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Wie Sterne (1.8.1)-Simplizismus (BoD)-C-M1-Internet-0720

Auszug aus Band 1.8 Simplizismus. Nachdem der große Held in ihrer Mitte auf keine Zuwendung anspricht und immer noch erbärmlich anzusehend rumheult, läßt man in letztendlich doch wieder in Ruhe. Nur einer bleibt neben ihm sitzen und rührt sich weiterhin nicht vom Fleck. So, als wolle er darauf warten, ob von der Kohlsuppe was für ihn übrig bleibt?- Es ist Karl, der Glücklose, wie ihn einige nennen. Er muss elf Mäuler gesamt stopfen, noch immer, obwohl seine ältesten Buben längstens auf eigenen Beinen stehen könnten. Was er wohlweislich verhindert. Deshalb darben sie weiterhin im ärmlichen väterlichen Haushalt und für solche Jämmerlinge hat kein Mädel im Ort ein Auge übrig. Man will sich ja nicht am Ende noch verschlechtern bei der Partnerwahl?!
(Warte) “Worauf wartest du eigentlich?- Wenn ich mal so arglos fragen darf?- Oder hast du zufälligerweise ein Taschentuch einstecken, das du mir borgen willst, aber nicht so aufdringlich sein wolltest, es von dir aus feilzubieten??- Hhm?”— Mit allem Charme gesprochen, der für Warte so urtypisch ist. Weshalb man ihn zudem mag. Obwohl er bisher jedwedem weiblichen Anreiz widerstand. Nun, jetzt, seit diesem Blondi in seinem Haushalt, weiß man ja auch warum. Aber nichts desto trotz sind bereits ein paar der jüngeren Weibsbilder rasch nach Hause zurückgekehrt, sich in ihr bestes Gewand zu werfen und wenigstens ihr Haar sichtbar zu tragen, wenn auch nur hochgesteckt. Denn für offentragen sind sie einfach viel zu derb. Würden zumindest die kunstvoll gestylten feinen Damen des Ortes befinden…. Die Damenschaft sieht eine erneute Chance für sich aufkommen, den begehrtesten aller Junggesellen weit und breit für sich zu erobern. Dass ein reines Manninteresse als solches nicht ernstzunehmend zählt, ist ja wohl klar. Wir leben schließlich nicht im Park oder im Goldenen Turm, der Alten-Villa-Grau – es hat sich noch nicht rumgesprochen, dass die bisherigen Bewohner dort ausgezogen sind, dem Grünen Tal oder gar noch der Russenburg. Diese uns bekannten Sonderwelten Midgards, die den Vorzug genießen Ehen jedweder Zusammensetzung zu akzeptieren. Einzige Forderung an die enthaltenen Gatten und Gattinnen: Treue, Redlichkeit, Ehrbarkeit, Loyalität, Kameradschaft, Ernsthaftigkeit.– Womit man sich auch nicht ganz leicht tut. Nicht einmal in den Vorzeigewelten unserer Welt. Weshalb ab und an der ein oder andere aus diesen Welten auch wieder ausgeschlossen wird. Man könnte meinen, diese Vorzeigeburgen wollten dafür sorgen, dass in den Nachbarbezirken auch genügend qualifizierte Gegenspieler für sie enthalten sind. Denn genau darauf läuft es hinaus, genau das werden diese Rausgeschmissenen: Bitterböse Gegner des vorherigen hochverehrten Königspalasts. Selbst wenn es sich nur um ein Bauernhaus in einem Park drehen sollte.

©xento-falkenbourg (xfwerk) – Jugendliche ab 16 / Erwachsene, je Teilband ca. 240-300 Seiten
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5 Kommentare

  1. whow! das geht doch mal in nochmal ne ganz neue Richtung aus! da bin ich aber mal gespannt, was sich da noch draus ergibt….. Der Lokresh macht ja schon im ersten Buch dynamisch auf sich aufmerksam

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