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Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Löwenschlange
Band 1.1.1 12,49 €
346 Seiten, ISBN 9783754339640, VLB-TIX, Verlag BoD.de

Löwenschlange Neu 08.03.2022 !!! .
Band 1.1.2 13,49 €
328 Seiten, ISBN 9783752667677, VLB-TIX, Verlag BoD.de


Simplizismus (Teil1), Buch Haselnussgeist

Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Buch+Ebook hell - Simplizismus 1

Auszug aus Simplizismus. (Lamy) „Was soll ich jetzt tun? Sag’s mir?! – Du wolltest lieber die schlimmste aller Wahrheiten erfahren als mit einer schmählich-dreckigen Lüge leben zu müssen. Das hast du stets betont und ich glaubte es dir. Deshalb habe ich dir Wahrheit eingeschenkt, die volle, reine Wahrheit über mich und meine Vergangenheit. Wer ich bin und von wo ich abstamme und alles weitere Kleingedruckte zu meiner Person. Denk drüber nach, wie viel Wahrheit du tatsächlich vertragen kannst, bevor du den Spruch nochmals wo rauslässt… An wichtiger Stelle meine ich…” – Warte steckt definitiv noch ein Brocken Suppe im Halse quer, denn er muss erstmal eine Runde abhusten bevor er sprechen kann, was alles insgesamt nicht sehr attraktiv wirkt, in einem ansonsten sehr ansprechenden Männergesicht… „Du musst weggehen. Jetzt. Das muss sich erstmal setzen können, bevor ich dazu eine Meinung finde… Du bist noch ein Kind! Wie kannst du mir so etwas nur antun?!” – Schreit und heult es aus ihm heraus und Lamy geht sofort nach hinten in den Stall und holt seine Mähre. Sein Indianerpferd trägt eben diesen Namen. Schwingt sich auf und trabt mit Tränen überströmtem Gesicht davon. Ein Gesicht, das dir für gewöhnlich den Atem rauben kann. Aber da ist es auch nicht verquollen und die eisblauen Augen strahlen mit einer Intensität daraus hervor, dass dir angst und bange werden kann. Diesen eiskalten Luftzug, den dieser Blick bei dir auslöst, kennt jeder im Ort. Weshalb trotz aller praktizierten Intoleranz gegen alles Neue und Ungewöhnliche, dieser hier keinerlei Akzeptanzprobleme hatte. Schließlich genoss er von der ersten Minute an die Gesellschaft ihres großen Wartes. Und wen der mag, den lehnt man nicht ab. Selbst wenn er eiskalte Augen hat, für einen Mann viel zu schön aussieht und zudem stockschwul ist. Eine Tatsache, die man eh totschweigt, in puncto ihres großen Wartes. Jemand anderes würde diesen Umstand auch nicht lange überleben. Aber bei Warte schafft man es seine Augen artig zu schließen. Schon deshalb, weil man vor seinem Liebsten die Hosen voll hat. Egal wie mutig man sonst ist. Mit dem wollte sich keiner freiwillig anlegen. Nicht für alles Geld der Welt. Und Geld wiegt hier mehr als anderenorts. Ausgenommen die wirklich armen Gegenden auf Erden, die ihren guten Charakter ebenso schnell aufgrund weniger Hilfsbedürftigkeit verlieren. Des Menschen ärgste Not ist seit jeher auch sein erbittertster Feind. Wenn du dir nicht einmal mehr Stolz leisten kannst, stellst du für den Teufel und dessen Häscher leichte Beute. Nur wenige Herzen sind so rein, diesem Charme zu widerstehen.

Buchecke - Simplizismus

Zum Thema Indianerpferd. Sie werden natürlich nicht nur von Onkel Vermonts Familie verschifft. Unterdessen handelt ein Viertel des nordamerikanischen Kontinents mit Europa in Sachen Autos und Pferden. Die Zuchten Vorort reichen längst nicht mehr aus, die enorme Nachfrage nach günstigen Reittieren zu stillen. Die enorm instabile Wirtschaftslage, die Verarmung der Randbezirke lässt alte Traditionen neu beleben. Man sucht am Schwarzmarkt nach Säbeln und Schwertern, als günstigen Ersatz für Schusswaffen, die sich kaum einer im Unterhalt leisten kann. Genauso hält man Ausschau nach ausdauerwilligen Pferden, pflegeleicht, unverwüstlich, genau das, was das urtypische Indianerpferd bietet. Diese von den Europäern in den Anfängen auf den neuen Kontinent mitgebrachten, stark ausgewilderten und in dieser Form genauso weiterentwickelt. Kurzbeinig, strapazierfähig, leistungsstark. Also nicht für edle Dressurgeschäfte zu gebrauchen, aber genau da, wo jetzt in der Welt die Not gen Himmel schreit. Im Dorf neben der großen Stadt mit ihren Fabriktürmen. Wer es nicht nach dort hinein schafft, muss sehr häufig auf günstige Alternativen zurückgreifen. Und was man als Zubehör braucht, bietet die Dorfgemeinschaft: Land, Ställe, Äcker und Wiesen. Davon ohne Ende, nahezu grenzenlos.

Nachdem der große Held in ihrer Mitte auf keine Zuwendung anspricht und immer noch erbärmlich anzusehend rumheult, lässt man in letztendlich doch wieder in Ruhe. Nur einer bleibt neben ihm sitzen und rührt sich weiterhin nicht vom Fleck. So, als wolle er darauf warten, ob von der Kohlsuppe was für ihn übrigbleibt? Es ist Karl, der Glücklose, wie ihn einige nennen. Er muss elf Mäuler gesamt stopfen, noch immer, obwohl seine ältesten Buben längstens auf eigenen Beinen stehen könnten. Was er wohlweislich verhindert. Deshalb darben sie im ärmlichen väterlichen Haushalt und für solche Jämmerlinge hat kein Mädel im Ort ein Auge übrig. Man will sich ja nicht am Ende noch verschlechtern bei der Partnerwahl?! – (Warte) „Worauf wartest du eigentlich genau? Wenn ich mal so arglos fragen darf? Oder hast du zufälligerweise ein Taschentuch einstecken, das du mir ausborgen willst, aber nicht so aufdringlich sein wolltest, es von dir aus feilzubieten?! Hhm?” – Mit allem Charme gesprochen, der für Warte so urtypisch ist. Weshalb man ihn zudem mag. Obwohl er bisher jedwedem weiblichen Anreiz widerstand. Nun, jetzt, seit diesem Blondi in seinem Haushalt, weiß man ja auch warum. Aber nichts desto trotz sind bereits ein paar der jüngeren Weibsbilder rasch nach Hause zurückgekehrt, sich in ihr bestes Gewand zu werfen und wenigstens ihr Haar sichtbar zu tragen, wenn auch nur hochgesteckt. Denn für offentragen sind sie einfach viel zu derb. Würden zumindest die kunstvoll gestylten feinen Damen des Ortes befinden… Die Damenschaft sieht eine erneute Chance für sich aufkommen, den begehrtesten aller Junggesellen weit und breit für sich zu erobern. Dass ein reines Manninteresse als solches nicht ernst zu nehmend zählt, ist ja wohl klar. Wir leben schließlich nicht im Park oder im Goldenen Turm, der Alten-Villa-Grau – es hat sich noch nicht rumgesprochen, dass die bisherigen Bewohner dort ausgezogen sind, dem Grünen Tal oder gar noch der Russenburg. Diese bekannten Sonderwelten Midgards, die den Vorzug genießen Ehen jedweder Art zu akzeptieren. Einzige Forderung an die enthaltenen Gatten und Gattinnen: Treue, Redlichkeit, Ehrbarkeit, Loyalität, Kameradschaft, Ernsthaftigkeit... Womit man sich auch nicht immer ganz leicht tut. Nicht einmal in den Vorzeigewelten. Weshalb ab und an der ein oder andere aus diesen Welten auch wieder ausgeschlossen wird. Man könnte meinen, die Vorzeigeburgen wollten dafür sorgen, dass in den Nachbarbezirken auch genügend qualifizierte Gegenspieler für sie enthalten sind. Denn genau darauf läuft es hinaus, genau das werden diese Rausgeschmissenen: Bitterböse Gegner des vorherigen hochverehrten Königspalasts. Selbst wenn es sich nur um ein Bauernhaus in einem Park drehen sollte.

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5 Kommentare

  1. whow! das geht doch mal in nochmal ne ganz neue Richtung aus! da bin ich aber mal gespannt, was sich da noch draus ergibt….. Der Lokresh macht ja schon im ersten Buch dynamisch auf sich aufmerksam

Kommentare sind geschlossen.