(Band 1.5) Stenka Biedermann

Die Geschichte erzählt uns von Moorgeistern, zeitlosen Wissenschaftlern und solchen, die ganz ohne Moralvorstellung sind. Familiensinn ist auch an anderer Stelle gefragt und wahre Freundschaft wird weiterhin hingebungsvoll gepflegt…. Die ersten Fragen zu karmesinroten Locken kommen auf und Phöxe beweisen sich auch im Umland als wertvolle Freunde und darüber hinaus als ausgesprochen Nützliche. Drachenhufderbys lenken die abgedeckelten Parkianer von dieser unschönen Tatsache etwas ab, wobei sich Keiner übers Wetter beklagen kann. Mikosch findet im Drachenhufstall kompetente Babysitter, die sogar technisches Equipment vor ihm bewahren können. Derweil jammert sein anhängliches Bonanzafahrrad in Stefans Bibliothek um seinen abwesenden Besitzer und beweist den Parkianern, dass nicht alles Gegenständliche aus rein lebloser, sprich „toter“ Materie besteht. Wobei genau das Ansichts- oder auch nur Definitionssache ist: Kann sich Totes selbstbestimmt bewegen?- Kann es denken, fühlen, konzipieren, handeln und in manchen Fällen sogar unsichtbar sein?- Wigbert ist fest davon überzeugt und sucht besorgt nach seinem toten Vater und seiner entführten Mutter, während Marek Tarassows innere Wut seiner speziellen Familie gedenkt. Auch er auf der Suche. In diesem Fall nach haarigen Frauenhintern und Genmanipulation. Die Bundeshauptstadt lernt ihre Grenzen der Möglichkeit kennen, als sie einen Gefangen versucht von A nach B zu transportieren und dabei eine ganze Stadt vom Erdboden getilgt wird. Der Gefangene muss hernach nicht mehr auf Staatskosten ernährt werden…. Tote gibt es ohne Ende zu beklagen, soweit das Auge reicht und weit darüber hinaus auch noch ganz andere….
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