… sein Kopf würde zerspringen

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit

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Zeitgleise-1.7.1-Seelenverwandte-xfw1.Auflage-B-LP

Auszug aus Seelenverwandte. Andeutungen von Harry blieben bislang ohne jede Erklärung… Nun weiß er warum: Harry konnte nicht anders! Jetzt folgen diese Erklärungen mit Worten wie Charyques und noch weiteren mysteriösen Begriffen… Was für eine verrückte Idee ist das denn, ihm von einer Gowinnyjenwelt zu erzählen und sie wären Abtrünnige daraus?! Harry ein Yolliver! Was so viel bedeutet wie ein Freund der Menschen unter den Gowinnyjen, weshalb er dort dringend wegmusste. Er nahm seine Schwester mit, weil er glaubte sie sei ebenso gütig und menschenfreundlich orientiert wie er, aber das war leider ein großer Irrtum. Sie blendete beide Brüder, dass der kleine Bruder sie nicht vergisst, wenn er aus der Welt der Charyques entflieht. Was er eines Tages tun würde, das stand für sie fest. Stefan erzieht ihn von klein auf dazu ein Yolliver sein zu wollen. Seine eigene Heimatwelt Eislebens konsequent in Frage zu stellen. Die Statuten der Eiswelt grundlegend abzulehnen… Sie will allerdings rein wegen ihrer zweitrangigen, unterwürfig befohlenen Frauenrolle von Llhyssonk entkommen. Keineswegs fliehen, weil sie Menschen gut leiden kann. Die verachtet sie, genauso wie andere Charyques es tun. Ihn, Leopold, sucht sie für sich aus, weil er sie als schlummernder Yolliver beim Erwachen enttarnen könnte. So lange er von ihr beherrscht wird und geblendet ist, fügt er ihr keinerlei Schaden zu. Xandews sind mächtige Krieger, von einer selbstherrlichen Charyque als potenziell nützlich definiert… Das mit dem Blendwerk ist im Übrigen ein gängiger Trick aus der Gowinnyjenwelt, potenziell gefährliche Gegner zu entwaffnen und sie sich gefügig zu halten. – Er, Leopold, ist zudem ein Tarquet, eine Schildwache der Menschenwelt gegen Gowinnyjenkräfte. Als Xandew-Yolliver mit dieser Befähigung ist er sogar ein Solina. Das sind besonders streitbare Tarquets, die sogar für übermächtige Gowinnyjen gewaltig gefährlich sind. Weil ihre Instinkte nochmals empfindlicher auf alles reagieren, was magisch-böse ist und sich gegen Schwächere im Umfeld ausrichtet. Sie fühlen es sofort, augenblicklich, praktisch bereits die Absicht des Wesens, eine lebensbedrohliche Handlung durchführen zu wollen. Deshalb können sie obsiegen… Das können sonst nur gleichstarke Gegner. Yollivergeborene sind stets schwächer als Ursprüngliche. Da Yolliver erstmal herausfinden müssen, was in ihnen steckt, während Heimgeborene von der ersten Minute professionell betreut und ausgebildet werden. Also alles kein wirklich großer Hokuspokus. Nur das bestimmte Wissen um »wie mache ich es richtig«!! – Leopold kriegt das Gefühl sein Kopf würde zerspringen. Eigentlich will er nur noch seinen Rasen mähen, mit den Jungs Fußball spielen und Schach und eine Lösung dafür finden, wo die vielen Leute in seinem Haus schlafen können… Die Geschwister Hannahs, ihr Neffe und die gesamte Projektgruppe, die vorerst alle hier mit ihnen wohnen. – Das Team von Projekt-Blau gründet er kurz nach seiner kalten Dusche an jenem Abend in der Küche vor dreieinhalb Wochen, seinem plötzlichen Begreifen möglicher Zusammenhänge und dem darauffolgenden ernüchterten Erwachen bei Preimuk im UB V Karlsruhe. – Innerhalb kürzester Zeit schon avanciert sein Projektteam zum wichtigsten Innovationsbaby des Unternehmensbereichs unter der Schirmherrschaft des bekannten, hochgelobten Technikgenies Doktor Konrad Thiele, seinem Chef… Damit darf jetzt rein Garnichts mehr schieflaufen. Denn, dass alle im Anfang hier wohnen sollen, wird auf seinen ganz persönlichen Wunsch hin so abgestimmt. – Seine Beweggründe: Sicherheit und Geheimhaltung. – Harrys Haus im Steinfeld 2 soll mitgenutzt werden. Ebenso wird das Sechsparteienhaus im Steinfeld 1, in dem er mit seinen Eltern früher lebte (da lautete die Adresse noch Frühweg 1), dafür hergerichtet. – Es gehört ihm, schon längere Zeit so angedacht, das weiß er jetzt auch. Sein Vater erwarb es mit dem Geld aus dem verkauften Gartengerätegeschäft an Volkers Eltern, Anfang der 50er Jahre. Jetzt überschrieb er es auf ihn. Jetzt, wo Gerda aus dem Rennen ist. Dieser kühl kalkulierenden Blondine – so Rudolfs Worte – wollte er nicht auch noch dieses Erbstück aus dem Familienhort anvertrauen müssen. Rosalies Haus war aus Sicht der Familiengemeinschaft Saalfeldt-Greiff schon schlimm genug. Eigentlich war es doch für ihre Söhne angedacht. Alle beide. Nicht nur einen…– Im Steinfeld 1 wohnen natürlich noch Mieter drin. Für die müssen sie jetzt schnellstens neue, adäquate Wohnstätten finden, das Haus renovieren und umbauen und dann seine Leute einquartieren. Viel Arbeit liegt vor ihnen. Ist klar. – Harry Leinfurt als gewieften Architekten und versierten Bauzeichner im Boot zu haben, ist auf jeden Fall ein formidabler Zugewinn. Aber so, wie die Dinge jetzt um Harry stehen? Er will von ihm, Leopold, die Erlaubnis erhalten seine Freundin Maria – aus der zehnten Klasse, 16 Jahre alt – zu schwängern, damit sie, Maria, vor dem Gesetz der Charyques, Anspruch auf den Vater ihres Ungeborenen erheben kann und Gerda einer Verbindung mit ihr nicht mehr im Weg steht. Damit sichert Maria ihn gegen Gerdas Einfluss ab, wirkt als sein persönlicher Tarquet gegen die Gowinnyjenkraft seiner Schwester. – Na super! – Wenn das mal keine nette und auch recht prosaische Geschichte ist!! – Nur leider auch ein klein wenig irre!?

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