Planquadrat G7E9

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit

Buch+Ebook Sterne - Symphonien in blau 1
Leseprobe zum reinklicken und durchblättern…
Zeitgleise-1.5.1-Symphonien-in-blau-xfw1.Auflage-B-LP

Buch+Ebook hell - Symphonien in blau 1

Auszug aus Symphonien in blau. Lokresh zieht nicht ab. Gar noch – netterweise – in einen Nachbarbezirk, wie von AEtaros erhofft, sondern verweilt in Franken. Rückt nur aus Ansbach ab, ihre Zentrale und bisheriger Kontaktpunkt und somit aus seinem unmittelbaren Blickfeld. AEtaros ist seit langem für ganz Franken zuständig. Auf seine alten Tage zieht er es allerdings vor, alles bequem zu regeln. Er ist träge und faul geworden. Sehnt sich nach Ruhe, einem undramatischen Arbeitsumfeld. Unter bisherigen Umständen hat das ja gut geklappt. Aber jetzt steht da auf seiner Gegenseite einer, der ihm das Wasser so richtig ungut abgraben will. Es fängt an ungemütlich zu werden… Seine Spione finden heraus, dass Lokresh seine neue Position in Bayreuth bezogen hat. Was AEtaros für sich als Entwarnung deklariert, da ist ja nichts Tragisches in der Ecke… Wobei das nicht stimmt. Ganz und gar nicht. Nur ein Stückchen westlich liegt Bamberg und da gibt es schon etwas Wichtiges. Sogar richtig Profundes, etwas, weshalb sie hier in dieser Ecke überhaupt erst stationiert wurden und Wache schieben. Direkt im Süden vor den Toren der Stadt, unweit eines Militärunterschlupfs, der nur noch in Trümmern aufwartet, wurde seinerzeit eine ihrer uralten Pforten installiert. Ein geheimer Zugang nach Hadesthron. Die alte schwarze Stadt, die zwar vor Gezeiten unterging und unterdessen gänzlich in Vergessenheit geriet, aber das, was dort verborgen liegt, darf keinesfalls entdeckt werden. Und gar noch wiedererweckt! Als Bewacher des Wächters weiß AEtaros natürlich Bescheid und ahnt auch darum, was das für ein Chaos geben könnte, wenn irgendwer in der heutigen unkonventionellen Zeit, wo nichts mehr heilig ist und keiner Respekt vor irgendwas hegt, so einfach diese uralte Zauberveste betreten würde und dort etwas aus der alten Zeit berühren… Hilfe! Das könnte doch ein kleineres Erdbeben auslösen und spätestens dann würde Loki persönlich auftauchen und die Katastrophe wäre perfekt… Bloß nicht! – Lokresh scheint keinerlei Mitleid zu haben, er spioniert weiterhin um die Kaserne herum, in die zwischenzeitlich die royalen Russen eingezogen sind. Auf Planquadrat G7E9. Wie gesagt, nicht wirklich weit von der alten Pforte entfernt… Im Krieg bereitete ihm dieser Umstand viele schlaflose Nächte. Er will gar nicht mehr dran denken müssen, so zehrend war das und er zu der Zeit ständig am Essen. Dennoch wurde er immer dürrer und sah am Ende richtig jämmerlich aus. Aber Loki klopfte ihm anerkennend auf die Schulter, weil er alles Schlimmere abwenden konnte… Damals war sein Leben wirklich anstrengend atemraubend. Kaum drehte er sich um, war schon wieder der nächste Zinnsoldat auf Kurs in genau die falscheste aller Richtungen… Lass‘ dir da erstmal ständig was einfallen, wie du die Jungs/ Mädels wieder weglenken kannst?! – Wenn du‘s falsch angehst, drückst du sie nur noch direkter mit ihrer Nase rein ins Hornissennest… Das wäre es geworden. Hätte nur Einer in die Nähe ihres Wächters eine Handgranate geworfen?! Wäre einer ihrer Apostel mitten rein in sein Schlafgemach gerumpelt?! In voller Ausrüstung?! Das hätte gutgetan, den alten Grumpflbumpfl wach werden zu sehen?! – HIMMEL! – NEIN! – Das hätte einen Himmel- und einen Wolkenbruch ausgelöst und einen Vulkanausbruch gleich hinterhergeschickt… Hätte ihr Wächter erst noch festgestellt, dass er sich mitten in einem bewaffneten Konflikt befindet? Mitten im Krieg mit sogar einigen nicht ganz untragischen Waffen darunter?! Nun, es ging zum Glück nochmals gut aus. Das verlassene Militärlager wurde hernach von Menschenhand zerlegt, da man wohl Baumaterialien benötigte. Etwas, das nur geringen Lärm bereitet und damit den Wächter in seinem Nickerchen nicht störte… Aber Lokresh scheint jetzt tatsächlich auf dieser albtraumhaften Situation von damals aufbauen zu wollen! Mann!

©xento-falkenbourg (xfwerk)
ab 16 / je Teilband (Buchdruck 13,97×21,59) ca. 340-400 Seiten
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Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

5 Kommentare

  1. ok…?!
    lesen hilft sicher gegen meine Fragezeichen….
    war zumindest bisher immer so 🙂

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