diesem Aufzug Stiere zu Hunden umerziehen. Kein Problem. Aber Loki bleibt der schwarze Lord im Eis. Wie er ihn schon seit vielen Jahren vor seinem geistigen Auge sieht. Nichts anderes wäre akzeptabel…

So hat ein jeder seine Vorstellung davon was sein kann und was muss. El Bachir, der Überbringer guter Nachrichten, was sein Name besagt, ist der nächste, der sich findet und sich wortlos in ihren kleinen Familienbetrieb integriert. Er beobachtet Feriz in Tanger, wie er im Judenviertel umherschleicht, bei einem Geldverleiher das Haus betritt und schon bald wieder verlässt. Er spürt, dass der Junge aus seiner Welt hier nicht hingehört. Kein Kind eines Yollivers ist. Als Lenäer hat er hier noch weniger zu suchen. Die halten sich von Menschenkolonien fern. Außerdem nimmt er den Geruch wahr und die Tatsache, dass einige dieser Menschen ihn gar nicht sehen können. Oder vielleicht alle?! Jedenfalls reagieren manche und andere versuchen nahezu durch ihn durchzulaufen. Ein grotesker Anblick. Weiß man vor allem, wie sehr Menschen seine Art fürchten. Jetzt egal in welcher Altersgruppe und Körperhöhe. Ein vielleicht Sechsjähriger wirkt für ihre Augen eh wie ein Zwölf- bis Dreizehnjähriger und dass er wehrfähig ist und kräftiger, geschmeidiger in seinen Bewegungen als sie selbst, dürfte ebenfalls jedem klar sein. Jedem, der um die Welt der Schwarzbären weiß. Auch nur von ihr gehört hat. Jeder reagiert seit gut 80 Jahren solchermaßen auf ihn, der äußerlich vergleichbar betrachtet, auch nur wie ein vielleicht Siebzehnjähriger wirkt. Vielleicht Neunzehn. Aber weit davon entfernt, dass man ihn in der Menschen-Erwachsenenwelt schon sonderlich ernst nehmen würde. Aber alleine schon seine Körpergröße mit über zwei Metern und damit guten 30 bis 60 Zentimeter oberhalb der üblichen Köpfe erst endend, reicht für gewöhnlich aus. Ohne, dass sie auch noch die mystischen pechschwarzen Augen erblicken müssen, die typischen Kringellocken und haarigen Elemente, die ihn als Schwarzbär klassifizieren. Wie eben auch diesen Jungen da drüben. Den manche gar über den Haufen rennen möchten, weil sie vor ihm eiligst entweichen… Da kann man wirklich nur kopfschüttelnd hinterherschauen und laufen. Das gab es einfach noch nie und das duldet sein Ego auch gar nicht. Dass einer der seinen so wenig Beachtung findet. Letztlich läuft er im flinken Zickzackkurs dem Jungen hinterher, immer amüsierter, erfreuter darüber, was für nette Finten sich der Kleine ausdenkt, dem Großen im Nacken wieder zu entkommen. Schon um seine Ehre willen, darf er ihn nicht entwischen lassen. Was würde dieser Zwerg künftig von Yollivern denken, ließ er sich so leicht abschütteln?!

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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