(1.3) Seelenverwandte

Fantasydrama aus der fantasywerkstatt xento falkenbourg & sohn. Der Park im Sofienpavillon 1, BB ist etabliert. Alle Mitstreiter gefunden. Könnte man meinen. In den Auen von Rastatt liegen derweil Yogaerlebnisse im Trend. Man lernt die Nachbarschaft näher kennen und baut seinen Dachstuhl aus, der an alten Krieg und Schauermär erinnert. Alte Bücher werden gefunden und neue Zusammenhänge erstellt. Bis Karlsruhe-Knielingen reicht es rüber. Es ist ordentlich schwarzbärig und dazu tiefrot und deutlich magisch zu nennen. Das Projekt nennt sich Blau und ist zutiefst technisch versiert. Hautfetzen lösen Erdbeben aus und Skalpelle befreien versklavte Gefangene. Rote Locken in Hülle und Fülle und Apfelcidre zu jeder Gelegenheit. Man liebt alte Steine und fördert sie, während andere auf Weltreise ausziehen, fremde Kultur zu erforschen. Neue Freunde finden sich und die Braut streckt den Kopf vor…— Der Ziegenpeter im Grünen Tal steigt derweil auf Zwergziegen mit Neufundländern um… Die Kinder der Zeit ganz besondere zu nennen. Und wer aus der Asche schlüpft, kann auch erkaltete Herzen neu entflammen. Denn Vatersein liegt im Trend. Heuschrecken drum herum, in manchen Momenten auch mit azurblauem Hintergrund.— Begegnungen über Raum, Zeit und Arten hinweg. Die Welt deutlich strukturierter und machtvoller wie bisher angedacht und doch noch immer so klein, rund und übersichtlich. © xento falkenbourg   https://falkenbourg.de/shop

Auszug aus Band 1.3 Seelenverwandte.Es heißt, du kannst in diesem Land deinen Frieden finden. Zu dir selbst. Herausfinden wer du bist – was wirklich in dir steckt. Nicht das, was man von dir erwartet. Sondern das, was du selbst wirklich sein möchtest.– Ein Zitat von Buddha dazu…. >Willst Du wissen, wer Du warst, so schau, wer Du bist. Willst Du wissen, wer Du sein wirst, so schau, was Du tust.<– Ein genauso tiefsinniges und dazu noch wunderschönes, ebenso von Buddha…. >Du lächelst – und die Welt verändert sich.<— Weißt du, mein Freund, mein guter, neuer Freund, ich bin schon lange auf der Suche nach diesem Frieden, den man hier angeblich finden kann…. Ich habe viel in meinem Leben gemacht, was ich heute nicht mehr gutheiße. Aber es ist geschehen und ich kann es nicht mehr ändern.– Wie sagt man als Christ?- Ich habe mich mit Schuld beladen und nun suche ich nach Vergebung…. Schon sehr lange suche ich danach. Nur bisher immerzu vergeblich…. Hier in diesem Land habe ich viel dazugelernt…– Buddha hat noch eine weitere wundervolle Weisheit verkündet…. >Lerne loszulassen. Das ist der Schlüssel zum Glück.<– Damit versuche ich meine alten Fesseln zu lösen, wenigstens aus mir selbst, wenn es schon kein anderer tut, mir zu vergeben!!-… Ich lasse los. Jeden Tag aufs Neue. Unter anderem auch von diesem unsäglichen Wunsch, alles kontrollieren zu müssen. Diesem ewigen Verantwortungsdruck tief in uns. Der uns von unseren Müttern mit der Muttermilch verabreicht wird und von unseren Vätern mit dem Rohrstock eingeprügelt und damit grundlegend vertieft. Dieser Verantwortungsdruck, der uns selbst keine Fehlertoleranz zugesteht. Der uns auffordert perfekt zu sein, zu funktionieren. Und wenn dann etwas schiefläuft im Leben, können wir es kaum fassen und noch weniger verkraften. Fühlen uns wie Stümper, wie >vollkommen Unfähige< in einer ansonsten so perfekten Welt. Wie Menschen, die es nicht verdienen, dass man ihnen vertraut. Weil sie überhaupt nicht in der Lage sind ihren Treueschwur zu erfüllen…. So lange bin ich schon im Hader mit mir, im tiefen inneren Zweifel. Es löst sich nicht dadurch, dass ich mich für >unfähig< halte oder für zu schwach. Der Fleck auf deiner Ehre bleibt deswegen noch immer bestehen, du sinkst jeden Tag noch ein Stück tiefer in deiner eigenen Wertigkeit. Bis nichts mehr von dir bleibt. Das ist der Punkt, wo du loslassen musst. Den Zweifel loslassen. Wo du wieder lernen musst an dich zu glauben. Daran, dass du dir treu sein kannst. Dass du ein guter Mensch bist…. Dass das nicht leicht ist, weiß ich selbst am besten. Ich arbeite weiter daran, jeden Tag ein kleines Stückchen loszulassen und am nächsten Tag noch ein Stück weiter…. Ich kann dir sagen, mein Freund, es hilft!- Jeden Tag ein wenig mehr. Ich bekomme immer häufiger das Gefühl, jeder neue Schritt würde sich etwas leichter anfühlen und das Gefühl, sich Heiterkeit und Frohsinn zu wünschen, wächst wieder in mir heran…. Seit ich deinen Tom und dich in Kamrahar bei den Mauerresten des buddhistischen Klosters Anand Bihar gesehen habe…– Welcher europäische Tourist kommt extra in diesen kleinen unbedeutenden Ort hinaus, um ein paar alte Mauerreste zu betrachten, wenn das blühende Leben ergänzt mit spirituellen Tempeln in der Stadt Patna direkt vor ihm liegt?- Und die Tempel in Patna sind außerdem noch gut erhalten und liegen nicht nur als Ruinen vor…. Mir war sofort klar, dass ihr beiden auch einen Hang dazu habt, in den alten Dingen eine Bedeutung zu suchen, die auch heute noch gilt – zumindest für euch…. So halte ich es für meinen Teil. Und eure Begeisterung, als ich euch sagen konnte, was das jeweils – vermutetermaßen – für eine Mauer ist…. Ihr hättet euch selbst sehen müssen, mit meinen Augen. Dann würdet ihr verstehen, warum ich seitdem wieder glauben kann, dass es für mich auch wieder schöne Zeiten geben wird. Zeiten, die ich mit Freunden teilen kann. Mit Menschen meines Herzens…. Menschen, die meine Sehnsucht verstehen, die wie ich fühlen. Und deshalb schmeckt dieser Whisky hier – heute – so traumhaft gut und dieser indische Tee – ich denke fast, ich habe seit sehr langer Zeit nicht mehr einen solch wunderbaren Geschmack auf meiner Zunge gespürt!!- Und das liegt nicht daran, dass es keinen guten Stoff gab…. Glaubt mir das bitte!- Die Gesellschaft, die du hast, die macht das Ganze erst wirklich schmackhaft…!- Prost, meine Freunde!- Auf eine wunderbare kulturelle Reise, die wir gemeinsam erleben werden!!- Und wie ich vermute, wird dies auch eine Reise der Sinne werden…. Für uns alle drei!„— >Und vielleicht auch eine Reise des Herzens< denkt er im Stillen dazu. Dr. Jeffrey Rumpton lächelt leise. © xento falkenbourg   https://falkenbourg.de/shop


Dr. Jeffrey Rumptons Notizen für seine Reisebekanntschaft

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