Graue Ansprüche

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Symbolismus
Band 1.8.1 12,49 €
352 Seiten, ISBN 9783754328019, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Symbolismus (Teil1), Buch Haselnussgeist

Wo die Erde sich verstanden fühlt.
Die alte Bibliothek noch steht.

Buch+Ebook hell - Symbolismus 1

Auszug aus Symbolismus. Yshaij Vlahfladus und sein ein Jahr jüngerer Bruder Tamija Vlahfladus arbeiten für den Grauen Lord. Sie wurden von ihm angeworben und weiter ausgebildet. An sich war ihre Ausbildung längstens abgeschlossen, aber da wo Düsterwinde, Gowinnyjen, Xandews, noch spezieller Vampire aufhören, fängt die Ausbildung des Grauen erst richtig an. So wie die Menschenwelt verschiedene Formen von Ausbildung kennt, an deren Ende man sich beweist, qualifiziert, um dann mit irgendeinem Abschlusszertifikat in der Hand ins weitere Leben überzutreten oder nochmals eine höhere Stufe der Weiterbildung für sich auszuwählen. Umso hochklassiger das Ergebnis, umso anstrengender der Weg. Ist jetzt in der Zereswelt auch nicht viel anders. Hätten die beiden Vampire sich ein gemütliches Leben gewünscht, hätten sie wohl zu diesem Angebot klipp und klar nein gesagt. Denn an sich gibt es nichts Attraktives unter all den vielen Punkten, die man da für sich akzeptieren muss, wenn man für diesen Herrn arbeiten möchte. Nicht einmal die Bezahlung ist sonderlich gut, auch nur durchschnittlich, seine Ansprüche dafür aber exorbitant hoch, deine Verpflichtungen als Knebel und Fesselstricke angefühlt und sogar die Eisenkugel an deinem Fußgelenk kriegst du immer wieder mal konkreter zu spüren. Party ist untersagt, Drogen und Alkohol, rein auf der Genussbasis ebenso, allgemeine Müßigkeit sowieso, verquatschen darfst du dich niemals, nicht einmal einfach-nur-drüber-reden. Eigentlich darfst du so gesehen Garnichts, außer artig sein und auf Kommando Männchen machen. Und dass dann auch noch in einer Qualität und Quantität, die du verdammt hart trainieren musst, um sie überhaupt leisten zu können. Selbst als junger Vampir tut man sich da zuweilen schwer.

Helmut rennt los. Um die Zeit muss die Christine im Laden sein! Obwohl ihr freier Tag, springt sie ein. Die Montagskraft liegt mit Grippe im Bett. 22-05-1978, gegen Mittag. Noch anderthalb Stunden, dann wechselt sie zum Keimlinger rüber, ihr Schilcherwirt für diese Saison… Die Winzer wechseln ihr Personal regelmäßig durch, damit ihr Publikum immer das Gefühl kriegt, es gäbe wiederum einen neuen Rock zu bewundern. Neue Mädchen ziehen Stammgäste aus den verstaubtesten Winkeln ihrer selbst zuverlässig hervor. Und schon hast du deinen alten Kumpan erneut am Tisch sitzen, der sich solch einen Luxus eigentlich gar nicht leisten kann und nur eben am Anfang mal kurz auftaucht. Aber genau da brauchst du deine Leid (Leute), da sind die Touris noch zu spärlich vertreten… Also ist man in irgendeiner langen Winternacht, wo man die Einnahmen des Jahres mit einander vergleicht und sich gegenseitig gute Ratschläge erteilt, denn nur wenn es viele florierende Unternehmen ihrer Art gibt, stromern die Gäste auch weiterhin in Scharen hier herüber, zu dem Schluss gekommen, einen Ringtausch der Mädels im Servicebereich einzuleiten. Schon ein paar wenige als Stammpersonal, aber alles andere mit wechselnder Besetzung, während der semesterfreien Zeit noch angereichert durch die Dirndls aus Graz oder auch von weiter her (mit Untermiete-Einnahmen obendrauf) und während der Heurigenphase im frühen Herbst die hübschen jungen Burschen aus dem Umland ebenfalls im Servicebereich integriert, soweit benötigt… Auf diesem Weg lernt der Helmut seine Ewa kennen. Sie gehörte zu den Dirndln aus dem bäuerlichen Umfeld, er zu den Burschen, die zur Heurigenzeit dazu geholt wurden. Sie war noch nie sonderlich geschickt mit solchen Dingen, deshalb wird sie erst geholt, als man schon anfängt die hübscheren Burschen aus dem männlichen Nachwuchs rauszupicken… Vielleicht ist sie deshalb dem erstbesten Dummbabbler auf den Leim gegangen? Weil sie den Umgang mit der Welt der alkoholisierten Mannsbilder einfach nicht draufhatte, nicht kannte?! Wer weiß das schon so genau… Warum er an der Stelle einen urtypisch badischen Begriff verwendet? Na weil sein Ursprung gelbe Füße hat! Nur eben schon lange vor seiner Zeit hier in der äußersten und untersten Ecke der deutschsprachigen Welt Mitteleuropas kleben blieb. Wohl auch deshalb, weil die Dirndls hier gar so zünftig und fesch sind… Also der Helmut rennt los, weil ihm telefonisch mitgeteilt wird, dass ein schwarzer Panther umgeht und sich nach der Christine erkundigt. Da er keinen Nachnamen sagen kann, nennt er den des Vermieters: Helmut Maisek. Was damit wohl er ist und somit seine Christine, die ihm, auch in diesem Fall, der Ignaz treusorgend unter den Ärmel klemmt, solange die beiden Zwergls außerhalb sind. Was nur kurz später, als die ganzen grad erzählten Dinge, geschieht. Der Zwergl, der im Ort verbreitet, dass die Christine jetzt die Seinige ist und dass man sich zurückhalten möge, wenn man vorzieht seine männlichen Fortpflanzungsorgane in Ursprungsausgabe und Anzahl für sich zu bewahren… Der gute Mann, den die Christine derb zwischen seine Beine tritt, verliert in Folge eines dieser netten Relikte männlichen Stolzes. So spricht es sich schnell rum. In Voitsberg, ganz in der Nähe, hat ihn ein Arzt operiert. Zum Glück weiß keiner, wer das aktuelle Opfer des Machohengstes war. Auf die Christine tippt trotz allem keiner, sieht die Drohung des jungen Löwen nur als Vorsichtsmaßnahme an… Dass der es schon öfter probiert hat, sich schon einige Schwierigkeiten einhandelte, ist unter der Hand bekannt. Aber er bringt Geld mit, größere Mengen und deshalb heißt man ihn noch immer willkommen. Sieht drüber weg. Die Mädels, die ihn so noch nicht kennenlernten, erfahren nichts. Weshalb auch die Christine auf ihn reinfällt. Sich geradezu freut, ein vertrautes Gesicht vor sich zu sehen, als sie per Anhalter versucht nach Hause zurückzukommen. So läuft‘s, wenn man Geld hat und die anderen nicht.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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