Canis Falkenstein

Alter Gasthof auf dem 15. Jahrhundert

Auszug aus Band 1.3 Seelenverwandte. Leo zweifelt daran, wieder zurück zu seiner Stärke zu finden, in der Lage zu sein, das Projekt zu leiten, ihre Ziele anzustreben und auch umzusetzen. Doch Volker glaubt unbeirrt an ihn, wie er es immer tat. Sie fahren nach Wildgutach im Südschwarzwald, ungefähr auf der Höhe Freiburgs liegend, aber tief drinnen im Tannenwald. >Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt. Dir gehört all Land, wo Tannen stehn – lässt dich nur Sonntagskindern sehn.< Nun, das Glasmännlein könnte sich ihnen zeigen. Sind sie doch beide, Leo wie er, geborene Sonntagskinder, wie gefordert. >Das kalte Herz<, das Märchen von Wilhelm Hauff, das liebte er schon immer. Rosalie Offel, die Geschichtenerzählerin der Familie erzählte ihm so oft davon, dass es schon fast das erste war, das er mit neu erworbenem Lesewissen >sich reinziehen< musste. Damals war er 5 Jahre alt und wahrscheinlich schon auch ein niedlicher Bub und Rosalie amüsierte sich köstlich darüber und streichelte und kraulte ihn pausenlos. Ganz liebevoll, so wie es ihre Art war. Genauso wie er es jetzt mit Leo macht. Schon immer fühlte er, dass Rosalie ihn wie einen eigenen Sohn liebte, aber in solchen Momenten wird ihm erst klar, wie Recht er damit hat.

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