Die Kweijds

Die Kweijds (Vakuda im Ursprung) spalten sich als erstes – viele Tausend Jahre vor dem Alten Krieg (AUK der Asen) – ab. Schon zuvor lebten sie unter diesem Namen rein unter sich. Nach ihrem Fortgang erschaffen sie sich im Verborgenen (vor allen Welten) eine mystische Schattenwelt in Westafrika, während die menschlichen Vorfahren parallel anfangen ihre Höhlenwelt zu verlassen und sich gleichermaßen weiterzuentwickeln und zu kultivieren. Die anderen Zeres auf Erden vermuten die Kweijds zu diesem Zeitpunkt längstens tot und ausgestorben und verdrängen die Erinnerung an sie. Denn diese führt häufig zum “kritischen Überdenken” der eigenen Taten, Motive und Ziele.— Wer reflektiert schon gerne seine eigenen Fehler ??— Die Kweijds lehnen zeitlebens die Machtspielchen  ihrer Art und die weit verbreitete Experimentierfreudigkeit ab. Vor allem aber auch die damit einhergehende Respektlosigkeit dem „Anderssein” gegenüber…. Kweijds nutzen Magie ausschließlich um ihre Tarnung zu garantieren, sich selbst abzuschotten, zu ernähren und zu beschützen. Die Macht der Magie in ihnen bleibt jedoch über alle Zeiten hinweg wach und erhalten und unvermindert stark…. So wie alle Zeres auf Erden, können sich auch die Kweijds untereinander fortpflanzen und genauso gut mit anderen Lebensformen vereinen. Aber ihre Gene leiden unter dem zu großen Abstand zum Ursprung der alten Magie, den ihre Vorväter als Vermächtnis des Heimatplaneten mitbrachten und in ihrer heiligen Stadt Vreemarr verankerten. Eine traumhaft prachtvolle Stadt – würde der heutige Mensch dazu wohl sagen – auf Wolken gebettet, sich über der Ebene des breiten Flusses darunter erstreckend. Heutzutage vom Zahn der Zeit zermalmt, die Erinnerung hinfortgespült wie geschmolzener Schnee im Frühjahr. Aber die ursprüngliche Magie lebt noch immer ungebrochen machtvoll an diesem Ort. Und nur deshalb verbleiben die Gene der Zeres, die im Umfeld leben, auch weiterhin stark und gesund. Während die der Kweijds über die Jahrtausende gesehen degenerieren.

Wie Sterne (1.9.1)-Symbiose Zeitgeist (BoD)-C-M1-Internet-0720

Auszug aus (1.9) Symbiose Zeitgeist. „Wer seid denn jetzt ihr und wo kommt ihr so plötzlich her?“— Mikosch freundlichst an die frisch gelandeten „Außerirdischen“ auf seiner Wiese. Soeben aus dem Nichts aufgetaucht. Um die 50 Männer, Frauen, Kinder. Regungslos, wie erstarrt. Ein kriegserfahrenes Volk. Unerschrocken. Von Narben gezeichnet.– Der eindeutig auszumachende Anführer ist wahrlich beeindruckend. Riesig hoch aufgeschossen, alles andere als dünn, weit über 2,30m aufragend. Etwa noch größer als Degen?!- Nun, das wird sich finden…. Ähnlich Indianern in Hollywood-Filmen, ein Stirnband über sehr langen, kräftigen, wunderschönen vielbunten Haaren, denen ein Hauch Goldglimmer entsteigt. Wie es bei goldblond geborenen, im Laufe der Zeit dunkler werdend, manchmal vorhält. Nur dass hier auch Farben wie lila, grün, blau, rot, silber einen Goldstich abwerfen. Somit doch mehr ein ad absurdum, denn glaubhafte Realität. Wie Fatamorganas in Wüsten. Die gehören da nicht hin. Dieser Goldstich ebensowenig…. Der ihm bereits gut bekannte Kweijd – anderes können die nicht sein – trägt diesen seltsamen Schimmer nicht. Nichts von diesem übersinnlichem Humbug. Der kommt aber auch aus Shijtarrheim und da hat man solchen Hokuspokus wohl nicht nötig. Aber die hier sind auch in anderer Beziehung ´anders`. Sie wirken irreal, unwahrscheinlich. Wie Traumgestalten. So als wären sie pure Illusion. Und das mit voller Absicht. Denn das scheint ihr Wesen, ihre Art zu sein. Ihre Tarnung. Nicht real zu wirken. Nicht zu existieren.– Dieser Goldglanz!- Selbst aus den Augen heraus leuchtet es vielbunt-goldfarben!- Der scheint tatsächlich natürlich zu sein. Wie widersinnig das auch klingt…. Die anderen männlichen Bleichgesichter haben die gleichen vielbunten ewig langen Haare. Genau wie ihr Anführer tragen sie Stirnbänder, metallen, 2farbig, mit Symbolik drauf. Schriftzeichen?- Rechts und links ihrer Gesichter jeweils traditionell geflochtene Zöpfe, vielleicht 2cm breit. Schlichte Zierrat, Gold-/Silbermetall, Leder, Fell, Zähne, Krallen. Keine Federn wie bei Indianern im Film. Ihre langen Haare werden locker nach hinten offen getragen oder zu ausdrucksstarken Zöpfen zusammengefasst. Mittels Metallkonstrukten und Lederbändern arrangiert. Eine Weste aus stabiler Tierhaut mit/ohne Fell, zudem Metallzierrat auf nackter Haut. Was ihre breiten muskulösen Schultern zur Ansicht freigibt und schwer beeindruckend wirkt. Die Oberarme mit Symbolik tätowiert, breite Reifen direkt unterhalb der erkennbaren eisenharten Muskeln befestigt, in ihrer Art das interessante Stirnband widerspiegelnd. Ähnliche Bänder tragen sie auch an den Handgelenken. Ihre Beinkleidung könnte aus gegerbtem Leder sein, das doch recht individuelle Nähkunst an den Kanten aufweist. Erinnert allesamt schwer an Faschings-Indianer-Kostüme. Aber dann modern konditionierte Schaftstiefel mit Sohlen aus gummiartigem Material. Als sich der Anführer auf ihn zubewegt, ist nichts zu hören. Absolut lautlos. In super Geschwindigkeit. Obwohl von ihm eine machtvolle fast überirdische Wirkung ausgeht, wirkt es nicht bedrohlich auf den immer noch entspannt am Boden auf der Blumenwiese sitzenden Mikosch. Der sich einen Blumenkranz aus Gänseblümchen zusammensteckt.– Da er diesen gerade aufprobiert, als die Fremden so plötzlich auftauchen, steht klar, dass er gedenkt ihn am Kopf zu tragen. Am Handgelenk hat er bereits einen umliegen, einen weiteren am Hals hängen…. Bis der Krieger auf ihn zukommt, hat sich am Bild vor Mikoschs Augen nichts verändert. Sie stehen still da, schauen ihn abwartend an. Sichtlich gespannt auf seine Reaktion.– Nun, die kam ja!- Er hat gefragt, wer sie sind…. Mikosch wartet auf Antwort.– Der Krieger trägt eine Waffe am Gürtel, ein typisches Fahrtenmesser. Sonst nichts. Auch keine Ausrüstung. Rucksäcke, Taschen, Vergleichbares. Obwohl Frauen mit kleinen Kindern darunter sind. Auf die Schnelle macht Mikosch insgesamt 13 hellhäutige Krieger aus – so ungefähr zwischen vergleichbaren 12/13 Jahren bis hin zu Mitte 20, einer etwas älter, vielleicht schon knapp 40 – dazu kommen 7 Schwarzafrikaner, wirklich tief dunkelhäutig, altersmäßig zwischen Mitte 30 und Mitte 50 – hier könnte das geschätzte Alter auch tatsächlich sein, wie man denkt. Was bei Kweijds eher nicht gilt…. 4 tiefschwarzhäutige Frauen und 3 blasse Kriegerfrauen in Kweijd-Manier, wobei da die jüngste noch keine vergleichbare 14 sein sollte und die älteste die 70 bereits überschritten haben. Ob das in dem Fall 500 oder 700 Jahre sein werden?!- Oder noch mehr?!- Interessante Frage. Derzeit noch rein rhetorisch zu bewerten…. Daneben ein geistig beeinträchtigter Junge, schwarzhäutig, etwas heller als die anderen, geschätzt 13jährig. 3 weitere afrikanische Jungs, genauso freizügig-aufreizend gekleidet, wie Stefan ihm manchmal erlaubt sich auszustaffieren, wenn keine Kunden erwartet werden. Mikosch muss dann aber artig bei ihm im Büro bleiben. Weil er nicht einmal den Leuten im Park zutraut, die Hände von ihm zu lassen, wenn er so neckisch bekleidet rumläuft… Diese Jungs sind maximal 10-11 Jahre alt – deutlich zu jung, meint sogar Mikosch. Der selbst wie ein klappriger 11jähriger wirkt…. 21 Kweijds-Kinder – das jüngste ein Baby, das älteste vergleichbare elf, alle genauso eindrucksvolles Haar und vielbunte, goldstrahlende Riesenaugen. Walt Disney steht auf derlei Details. Ob er von denen inspiriert wurde?-…. Whow!- Selbst die Kürzesten tragen bereits Arm-, Handgelenk- und Haarreife, die Frauen im übrigen zumindest den Haarreif. Da ihre Arme unter Stoffen verborgen sind, die von einer Art Harnisch gehalten werden. Vom Busen runter zur Hüfte in Lederartigem, metallisch durchzogen. Wie Korsetts eng geschnürt. Ebenso mit Beinkleidern, Schaftstiefeln, nur die Haare sind kurz. Ansonsten gleiche Zierrat, Dreadlocks. Sogar die ältere Dame wirkt vital und graziös. Ihr höheres Alter ist an vielen Fältchen auszumachen. Die schwarzen Ladys tragen ihre Haare als Dreadlocks. Gleiches bei den afrikanischen Jungs und Männern, keiner mit offenem Haar oder rasiertem Schädel. Die schwarzen Männer tragen alle eine Art Kinnbart, drei Zöpfchen, ansonsten glattrasiert, während die Bleichgesichter einen üppigeren Kinnbart mit gleichem Dreadlock-Zöpfchenabschluss vorstrecken. Und zwischen all diesen exotisch wirkenden Gestalten ein völlig normal wirkender Mitteleuropäer, ebenfalls mit dieser Frisur, aber immer noch als Arzt aus Deutschland erkennbar, vom Hilfsteam in Angola „Ärzte ohne Grenzen“. Dr. Lorenz Meister, dem Stefan erst vor kurzem einen Brief schrieb. Stefan wollte wissen, ob die Spendengelder des Parks ihr Ziel erreicht haben. Er wartet seitdem auf Antwort… Ob der Arzt das missverstanden hat? Mit diesen Urzeitwesen-Kweijds und seinen afrikanischen Freunden hier nun erscheint, um Stefan zu sagen, dass alles passt???

©xento-falkenbourg (xfwerk) – Jugendliche ab 16 / Erwachsene, je Teilband ca. 240-300 Seiten
Buch und eBook – Books on Demand Norderstedt (BoD.de), AmazonThalia uvm.
PDF (downloadlink), Buchlayout (2seitig)/Medienlayout (1seitig) über
https://falkenbourg.de/shop/ 
Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

Wie Sterne in der Nacht Zaun
xfwerk visite 354x218px