Raum und Fläche für Familie & Co.

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Stenka Biedermann
Teil 1 12,49 €
346 Seiten, ISBN 9783754339640, VLB-TIX, Verlag BoD.de

Stenka Biedermann
Teil 2 13,49 €
344 Seiten, ISBN 9783754303085, VLB-TIX, Verlag BoD.de


Stenka Biedermann (Teil1), Buch Haselnussgeist

Auf der Suche nach dem nächsten Abzweig.
Denn der Weg ist schmal.

Buch+Ebook hell - Stenka Biedermann 1

Auszug aus Stenka Biedermann. Ab Altweiberfastnacht, Erster März, Williams einundzwanzigstem Geburtstag, beziehen ihre Freunde im Grünen Tal für eine Woche Quartier. Bis zum Achten. Am Siebten können sie demnach Zesars Zweiundsiebzigsten Geburtstag groß auffeiern und sich bei Bedarf mit dazu einladen. Sie konnten im Tannhäuser selbst, dem mondän ausgestatteten Apartmenthaus des Grünen Tals buchen. Wobei man solche Räumlichkeiten doch eher mit Urlaubsapartment umschreibt. Zwei Schlafräume, ein geräumiger Aufenthaltsraum und ein genauso einladender Bereich für Küche und Geselligkeit an dieser Stelle. Und alles wirkt sonnendurchflutet, was es aber gar nicht ist beziehungsweise sein kann, denn auf der Rückseite ihres Apartments befinden sich Treppenhaus, Fahrstuhl und Flur. Das heißt, von dort kann kein Licht zu ihnen reinstrahlen, was es auch nicht tut. Das heißt der Flur nahe der Eingangstür wird tatsächlich erst dann hell, betätigst du den Lichtschalter. Aber gleiches sollte für ihre Schlafräume gelten, die dazwischen liegen. Zwischen überdachtem Balkon, dann rechtsseitig Küche und anschließend Schlafraum eins, dahinter WC mit Dusche, wo du tatsächlich ebenso den Lichtschalter drücken musst. Auf gegenüberliegender Seite das Wohnzimmer am Balkon anschließend, dann Schlafraum zwei und dahinter das große Badezimmer, ebenfalls mit WC, diese Nasszelle mit Dusche und Badewanne. Beide Schlafräume in der Zwischenebene somit nur mittels lichtdurchlässiger Einsätze in der Zwischenwand erhellt. Was normal nie ausreicht, hier aber taghelle Räume erzeugt. Dass du deine Raumkultur nur über Ventilatoren beziehst – es gibt keine Fenster – merkst du ebenfalls nicht, erschnupperst geradezu eine frische Brise Waldluft, wenn du den Schlafraum betrittst. Und an der hinteren Wand fließt natürliches Wasser die schwarzschimmernde Schieferplattensteinwand runter, selbstverständlich nur neben den Nachtkästchen, alles andere würde ja direkt dazu animieren nach Schimmel und ähnlichem an den Möbeln und Wänden selbst zu suchen. Somit fließt das sichtbare, fühlbar nasse Wasser brav genau daran zielgerichtet vorbei, fängt sich ordentlich in Wasserbehältern unten auf, wo es nach den Seiten abfließen kann. So der sichtbare, hörbare, fühlbare Effekt. Aber es ist trotzdem nicht nass. Deine sich feucht anfühlenden Hände bleiben bei Berührung trocken und dein Hund wollte sicher auch nichts davon schlappern. Aber du schläfst mit diesem Geräusch neben dir wie ein Engel… Schon das Wohnzimmer bietet weiteren Raum für weitere Schlafgäste und in beiden Doppelbetten kannst du zur Not auch vier Mann nebeneinander unterbringen. Also die Matratzen deutlich über einem Meter breit, eher doch 1,30 Meter. Somit ein gemütliches, atmosphärisch brillant konzipiertes Großraumquartier für gut zehn Mann… Küche, Balkon und Wohnzimmer bieten ausreichend Sitzmöglichkeit für eben diese Zahl und der Kühlschrank für entsprechende Verköstigung. Tatsächlich gilt es als Familienquartier, also Eltern mit Kindern und gerne auch Hund und Compagnie. Wobei das andere Kleingetier, also der Co-Partner des Hundes, nicht näher spezifiziert ist, denn in irgendeiner Form reglementiert. William bringt so wie so immer seinen zertifizierten weißen Schäferhund Zausel mit und Tobs seine ebenso intelligente, auf wohlerzogen dressierte Papillon-Lady Lassie, die im Umfeld schnell zu einer Miniaturlassie mutiert und deshalb schon schnell nur noch Minilas genannt wird, weil das noch halbwegs zivilisiert klingt, laut Besitzer. Zwergspaniels, Papillons, verfügen über markante Ohren. Ursprünglich wohl aus China stammend, entwickelte sich die Rasse in Frankreich und Spanien. Ab dem Fünfzehnten Jahrhundert findet man sie in der Kunst als Schoßhund dargestellt. Toljas gibt seinem Großvater zudem seine Wellensittiche an die Hand. Dickerchen der Blaue, Lumpi der Hellgrüne. Beides Männchen und ordentlich schlaue und auch sie wohlerzogen und ungemein anhängliche, die du auch in fremder Umgebung frei rumfliegen lassen kannst. Lumpi ist doch eher der typische Herumflatterer, während Dickerchen seinen Turbovergaser zuschaltet, geht er auch nur für kurz unterhalb der Decke seinen Sauseflug an. Beeindruckend, wie du seinen kraftvollen Flügelschlag hören und sogar fühlen kannst. Den Luftzug oberhalb deines Kopfes. Da auch Großvattern ein Fan sämtlichem im Familiensitz Mainz ansässigen Kleingetiers ist, sitzt am Ende die Hausschildkröte Klementine mit im Vogelkäfig unten drin. So nach dem Motto, der Käfig ist für nur zwei von denen eh viel zu groß und außerdem werden sie die meiste Zeit auf dem Käfigdach rumturteln oder irgendwo sonst im Raum. Oder – als zweite Fassung – ihre Klementine benötigt so wie so nur einen Transportbehälter. Alles andere kann man auch mit einem flachen Tablett mit Sand drauf regeln und zwei kleinen Schüsseln. Und die wird es ja wohl in solchem Familienquartier geben… So für normal betrachtet, sollte das doch Klimbim genug sein, um jeden im Umfeld von seiner Harmlosigkeit zu überzeugen. Nun, sie ziehen aber im Grünen Tal ein. Und das ist nun mal ein besonderer Ort. Schon für 1973 betrachtet.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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