(1.5) Stenka Biedermann

Band 1.5 des Fantasydramas “Wie Sterne in der Nacht”
(Buch 1) Das Bündnis von Hector mit Achilles
aus der fantasywerkstatt xento falkenbourg & sohn fürth (xfwerk)


Fantasydrama aus der fantasywerkstatt-xento-falkenbourg-&-sohn. Die Geschichte erzählt uns von Moorgeistern, zeitlosen Wissenschaftlern und solchen, die ganz ohne Moralvorstellung sind. Familiensinn ist auch an anderer Stelle gefragt und wahre Freundschaft wird weiterhin hingebungsvoll gepflegt…. Die ersten Fragen zu karmesinroten Locken kommen auf und Phöxe beweisen sich auch im Umland als wertvolle Freunde. Und darüber hinaus als ausgesprochen Nützliche. Drachenhufderbys lenken die abgedeckelten Parkianer von dieser unschönen Tatsache etwas ab, wobei sich keiner übers Wetter beklagen kann. Mikosch findet im Drachenhufstall kompetente Babysitter, die sogar technisches Equipment vor ihm bewahren helfen. Derweil jammert sein anhängliches Bonanzafahrrad in Stefans Bibliothek um seinen abwesenden Besitzer und beweist den Parkianern, dass nicht alles Gegenständliche aus rein lebloser, sprich „toter“ Materie besteht. Wobei genau das Ansichts- oder auch nur Definitionssache ist: Kann sich Totes selbstbestimmt bewegen?- Kann es denken, fühlen, konzipieren, handeln und in manchen Fällen sogar unsichtbar sein?- Wigbert ist fest davon überzeugt und sucht besorgt nach seinem toten Vater und seiner entführten Mutter. Während Marek Tarassows innere Wut seiner speziellen Familie gedenkt. Auch er auf der Suche. In diesem Fall nach haarigen Frauenhintern und Genmanipulation.
Die Bundeshauptstadt lernt ihre Grenzen der Möglichkeit kennen, als sie einen Gefangen versucht von A nach B zu transportieren und dabei eine ganze Stadt vom Erdboden getilgt wird. Der Gefangene muss hernach nicht mehr auf Staatskosten ernährt werden…. Tote gibt es ohne Ende zu beklagen, soweit das Auge reicht und weit darüber hinaus auch noch ganz andere….


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Auszug aus Band 1.5 Stenka Biedermann. Wigbert versucht den sogenannten irrigen Himmel über sich zu berühren, den horrenden Widerborst mit seinen schlanken langen Fingern zu ertasten, von dem seine Hubschrauberwinden kurz zuvor abprallten, dabei grotesk verbogen und den Helikopter heftigst abstürzen ließen. Ein vermutet besonders harter Widerstand, der sich ihm darbot. Aber nichts!- Gar nichts ist da oben zu spüren. Wie normaler Leerraum sich eben anfühlt. Weit entfernt von irgendeinem Dach. Er fühlt deutlich Luftzug, einem aufbrausendem Sturmwind ähnlich, obwohl der sichtbare Himmel Windstille prognostiziert und schon Mal gar keine Feuchtigkeit erahnen läßt, die da oben aber deutlich fühlbar ist… Und dann sieht er ihn. Nochmals grotesker im Anblick!- Der Oberköper eines sichtlich riesengroßen, schrankbreiten Arabers, der aus dem Nichts des blauen Himmels zu ihm durchdringt und sich in Gebärdensprache äußern muss, da Wigberts Ohren aber auch gar nichts vernehmen, obwohl die Art des gequälten Gesichtsausdrucks direkt über ihm auf Schreilaute tippen lassen. Nun, Gebärdensprache und jetzt vorallem speziell diese, beherrschen alle engen Freunde und zu Verwandten erklärte Männer und Frauen im Umfeld Major Wilhelm Bohlens vom NDH-Stützpunkt Herbornseelbach, der seit dem 22. Mai im Koma auf ihrer Krankenstation verweilt und ebenso – wie manch anderes – zu tiefen Sorgenfalten anregt. Dieser Araber hat definitiv eine Ausbildung bei eben selbigem absolviert. Bohlen bringt seinen ganzen Schützlingen ganz gezielt eine etwas individualisierte Fassung bei, damit man sich letztlich gegenseitig genau daran erkennt… Wer auch immer das so genau ist, er trägt zudem einen vG-Ohrknopf und kann somit nur dieser persische Elyar sein, der seit kurz nach der Schwarzwaldtour Ende Mai mit Bohlens engem Freund Anton Ducharz im Untergrund tätig ist. Moyka Kostravics hat den beiden und zudem einer jungen Frau die vG-Knöpfe samt Handmodulen anmontiert, dass sie im Falle der Not sich um Hilfe und Unterstützung an den Park wenden können. Was sie aber nicht tun, obwohl sie genau in dieser Situation seit 22.5. sein sollten, als Bohlen seine spontane Flucht durchzieht und damit die kriminalistischen Pläne Anton Ducharz zu Nichte macht. Dass Ducharz sich nicht meldet, löst weitere große Sorge aus, denn Minze weiß darum, dass Bohlen seinen alten Freund besonders intensiv geküsst haben soll. Eine gefährliche Fassung von Kuss, den der gute Freund da möglicherweise erhalten hat. Eine wenn möglich sogar tödliche Fassung. Denn Bohlen hat mit seiner dunklen Krankheit auch seinen taffen Freund Christian ins Koma kippen lassen. Und der ist – wie manche unter ihnen wissen – ein Charyque-Yolliver in der ersten Generation, also somit noch ein äußerst widerstandsfähiger. Was würde da die Wirkung auf einen Menschen auslösen?- Sie hoffen alle zusammen inständig, dass nicht gar so übelst wie bei Benno Burkhardt, der im Frühjahr daran verstarb. Sie hoffen darauf, dass Antons eigene Ansicht, Irina Swotena, die Schwägerin Maike Stettners, ehemals in einem Fall Sonja Körner, im anderen Petra Baumann, wäre wirklich mit ihm verwandt und damit alle karmesinroten Lockenköpfe mit diesen besonderen smaragdgrünen strahlenden Augen. Was die Chance einleitet, vielleicht auch hier widerstandsfähigere Gene vorliegen zu haben. Man hofft – wie Menschen und genauso andere Sterbliche es eben tun – solange es noch Hoffnung in der Welt gibt.

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