(1.4) Symbolismus

Band 1.4 des Fantasydramas “Wie Sterne in der Nacht”
(Buch 1) Das Bündnis von Hector mit Achilles
aus der fantasywerkstatt xento falkenbourg & sohn fürth (xfwerk)

Wie Sterne (1.4.1)-Symbolismus (xfwerk-1.Auflage)-C-M1-Internet-0720

Band 1.4 in 2 Teilbänden.
Meinungen und Wege gibt es so viele wie Sterne in der Nacht. Genauso auch gibt es kleinere und größere Leute und solche, die sich in Standort und Zeit nicht festlegen wollen. Im Grünen Tal quartiert sich die stille Rückhand des Grauen ein, während nebenan Stefan vG sein blutiges Erbe antritt und Geschichte-live-Projekte aus dem Hort des Alten Graf implementiert. Der Holsteiner bekennt sich zu dem, was er ist und zeigt Degen – dem modernen Siegfriedheld – was es alles an interessantem Schriftwerk in seiner Bibliothek gibt. Das Mysterium der Vorbestimmung wird erörtert, die Rolle Walhallas im großen Zusammenspiel. Parallel jagt ein Zeitloser die Eiskalte Stille durchs kühle Nass im westlichen Veraij, durchs Hellwasser ins Dünnwasser, nahe am Flammenmeer vorbei mit Zielpunkt Biyzmokarr, dem Tor der Schatten…. Die To-Do-Liste der Kry im Weltenplan wird enthüllt: Den Eisthron auf Llhyssonk besetzen, ebenso den Waldthron und er soll die Dej Drós finden können, die Materna aller Welten. Das Geheimnis um Thirnanugg stellt sich in Frage, während Mutter Erde ihre eingeplanten Mitstreiter aktiviert: Den jungen Löwen, die treue Maus, den gerupften Falken und den schwarzen Panther. Ob hier unser bereits gut bekannter Butler Robert gemeint ist?


Leseprobe zum reinklicken und durchblättern….

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Auszug aus (1.4) Symbolismus. “Wir haben bitte was…??!“— deutlich erhöhte Stimmlage…. “Irgendwelchen royalen Russen in unserem Land gestattet mittels scharfer Munition auf schwarzhaarige Monsterbären Jagd zu machen?- Und die – also diese Russen – haben nun wen weggepustet??-… Was sind das überhaupt für Ausdrücke??!-… Und unsere Bündnispartner von der französischen Garnison hatten nichts dagegen…???-… Dass Russen in ihrem Einzugsgebiet rumballern…?!?- Da hatten die nichts dagegen?!-… Und wir haben das Ganze auch noch ganz freiwillig zugelassen?- Will heißen so gänzlich ohne äußeren Zwang?- Ohne außenpolitischen Hintergrund und Druck…?!?- Keine Erpressung dabei?- Nichts, gar nichts…??!“— Dezentes Kopfschütteln im Hintergrund. Stimme nun noch höher, rauer, quietschender…. “Warum um Himmels Willen sollten wir sowas denn bitteschön tun?- Und wer überhaupt sollte das autorisieren können??-… Ohne mich vorher zu fragen?-… Wenigstens doch mal kurz deswegen hier anzuklopfen…??!— Sind Sie jetzt vollkommen übergeschnappt, mir so etwas ohne Vorwarnung und auch noch zum Frühstück(!) zu servieren…??!“— Kurze Verschnaufpause, dann geht’s weiter…. “Was heißt jetzt überhaupt royale Russen??!- Sind das da drüben im Osten nicht unterdessen alles Kommunisten??- Habe ich etwa bisher irgendwas gänzlich falsch verstanden?- Ich dachte doch, ich sei hier der Außenminister?!-… Da erfährt man für gewöhnlich solcherlei Ding’, wenn da nochmals ganz andere politische Unterströmungen im Nachbarland zugange sind…???- Und irgendwer Freifahrtswaffenscheine an Besucher aus unseren Nachbarstaaten austeilt…?!- So gänzlich außerhalb der verlautbarten Alliiertenkompetenz….“— Ungefähr so muss es losgegangen sein, das grausame Erwachen unseres Außenministeriums, als es letztlich doch noch informiert wird. Irgendwer musste ja dann mal mit rausrücken…. Staatssekretär Schönemann kriegt den Buhmann zugeschoben und soll das jetzt auch erklären können…. Außenminister Egon Friedborn schaut ihn mit leidgeprägten, ungläubigen, geäderten Augen an, die wirklich schon mal gesünder aussahen…. Weniger gerötet, deutlich ausgeruhter, weniger Adrenalinschübe aufgrund von Katastrophenmeldungen am laufenden Band…. Vorallem auch durften sie im bisherigen Leben deutlich entspanntere, bessere Zeiten miterleben. Als noch rein mit muskulären Argumenten in der Außenpolitik gekämpft wurde. Eine tatsächliche Bedrohung sich noch nicht derart konkret binnen Minuten bewies. Damals – wobei das noch nicht wirklich lang her ist – als er noch nicht zum Frühstück einen doppelten Scotch benötigte, um überhaupt nur die Frühnachrichten anhören zu können. Von verkraften braucht man da gar nicht groß anzufangen…. Mit den Merkwürdigkeiten geht es Sonntag Abend los, 7. Mai ’78. Als der Sternenpark BBs einen brutalen Massenmord auf dem nebendran liegenden vanGeußen-Grundstück meldet. Und bei der Nachfrage…. “Was genau ist denn passiert?“– einem von vertrauenswürdigen Fachleuten seitens der ermittelnden Behörden von mutmaßlichen Außerirdischen oder Vergleichbarem berichtet wird, die 100kg schwere Männer an die hohe Wand schmettern können, dass deren Knochen wie Glas dabei zersplittern…. Videoaufnahmen gibt es von diesen Wesen allerdings keine vernünftigen. Ein Schatten ist zu erkennen, der irgendwie an allem flugs vorbeihuscht, etwas größer ausfallend. So wie eben ein großgewachsener Mensch, vermutlich männlich…. Der gesamte Tatort ist mit Überwachungsgeräten bestens ausgestattet…. “Aha. Also Außerirdische?-… Konnten wir die zugehörige Untertasse schon irgendwo sichten?“— War dann die direkte Anschlussfrage, jetzt schon mit tiefer Stirnfalte im Gesicht, zusammengekniffenen Augen und die Lesebrille wurde ebenfalls sorgsam noch ein wenig weiter die Nase runtergeschoben…— Spätestens da wusste Schönemann, dass er das Ganze nochmal etwas detaillierter und vielleicht auch irgendwie anders erzählen musste, wenn er dabei auch Ernst genommen werden wollte….. Nun, aufgeklärt wurde bisher nichts. Rein gar nichts. Nur die Merkwürdigkeiten, die passieren, nehmen ab diesem Moment exorbitant zu…— Der Sternenpark bittet parallel zur Massenmordmeldung um einen stabilen Schutzgürtel um den gesamten Park und schon knapp eine ½h später stehen 500 Mann seitens der Alliiertenstreitkräfte aus dem Umfeld bereit – obwohl Wochenende und abends, ausgestattet mit allem möglichen Kriegsmaterial, dass dir Himmelangst werden konnte. Noch eine ½h später ist dann auch das Neue Heer (NDH) mitvertreten und die bringen auch gleich zwei Panzer und mehre Flaks und weiteres schweres Geschützmaterial mit. Zwischenzeitlich trifft die Meldung ein, dass irgendwelche Russen den Sternenpark mit Säbeln bedrohen…. Was ja dann wohl nur sinnbildlich gemeint sein kann?!— Als am nächsten Morgen dort diskret nachgefragt wird, also drüben bei den Russen, die doch heutzutage eher unter dem Begriff Sowjets laufen, weiß da keiner von irgendwas und man kriegt – passt man nicht gut auf und kennt seinen Ansprechpartner näher und besser – vielleicht eine dezente Gegenfrage gestellt, ob man am gestrigen Abend vielleicht den falschen Film mit etwas zu viel Alkohol vermengt genossen habe?- Jedenfalls sehen sich die Sowjets in keiner Form gemüßigt, sich mit irgendeinem Sternenpark näher auseinandersetzen zu wollen. Der liegt doch drüber im Westen bei den Franzosen?- Was geht uns dieser doofe Park an???— Nun, schon irgendwie berechtigt, dieser Einwand…. Aber nichtsdestotrotz werden Armeen rund um den Park aufgestellt, denn selbiger Graf, zumindest doch der Junge Graf, ist ein fabulöser Steuerzahler und solchen tut man doch gerne mal einen kleineren Gefallen…– Nun vorallem auch schon deshalb, weil man, als man denn als Obrigkeit endlich darüber informiert wird, eh schon lange nichts mehr gegen tun kann, es allerhöchsten wieder abblasen. Zumindest doch die Seite der NDH-Beteiligung…. Aber das müsste man dann wohl den Franzosen erklären, warum man erst hüh und dann wieder hott sagt?!-… Alle stehen längstens dort versammelt rum und man will ja nicht unbedingt zugeben müssen, dass man wie ein kleiner dummer Schulbub in der Autorisierungskette gänzlich übersehen wurde…— Im ersten Moment erweckt es dabei ganz den Eindruck, als könne man in unserem Land als Zivilist einfach so Armeen einberufen, nur weil man seine Steuern artig zahlt…. Das Ganze als persönlichen Schutz seines Gartens gesehen, wenn man mit seinem Nachbarn etwas Stress hat…— Na ja, genauso geschieht es aber und lässt sich später nicht mehr wieder wettmachen oder gar retuschieren. Und für normal müssten da doch hinterher wenigsten ein paar Köpfe rollen…?!— Aber nachdem, was damit alles losbricht, will keiner hinterher mehr kritisieren, dass das doch wenigstens von vornerein mit der richtigen Ernsthaftigkeit angegangen wurde. Wo das ganze Unterfangen doch am Ende auch noch ohne den geringsten Erfolg abläuft!

Auszug aus (1.4) Symbolismus. Eine Antwort kriegt er nicht mehr, der Blick seines Bruders ist schon wieder geistig entrückt. Er war nur so lange wach, bis er sicher wusste, dass der Zwergl auch ohne ihn zurecht kommt. Seine in Ignaz Ohren logisch formulierten Fragen haben ihm wohl genau das gesagt: Es geht ihm gut, er kommt zurecht. Er atmet und lebt…. Na ja, die Christine behält wohl in richtig vielen Bereichen Recht. Das gefällt ihm jetzt nicht gar so gut. Denn damit hat sie auch Recht, dass Ignaz seine Hilfe benötigt und er weiß ja kaum, wie er sich selbst helfen könnte?- Wie soll das also funktionieren, wenn der Ignaz echte Probleme hat?- Wo er doch nichtmal Pillepallekram hingebogen kriegt?- Zumindest fühlt er sich grad so, als er Ignaz starken Arm um seinen Hals herumschlingt und mit der Hand festhält. Sein anderer Arm liegt um Ignaz Hüfte, wo er seine Finger unter dessen engen Gürtel klemmt. Jetzt kann ihm der Bruder nicht mehr aus den Händen rutschen, auch wenn seine Füße etwas unmotiviert wirken. Die meiste Zeit bewegen sie sich aber doch einigermaßen harmonisch zu Zwergls Schritten dazu. Sonst würden am Schluss noch Ignaz Lieblingsschuhe ruiniert. Diese Boots, die er wirklich liebt. Zwergl hat sie für ihn ausgewählt. Noch in Salzburg oben. Ignaz wollte sie partout nicht, sie waren teuer…. Kostspieliger als ein Kleinwagen, so Ignaz Worte dazu und deshalb sagt er ja auch konsequent nein, bis Zwergl ihm den Geldbeutel abnimmt und selbst bezahlen geht. Seitdem werden diese Schuhe von seinem Bruder beschützt, als wären sie aus purem Gold angefertigt und nur für ihn…. So als hätte Zwergl sie handgefertigt und nicht nur ausgesucht und bezahlt. Und dazu war es ja auch noch Ignaz eigen verdientes Geld. Also er kann noch immer nur drüber lächeln, wie der Bruder auch heute noch mit rumtut, als hätte er, Zwergl, was wirklich tolles getan…. Ja, sein Bruder!- Der hat schon immer jeden Scheiß von ihm toll gefunden. Egal welcher Blödsinn es war. Es kam ja von ihm, Zwergl, und deshalb musste es toll sein. Wie oft schon zweifelte er an Ignaz Verstand, weil er so einen Hexentanz um ihn veranstaltet. Ehrlich!- Die Aktion hier, dass er Ignaz den Berg runterbringt wird die nächsten 10 Jahre als Heldentat gefeiert werden. Genauso ist sein großer Bruder gestrickt. Die wirklich tollen Sachen werden stillschweigend unter den Teppich gekehrt und am besten nie wieder drüber gesprochen, während der Blödlkram, also selbige Taten von ihm, zu heroischen Mythen verklärt werden.– Echt Mann!

Wie Sterne in der Nacht Wiedergeburt eines Vakuden sw
Wie Sterne in der Nacht Yggdrasil

©xento-falkenbourg (xfwerk) – Jugendliche ab 16 / Erwachsene, je Teilband ca. 240-300 Seiten
Buch und eBook – Books on Demand Norderstedt (BoD.de), AmazonThalia uvm.
PDF (downloadlink), Buchlayout (2seitig)/Medienlayout (1seitig) über
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Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

Wie Sterne in der Nacht Streifenschwein
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