Man munkelt

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit
Seelenverwandte (Teil1), Buch Haselnussgeist


In tiefer Verbundenheit zu alten Steinen.
Vom Geist alter Erinnerung verführt.


Buch+Ebook hell - Seelenverwandte 1

Auszug aus Seelenverwandte. Stefan wehrt sich seit jeher vehement dagegen, die gewaltbereite Welt als solches zu akzeptieren. Sich von ihr ausgrenzen oder einschränken zu lassen. Sie als zu gefährlich einzustufen und auf natürliche Erfahrung zu verzichten. Sein Park wächst derweil um einen Berg herum. In einer Ausdehnung begriffen, dass man glaubhaft Zuhause Urlaub machen kann. Für Stefan bleibt er dennoch nur ein Garten. Zwar ein großer, keine Frage, aber keiner, der ihn großartig überraschen kann. Keiner der Abenteuer suggeriert. Das, was Stefan in der Natur sucht… Selbst nicht, als Felsen anfingen ihm Ratschläge zu erteilen, Hirsche sich eigenmächtig von der Jagdliste strichen, Adler anfingen seine Kletterfelsen, die Rennbahn und seinen Geheimausgang nach Balg zu seinen LLpro-Technikern sorgsam zu bewachen. Sein Geschäftsführer, Lieblingswanderführer und enger Freund Phillip deNeuve freundet sich parallel mit einem tanzenden Funkenschwarm an, der für seine Präsenz keine Flamme benötigt. Manch einer erzählt, er habe tiefgreifende Gespräche zwischen Phillip und diesen außergewöhnlichen Funken belauscht. Wobei jedweder Lauscher natürlich nur Phillips Worte vernahm. Niemals die Argumente der Gegenseite. Nun, Mattis scheint Gespräche mit Bibern diesem hier vorzuziehen und Stefans Frau Maja liebt es der Felsnase Namens Weisbrock am Schröderberg-Gipfel ihre Tageserlebnisse und Gedanken mitzuteilen, genauso wie sämtliche Drachenhuffreunde sich mit diesen Vierbeinern fleißig unterhalten. Der halbe Park spinnt in dieser Beziehung oder anders ausgedrückt, ist unwirklich unterwegs… Wen wundert‘s?! Jeder, der das Jahr 1978 miterleben musste und überlebte, wurde zu einem gänzlich anders votierten Gläubigen. Das Jahr, das Dörfer, Stadtteile, Städte verschluckte oder auch nur planierte, im Boden die zuvor lebendige Welt als Schauermär in unzerstörbarer Kunststoffmasse einfror. Außerirdische grünleuchtende Riesenkugeln mit Schimmelrand anstelle ehemaliger Städte als ad absurdum der Pforte zur Bergwelt definiert. Eine uralte Stadt im Sturmtanz des tobenden Meeres versinken lässt, die Küsten des Ärmelkanals und unzählige im Mittelmeer so grundlegend verwüstet und an vieler Stelle ebenso in den Abgrund reißt, das gleiche Geschehen am Oberrhein, am Waal, die zugehörige belgisch-holländische Küste bei dieser Gelegenheit unfein erweitert, zu einer einzigen riesenhaften Bucht… Derweil musste der Mensch erkennen, dass es einfach nichts gibt in seiner Vorstellung, in seinen übelsten Albträumen, das nicht schon morgen zur hartherzigen Realität erwachsen kann… Schon deshalb zäunen wir uns immer intensiver ein. Versuchen das lebendige, das echte Leben samt seiner unschönen Wahrheit aus unserem auszuschließen. Was nicht geht. Die Menschheit hat längst aufgehört, rein in schützenden Höhlen wohnen zu wollen. Sich verängstigt unterirdisch zu verschanzen. Dazu ist unser Wunsch zu bestimmen, was ist und was sein kann, viel zu stabil mit unserem Bewusstsein verbunden. Um ihn wieder abstellen zu können. Diesen Wunsch nach Macht und Vorherrschaft… Man munkelt seitdem unterschwellig von mystischen Wandelwelten, die es geben soll, die absonderliche urwüchsige Volksstämme beherbergen. Diese Völker werden in vielerlei Fassung dargestellt. Oft als Halblinge, solchermaßen aus Teilen von Tieren und Menschen vermischt, das Ganze im Zwergenformat oder als Riesen. Aber egal jetzt wie groß, sie alle verfügen über Kraft, die dich erzittern lässt, sind angeblich nur halbseiden bekleidet, also so was wie urzeitliche Wikinger auf jeder vorstellbaren Körperhöhe, dazu Fell- und Lederbehang, Schwerter, Äxte, Dolche… Dass damals ein Linienflugzeug auf einer Autobahn in Franken landete, dessen hochmoderne Technik kaum von Urzeitgeschöpfen verstanden werden könnte und dort versehentlich abgestellt, will keiner mehr wissen! Dass ein Meeresgigant es schaffte, ungehindert und -bemerkt, vom Nordmeer über die neu entstandene belgisch-holländische Küste in den Waal einzudringen, den gesamten Rhein bis Frankfurt runterzuschippern, dann durch den Main bis zum Main-Donau-Kanal zu gelangen, dort ebenso problemlos reinzupassen und erst bei Fürth in Franken urplötzlich so feststecken zu bleiben, dass der halbe Kanal außenrum abgetragen werden musste, die Wassermassen umgeleitet, bis man endlich dieses Riesengefährt sprengen konnte und in kleineren Teilstücken abtransportieren?! Dieser bizarre Teil war genauso erschreckend wie der planierte durchsichtige Boden rund um ein Klinikum… Dies alles wird unterm Teppich verborgen. Die Tatsache der unverhüllten Antithese. Komplette Unlogik, Überwindung mathematisch-physikalischer Gesetze, die man gar nicht überwinden kann?! Das ist die Nummer, die man gerne verschweigt, denkt man über die Geschehnisse von damals laut nach. Was letztlich den Gesprächsstoff seit jener Zeit ausmacht. Wenigstens doch fünfzig Prozent aller geführten Gespräche noch heute direkt beeinflusst. Vieles in jener Zeit ließ Herzen stillstehen, Menschen am eigenen Erbrochenen ersticken, ließ sie schlicht aufhören zu atmen… Wie viele Opfer dieser Tage nur dadurch bedingt starben, dass sie glaubten bereits tot zu sein und deshalb nicht mehr runterschluckten, nicht mehr weiterliefen, zu atmen aufhörten, ihren Herzschlag abstellten, ist nicht abzuschätzen, so viele waren es. – Es war die Zeit, die zur Hölle erwuchs. Zur lebendigen Hölle, direkt vor deiner Haustür, mitten im Leben. Zwischen freundlichen zwitschernden Singvögeln über Blumenwiesen arrangiert.

Beiträge::
Er kennt sie! Ihre Supergeheim-Pforte!
Das Bündnis von Hektor und Achilles
Kleineggen, gleich nebenan
Gästebucheintrag
Drachenhufe auf der Koppel, 05/78
Der Sternenpark
Königstreue Marxisten! Ist doch mal was!
Brüder im Denken und Fühlen
Raum und Fläche für Familie & Co.
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Sein Anteil am Nettovermögen des Landes
Skat versus Schafkopf
*terrasentica* – Kampfarenen
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Vreemarr, stolze Königin im Eis
Beiträge – Kommentare – Auszüge
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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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4 Kommentare

  1. früher gab’s auch noch den Treppenhausklatsch und die Thekenweisheit
    hochprozentige Philosophien
    oder eben doch nur die Spinner, die’s noch nicht kapiert haben….

Kommentare sind geschlossen.