Helheim, die vielschichtige Anderswelt

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Symphonien in blau
Teil 1 12,49 €
354 Seiten, ISBN 9783752625141, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Symphonien in blau (Teil1), Buch Haselnussgeist

In tiefer Liebe zu Wasser.
Vom Geist alter Erinnerung verführt.

Buch+Ebook hell - Simplizismus 1

Auszug aus Simplizismus. Loki vermutet, das Tor nach Helheim steht schon längere Zeit einen kleinen Spalt offen… Das Böse konnte entweichen und sät nun Zwietracht unter den Lebenden. Vergiftet gezielt die Wachmannschaft Shijtarrheims in Midgard, womit sich diese ursprüngliche Schutzkraft gegen die Menschen selbst ausrichten kann – im ungünstigsten Fall wie damals 1962.” – Äußert Lokresh Tiyr gegenüber Balthazar Meijerlingg im Oktober 1978. Heutzutage ist Balthazar der standortverantwortliche Hauptkommissar des Ausbildungslagers der Jägerstaffeln der Polizei in Bamberg. Jene Einheit, die 1962 so jämmerlich gegen Shijtarrheims Truppe unterlag. Von Lokresh angeführt, der Frieden stiften sollte im Namen Lokis, seines Vaters und nicht Krieg säen, wie er es tat… (Balthazar vorsichtig) „Heißt das, die Hölle bricht sukzessive über uns herein?” – (Lokresh) „Nein! Helheim ist mehr als nur die Hölle, wie ihr es nennt. Es ist genauso auch der Ort, den ihr als Himmel kennt. Dort leben die Toten, Ursprüngliche, Geister und zudem Ruhe suchende, zurückgezogen lebende Unsterbliche… Es ist ein Rückzugsort aus anderen Welten, in denen das Leben pulsiert. Wo es beständige Rauf und Runter gibt, es für ewig Anwesende als ungemütlich und zu unruhig empfunden werden kann… Ich will sagen, dass möglicherweise die Toten nicht mehr alle vollständig von hier abziehen. Wie es vorgesehen ist… Sie könnten noch unter uns wandeln und beeinträchtigen damit das natürliche Gleichgewicht. Das könnte wiederum bisher komplett uninteressierte Geister bewogen haben, uns alle miteinander bemerken zu wollen. Sie fingen vielleicht nicht nur an sich für die Geschehnisse außenrum zu interessieren, zwischenzeitlich ergreifen sie wohl auch konkret Partei. Frag’ deine russischen Freunde, was sie dir zu 1972 von der Wolga erzählen können. Wen Marek Tarassow von dort mit nach Hause brachte?! – Was denkst du hat euren Rhein/Waal so zerfetzt? Dieses grüne Schimmelloch bei ehemals Pforzheim hinterlassen? Glaubst du Menschenkönnen ist dazu fähig? … Wäre das in eurem Interesse? Menschen forschen doch nur in Richtungen, die ihnen nützlich erscheinen?! Es müsste somit einen profitablen Grund geben diese Goldstadt wegzupusten… Kennst du ihn? Konntest du in den Presseverlautbarungen darüber irgendwas in dieser Richtung erkennen? Also ich nicht…” – (Balthazar) „Wer könnte einen Grund haben?” – (Lokresh) „Leute, die den Menschen unter Kontrolle halten wollen. Leute, die Forschung betreiben, irgendwelche Theo-rien in Tatsachen umsetzen und dafür anderen Aggressoren nette neue Spielzeugchen in die Hände drücken… So was halt…” – „Spielkinder?!” – (Lokresh) „Ja!” – Balthazar kann genau erkennen, wie es Lokresh bei diesem simplen „Ja!“ innerlich schüttelt, wie es ihm eiskalt seinen Rücken runterläuft, genau wie ihm selbst… Helheim hat seine Tür offenstehen lassen? Hilfe! Das klingt nach einem wirklich üblen Feind, der sich dagegen die Menschheit verschwört?! Vielmehr gegen das Leben? Denn gibt es Shijtarrheim, wie Lokresh sagt und weitere Welten, würde es doch diese genauso beeinträchtigen?!

(Lokresh) „Nur ihr, also Midgard, seid derart gefährdet. Alle anderen Welten schützen sich mittels Magie. Uralter Magie, die schon immer wie ein Wattepolster um sie herum lag. Nur der Schutz eurer Welt ging verloren. Eure Welt wurde über bestimmte Punkte auf der Erde geschützt. Die alle über einen Thron miteinander verknüpft waren. Da dieser Thron seit 12000 Jahren verwaist ist, kann sich die alte Magie nicht mehr verbinden und diese besonderen Orte miteinander. Deshalb lebt unterdessen jeder eigenverantwortlich, sprich unabhängig von seinen Nachbarn. Sorgt sich nicht mehr um sie, zeigt keinerlei Verantwortung und Reue, sollte er Grenzen verletzen. Der Respekt unter uns ging verloren. Da ihr die einzige magiefreie Welt seid, sollten wir anderen unsere Hauptaufgabe darin sehen, euch vor fehlgeleiteter Magie zu beschützen… Nur noch Shijtarrheim bleibt diesem Grundsatz treu, alle anderen kümmern sich um nichts, raubschatzen eher parallel aus eurer Welt, was sie für sich selbst gut brauchen können. Loki steht unmittelbar davor, die Übersicht zu verlieren. Be-ziehungsweise hatte es bereits… Die unsägliche Schlacht 1962. Wo Leute gegen euch in den Kampf zogen, die nach hierher beordert wurden, euch vor genau sowas zu schützen. Und ich, als Lokis Sohn, der von ihm ausgesendet wurde Unstimmigkeiten aufzuklären, löste das ganze Chaos auch noch aus… Aber glaub’ mir, meine Strafe dafür war entsprechend heftig!” – Balthazar klingt sehr besorgt… „Er hat dich bestraft?” – „Dazu kam er nicht mehr. Das hat mein Innerstes für ihn erledigt. Meine Organe hat es zerfetzt… Loki war zum Glück dabei. Er ist ein großer Heiler und konnte die Blutung damit stoppen und über einen sehr langen Zeitraum meine inneren Organe wieder ausheilen lassen… Es dauerte fast geschlagene zehn Jahre, bis ich wieder alleine aufs Klo gehen konnte… Um es rein banal auszudrücken. Ich wurde in einem Alter von meiner Mapa Händchen-haltend umsorgt, wo es einem normal mehr als nur ein etwas peinlich ist…” – Er lächelt… (Balthazar) „Mapa, was heißt das?” – (Lokresh) „Er ist der Ehegatte meines Vaters, somit meine Mutter mangels einer weiblichen Partnerin. Würde es die geben, wäre er mein zweiter Vater, so wird er laut unserem Verständnis zu meiner Mapa. Du musst wissen, dass die magische Welt bisexuell ausgerichtet ist. Wir könnten mit jedem, es kommt nur auf unsere Entscheidung an, ob wir es wollen oder nicht…” – Balthazar wirkt etwas verlegen… „Das muss dir nicht peinlich sein. Du warst noch ein Junge. Okay, ein großer Junge, kurz vor dem Erwachsensein. Sechzehn bis Siebzehn schätzte ich dich damals vor sechzehn Jahren… Was ich nicht ganz verstehe ist, dass du für meine Augen immer noch so jung erscheinst. Nicht viel älter wie mein Neunzehnjähriger, der damals ein dreijähriger Bub war und unter Kleinkinder zählte und heute als erwachsener junger Mann gilt. Was ich manchmal gern vergessen möchte. Weil er jetzt von mir nicht mehr freiwillig beschützt werden will. Das ist etwas, wo man sich als Eltern schwer mit tut… Sie alleine durch die Tür treten zu lassen. Wo man sie so lange behüten durfte…” – Es klingt sentimental… (Lokresh) „Was ist mit deinem großen Jungen? Fiel es dir bei ihm leichter?” – (Balthazar) „Mein großer Bub wurde erwachsen, als seine Mutter starb und unseren Fünfjährigen verängstigt zurückließ. Du musst wissen, ihr Krebs wurde erst kurz vor dieser Schlacht 1962 entdeckt. Und ich habe es Sebastian sofort gesagt, damit er Mikkel erklären kann, warum Mama ständig im Krankenhaus ist und sich so schnell nicht erholen kann. Das ist für einen Dreijährigen nur sehr schwer verständlich. Wie eine Mutter mit einem Schlag nicht mehr für ihn da sein kann, wo er doch grad eben noch den Mittelpunkt ihres Lebens ausfüllte. Denn das begreifen die Kleinen sehr wohl. Dass ihnen eine Person gehört… Sebastian übernahm mit neun Jahren diese Gluckenrolle und Mikkel akzeptierte seine Autorität. Die beiden bilden ein wunderbares Bruderpaar… Und für mich liebenswerte Söhne, meine harmonische Einheit.

Beiträge::
Die Ursprünglichen
Überbleibsel der Zereswelt
Náströndiij, Wächter der Hinterwelt
Das Vermächtnis der Zeres – Teil I
Das Vermächtnis der Zeres – Teil II
Die Kweijds
Magische Eckpfeiler
Das Bündnis von Hektor und Achilles
Yggdrasil
Der Weltenbund
AΩ-Mythologen immer mysteriöser!
AΩ-Mythologie
Telfviyn Drós
Im verzauberten Wald
Skat versus Schafkopf
Die Schattenburg
Lord Aldebaran und seine Gürtler
Einer aus der Zwischenwelt
Die Sulfier
Die aufrechte Burg
Die Sulfier
Die Struktur der Sulfier
Alte Freunde
Der Duft des Todes
Keine Gemeinschaft für einen Jungen
Der Graue Pakt
Die Eisenlegion – Schweizer Mezzanotte
Beiträge – Kommentare – Auszüge
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Leseproben zum Reinklicken und Durchblättern | Zoomen: STRG + MouseScroll

Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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