Ist somit alles kein großes Ding!?

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit
Symphonien in blau (Teil2), Buch Haselnussgeist


Die Zukunft beginnt heute.
Vom Geist alter Versprechen begleitet.

Symphonien in blau
Teil 2 12,49 €
384 Seiten, ISBN 9783754328149, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Buch+Ebook hell - Symphonien in blau 2

Auszug aus Symphonien in blau. Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich. Wie bezeichnend das für ganze Situationsketten herhalten kann. Ist man bereit dem Leben, dem Zufall und Ursprung eine Persönlichkeit zuzuschreiben, öffnen sich völlig neue Fenster, veränderte Blickwinkel. Manches Unding erscheint damit logisch. Bloßer Zufall. Lebewesen, die im richtigen Augenblick an entscheidender Stelle vorüberziehen. Das ist es, was Geschichten an den Start bringt. Eng verwoben mit uralter Magie und den alten Mysterien um Leben, Schicksal und Tod… Ist die benötigte Energie erstmal aus dem ersten auslösenden Rüttler erzeugt, schwingt sie locker weiter, fließt dem nächsten Ereignis zu, lässt die dazwischenliegende Tür sich öffnen und plötzlich ist alles in einem Fluss miteinander verwoben. Erwächst zur Selbstverständlichkeit heran. Kann gar nicht anders laufen, als es dann auch geschieht… Wo genau ging es los? Was löste es aus? Waren es die Blumenkinder bei den Demos in den Sechzigern, die alles sauber an den Start brachten? Oder doch nur, ganz alleine, unser quengeliger Grafensohn, der seinen selbstgefälligen Butler so sehr nervt, dass er Rocker verprügeln muss, um sich runterzukühlen? Diesmal ist das Bedürfnis so massiv aufgestaut, dass er sich nicht die Zeit nimmt, genügend Abstand zu suchen. Wie er es sonst tut und deshalb nie als Butler des vanGeußen-Parks in Baden-Baden erkannt wurde… Dieses Mal fährt er nur direkt rüber ins nächstliegende größere Ballungszentrum von Menschen, Wirtschaft und Kultur, sich auf die Schnelle zu erleichtern… Manches Klo, das man aus ähnlich dringlichem Begehr aufsuchte, wo man sonst nie hingelangen wollte, führte schon zu magischen Verwicklungen. Zu Reaktionen, die niemand vorsah. Zu Begegnungen, die nie stattfinden sollten. Genau wie dieses Zusammentreffen Roberts mit einem Bekannten des Alten Grafen, der ihn erkennt, neugierig beobachtet, was er da so leichtfüßig anstellt. Die harten Jungs Stuttgarts wie arglose Kinder aussehen lässt, währenddessen er sich selbst gar prächtig amüsiert. Und dann gibt er/sie diese Beobachtung um den dreisten Beelzebub an andere Zeitzeugen weiter und es erreicht die Behörden. Und die finden tatsächlich Zeit nachzufragen, was das genau zu bedeuten hat. Und das magische Band zwischen Stuttgart und Baden-Baden fängt an sich stabil zu einem Zopfmuster zu verweben. – Kriminalhauptkommissar Ruppert Wilmers spricht mit dem Alten Graf, der ruft seinen Butler hinzu, der bringt seine Begleiterin mit und Stefan, der Grafensohn stößt dazu, weil er sich über irgendwas beschweren will. Und dabei bemerkt er das befruchtete Ei im Leib der jungen Liana und weiß sofort, dass Robert, der Butler, der Vater ist. Das befruchtete Ei weiß zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, wo es sich einnisten will, da wird es von Stefans Argusaugen bereits bemerkt. Und daraufhin auch von Robert und der sucht sofort einen Ausweg. Denkt an Abtreibung. Was sollte er auch mit einem Kind anfangen wollen? Was Stefan ihm an der Stirn abliest und entsetzt die junge Mutter in seine Obhut nimmt. Sie auf seiner Schlossseite vor dem Möchtegern-Kindsmörder in Sicherheit bringt. Die beiden Kriminalkommissare lädt er rein aus Höflichkeit zum Abendessen ein und daraus ergibt sich in Folge eine Chance auf einen Neubeginn für alle. Das Leben als Gesamtpaket könnte nun noch gerettet werden. – Ist somit doch alles kein großes Ding!?! Wobei Vorort nur ein einziges Leben von Stefan gerettet werden will… Ein Staubkorn, das den Weltuntergang aussetzen lässt, weil es sich irgendwo einklemmt. Die megagigantische Eruption kann in Folge nicht stattfinden und damit bleibt auch die allumfassende Explosion aus?! Megagroßes Puff und alles rum?! Jaaa, dann doch nicht gar so lässig! Mächtige Kämpfe stehen bevor, Bündnisse, beschlossen und gebrochen und nochmals anderes an solcher Stelle. Versprechen, die gehalten werden und anderenorts zeitgleich gelöst oder gar verraten, beim gleichen Wimpernschlag. Den einen Sohn rettet man und den anderen liefert man Post frei dem Henker. Die eine Tochter wird wie durch Wunder geboren und andere Familien dafür komplett – oder fast – ausgelöscht. Ein Kind der Erde soll gerettet und auf Kurs gebracht werden und dafür müssen unschuldige andere sterben. Und das völlig umsonst, da die beabsichtigte Reaktion zu einer gänzlich differenten Verkettung von Umständen führt, die wiederum fast das totale Chaos auslösen… Himmel! Was ein kleiner Funken alles bewirken kann. Was er verhindern könnte und welche Katastrophen im gleichen Zug auslösen… Und alles hängt irgendwie mit dem Wörtchen Zufall zusammen. Ist so geschickt mit den anderen Komponenten verwoben, dass man es keinesfalls wieder loslösen könnte?! Magie liegt in der Luft. Steckt in jedem einzelnen Staubkorn, jedem Grashalm dieser speziellen Zeit. Und jeder glaubt mitmischen zu müssen. Der eine will ganz allgemein nur helfen, andere sich Vorteile verschaffen. Irgendwer irgendwen retten. Nochmals andere einfach nur wichtig sein. Mitspielen. Viele unterschiedliche Gründe etwas zu tun oder nicht. Reichlich unterschiedliche Verkettungen, die damit ausgelöst werden. Magie verwebt alles stabil, schweißt es zusammen. Und dann greift beherzt Mutter Erde ein und das Schicksal stöhnt entsetzt auf und versucht zu retten, was noch zu retten übrigbleibt. Und am Ende wurde wirklich irgendwo auch jemand gerettet… So wird es immer sein. So funktioniert es. Schon immer, für immer. Als die Zeres über das Leben herrschten; als die Gowinnyjen es taten und jetzt, wo der zufallsgesteuerte vollkommen unwissende Mensch ziellos darin rumstochert… Und der Einzige, der an jedem neuen Ende sicher triumphieren kann, ist der vielmeinende Tod. Der engste Freund und gleichzeitig ärgste Feind des Lebens schlechthin. Gäbe es ihn nicht, wäre die Welt schon lange nicht mehr zu retten. Aber dadurch, dass es ihn gibt, muss sie ständig von neu gerettet werden. – Das Leben ist und bleibt ein kompliziertes.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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