Wolfsveste Ehrenburg

Wie Sterne (1.1.1)-Symphonien in blau (BoD-2.Auflage)-C-M1-Internet-0770

Auszug aus Band 1.1 Symphonien in blau. Eine Wandelwelt. Familie Aethelwulf, die Wölfe unter den Schwarzbären, lebt an der oberen Wolga in der Ehrenburg. Oberhalb des Flusses und auch oberhalb Kamenkas, etwas weiter drinnen im dichtgewachsenen urigen Wald, da lebt schon seit vielen Tausend Jahren eine Familie der Xandews. Hat sich’s hier hintendrin im Finsterwald richtig gemütlich gemacht.– Nicht versteckt, abgelegen, wie man meinen wollte. Gewissermaßen nur hinterm Baum, im Schatten des nächsten Felsen. Ein Nistplatz, der selbst bei einem kleinen Vogel gefunden werden könnte, sollte man danach suchen. Aber das Versteck ist ein wirklich profundes, sie werden niemals entdeckt. So wie Wandelwelten eben beschaffen sind. Sie liegen hinter einem Spiegel verborgen, sind sogar dünner angefühlt wie selbiger, aber der Raum, der sich dir öffnet, solltest du in der Lage sein sie zu betreten, kann ein wirklich gigantisch großer sein…. Also nicht nur ein schickes Haus mit einem Garten darum. Sondern eine richtig große Burgfeste mit Ländereien. Gärten und Wäldern, die ihnen ausreichend Nahrungsgrundlage bieten.

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Auszug aus Band 1.1 Symphonien in blau. (Marmaduke) “Wenn ich dich so betrachte, grad jetzt, frage ich mich, ob ich überhaupt je erwachsen werden will?!- Wenn dann alles nur noch düster, finster erscheint?!- Man nirgendswo mehr einen Regenbogen erblickt?-…. Für mich hängt der Himmel voll davon und es geht nur darum, den jeweilig Zuständigen rauszupicken, der die Sicht wieder blankpoliert. Damit es alle sehen können, wie schön es ist!- Wie friedlich es sein kann…!!— Aber zurück zu deiner Frage: Ursprünglich dachte ich, der Brandenfels bestünde nur aus genau einem Konstrukt, wie du es gerade beschriebst. Eine kleine, mittlere oder auch größere Burganlage, vergleichbar mit denen der Menschheitsgeschichte aus dem 12. Jhd bis sagen wir mal Ende 16. Jhd?!- Und, wenn du NN zuhörst, hat das auch seinen Grund. Die Kreativen dahinter hatten Zeitseher neben sich stehen…– Die Zeres oder Asen genannte, sollen selbst fantasielos gewesen sein. Das heißt sie holten sich ihre Inspiration an anderer Stelle ein. Unter anderem aus der künftigen Menschenwelt. Die Steinburgen des Mittelalters waren für sie wohl genauso fantasieheischend anzusehen, wie Sandburgen für kleine Kinder…— Will heißen, unsere Wandelwelt könntest du gut als Vorlage der Mittelalterlichen Welt betrachten. Beispielsweise soll die Burg Eltz im Moseldelta recht stark an das Detteljoch der Croixs von der südlichen Schattenburgküste erinnern?!- Nur, dass das Detteljoch formal nicht in einer Hügellandschaft integriert ist, sondern im flachen Wüstensand liegt. Aber das gilt nur für die umliegende Landschaft. Glaub’ mir. NN war in einigen Burgen drin und er erzählt von allen das Selbe: Eine angenehme Mittelgebirgslandschaft im gemäßigten Klima Mitteleuropas der heutigen Zeit eingebettet. So angelegt am Ende der Eiszeit….— Nicht zu kalt und nicht zu warm…. Wunderschön grün und blühend im Sommer, etwas Schnee und Eis im Winter. So wie die Natur sich selbst am besten regulieren kann….— Die Wartburg, auch so ein stolzes Urgestein in Thüringen hinterm großen Vorhang, soll wiederum große Ähnlichkeit mit eurer Ehrenburg aufzeigen?!- Das kannst du doch sicherlich direkt dementieren oder bestätigen??- Schloss Moyland mit seinen romantischen Türmchen und Balkonen in NRW soll sich Wandelburg Löwenstein der Konarfamilie Sorrensz ziemlich gut annähern. Rein architektonisch. Nur, dass der große Wasserlauf fehlt. In Schlesien gibt sie nur einen winzigen Plätscherbach, der unter der langestreckten Brücke durchfließt.” — (Marek) “Und der Brandenfels?- Wie sieht es mit dem aus?” — (Marmaduke) “Kennst du dich in Franken etwas aus?- Südwestlich von Ansbach liegt ein kleineres gemütliches Städtchen, dass von der richtigen Warte betrachtet noch genauso mittelalterlich wirkt wie eh und je. Dinkelsbühl heißt es. Das ist zwar um ein zigfaches größer, als der für mich sichtbare Anteil des Brandenfels. Für mich wirkt es aber ganz genauso. Umgeben von lauschigen Wiesen und Wäldern, abgeschirmt von der lauten umgebenden Welt….— Wie gesagt, erst als ich rauskam und Laslo traf, der genauso im Brandenfels zuhause war und mich genausowenig kannte wie ich ihn, erst da wurde uns klar, dass wir nur einen winzigen Buchteil des Spiegels sahen. Ob sich das je geändert hätte bleibt ungewiss….”— (Marek) “Was erzählt
Laslo an der Stelle?
” — “Dass sein Anteil des Paradiesgartens gute Ähnlichkeit mit der Pfarrgasse in der Fürther Altstadt aufweist. Eine versteckt liegende enge, bunte, abenteuerlich gewundene Gasse auf Pflastersteinniveau….— Also nicht die Feudalausgabe von irgendwas, so wie mein mittelalterliches Städtchen mit stolzer Festungsmauer und Wehrtürmen…. Er hatte vielmehr das Gefühl, das Ende seiner Welt, sprich die letzte für ihn sichtbare Häuserwand, lehne direkt an einem Baum in der Mijnnwelt an – oder vielleicht auch dort an einer weiteren Häuserwand?!- Und seine kuschelige Gasse wäre dort nur zwischenrein gezwängt?!” — (Marek) “Das heißt bei ihm gab es keine Ländereien, keine Äcker und Wälder und Stallungen?” — (Marmaduke) “Doch. Doch. Doch. Natürlich. Es war autark angelegt…. Das gesamte schmalzackige Gassengeflecht führte ebenso über Stufen nach unten in den Wiesengrund hinunter, wie es das in der Fürther Altstadt tut. Deshalb fühlt er sich dort auch so wohl und zuhause. Mehr noch als ich, muss ich zugeben…

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Wie Sterne in der Nacht Zaun