Er kennt sie! Ihre Supergeheim-Pforte!

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Auszug aus (1.2) Sofienpavillon 1, BB. Mathias braucht einen klitzekleinen Moment. Vor seinen Augen dreht sich alles…. Ein Junge aus der Nachbarschaft weiß über all das Bescheid?!- Wirklich über alles?!- Die Drachenhufe und selbst Wolly paktieren mit ihm??- Er schleicht schon ewig überall rum und er, Mathias, entdeckt ihn trotzdem niemals auf den Bandaufnahmen?- Wie geht das?!- Wie schafft er es unbemerkt zu bleiben – aber doch wenigstens die anderen von der grauen Seite trauen sich nicht mehr rüber??!- Nun, ich meine, das ist natürlich schon mal gut so weit, erklärt aber nicht den Umstand, dass er, der Junge, von seinen Kameras nicht erfasst wird…??-… Dass er sich zudem mit Wolly und den Drachenhufen einfach so unterhalten kann, top geheime Informationen austauschen, überfordert ihn, Mathias, grad gewaltig, deshalb streicht er das erstmal alles wieder aus seinem Verstand raus….– Die Dinge, die er direkt begreift, die muss er zuerst abklären: Der Junge weiß von ihrer geheimen Pforte!!!— Nur Degen, Stefan und er als ihr Sondereingeweihter sollten darum wissen. Stefan wendet sich an Degen, als er ’72 über seine genialen Ingenieure stolpert und mittels ihrer beschließt sich Projekt Blau als Subunternehmen anzugliedern. Das Ganze als Supergeheimkonzept…. Von Projekt Blau hört er via Zufall. Seitdem versucht er mühsamst nähere Informationen darüber zu erhaschen. Immerhin agieren die direkt in seiner Nachbarstadt. Komplett getarnt in einem Landgasthof und nebendranstehenden Einfamilienhäusern aus den 30er bis 50er Jahren, keine 8km von ihm entfernt. Gar nichts wo du auf technisches Geniepotenzial tippen wolltest. Aber dieser Leopold Greiff erschüttert die Preimuk-Etagen Karlsruhes, seit er dazustößt. Und dann geht es ’68 so richtig los und Stefans Ohren, Nase und Augen, die schon für damals gesehen alle Nachrichtenwelt aufsaugen, tief inhalieren, kleben an jedweder Nachricht darüber fest. Preimuk wäre natürlich ein idealer Partner, wollte man es mit der amerikanischen Forschungsarbeit im digitalen Sektor aufnehmen. Und ein geniales Ingenieurteam wie Greiffs um 1 bis 2 Features in eigener Sache ergänzen zu können, wäre natürlich ganz eine Spielart nach seiner, Stefan vGs, anspruchsvoller Kindernase…. Und da begegnen ihm kurz nach der Bekanntschaft mit Ruppert Wilmers und seinen Söhnen im Sommer ’72, die Ingenieure Laurent Bonnet und Lafayette Turner in der technischen Unibibliothek Karlsruhes. Beide deutlich ärgerlich. Ein Technikerkollege verpatzte ihnen ein Bewerbungsgespräch. Er stahl ihnen komplett die Show und jetzt haben sie überhaupt keine Lust mehr selbst noch vorzusprechen. Dieser Personalmann ist ein echt gruseliger, vorgaukeln kann man ihm fast nichts und seit Jahren nimmt er eh keinen Neuzugang mehr ins Projektteam mit auf. Die sind angeblich vollzählig, eigentlich darf man von denen auch gar nichts wissen und-und-und. Jedenfalls sprengt an diesem Tag ein anderer Bewerber den gordischen Knoten und seitdem ist dieser ewige Mufflon-Personalmann gar nicht mehr gewillt, irgendwem eine Chance zu geben blablabla…– Stefan hört sich das Gezetere und Gejammere eine Zeit lang an, bis er es näher wissen möchte. Und na ja, seine jungen, so unschuldigen grünen sanften Augen überzeugen auch diese beiden jungen Herrn, dass man ihm blind vertrauen kann. Sie vertrauen ihm allerlei Informationen über Projekt Blau an, das derzeit rein mit Samthandschuhen von der technischen Insiderszene Europas berührt wird. Sie schwärmen derart intensiv und weisen physikalisches Detailwissen auf, wie er es bislang noch niemals irgendwo aufschnappen konnte. Stefan arbeitet rein professionell mit solcher Flüsterkunde, kennt die gewieftesten Schnüffler im Umfeld und kann sie sich leisten…. Aber dennoch ist vieles von dem, was er hier erfährt, gänzlich neu für seine Ohren. Er weiß sofort – rein innerlich aufgrund von Nasejucken(?)– dass er die Information über diese Bekanntschaft auch vor Robert streng geheimhalten muss. Also quartiert er die beiden Männer auf die Schnelle in einem weit entfernt liegenden Gasthof im Nordschwarzwald (Schäkelwirt, Kratzbaum, Kinzelsau) ein, gebietet ihnen still zu halten, bis er sein Refugium soweit absichern konnte, dass er sie in seiner direkten Nachbarschaft kontaktieren kann ohne Aufmerksamkeit auf sie oder sich dabei zu lenken…. Letztlich bietet er ihnen vorerst gar keinen Arbeitsvertrag an, sondern hält nur gekonnt ihre Neugierde derart offensiv unter Spannung, praktisch am Dauerpendeln und sich wild Kreiseln, dass die beiden nichts anderes mehr im Kopf haben als auf seine Stimme zu warten, die sie aus der Deckung in neue geheime Gefilde abkommandiert…. Verspricht Stefan doch immerhin eines ganz ernsthaft: Sie würden künftig zusammen mit Leo Greiff und seinem Projektteam arbeiten. Als seine, Stefans Ingenieure, als künftiges Aushängeschild seiner Firma, die es derzeit mehr auf dem Papier denn tatsächlich in lebendiger, atmender Form gibt. Aber sie, die technische Tochter LLpro, wird nicht wie das Mutterunternehmen (vGAG) als Investmentfirma agieren sondern rein als technische Entwicklung dort ihre Nase reinstecken, wo es so richtig brisant am Markt zugeht. Technische Erneuerung, Datensicherung, Bürokommunikation, Erneuerbare Energie. Stichworte, die derzeit einiges an Aufmerksamkeit auf sich lenken. Im März ’75 wird daraufhin der InCo (IndividualComputer) gekürt, im Februar ’77 folgt die handliche Fassung mit dem Bontur, der seinen Namen wie der Firmenname LLpro den Ingenieuren verdankt: Laurent Bonnet und Lafayette Turner. Im Park erfährt niemand davon. Preimuk AG Unternehmensbereich Versorgungsenergie (UB V) kassiert den Ruhm, wie zuvor mit allen Teamspielern so abgesprochen. Stefans LLpro erhält Anteile an der Gewinnausschüttung, die sich gewaschen haben, zudem alle 3 Dreamplayer Preimuk-Aktien. Seitdem ist für ihn vieles nebenbei möglich: Investitionen, Sponsorings, Firmenbeteiligungen, die Stefan für sich sicherstellt, die Gelder völlig locker entspannt aus dem Ärmel schüttelnd, die Sam Melzer und später Phillip deNeuve und Wigge Garner sich nie richtig erklären können und der Staatsanwalt und Notar Ulf Mattes nur dahingehend näher bezeichnen könnte, da er ab und an Stefans Unterschrift auf einem Briefbogen bestätigt….

©xento-falkenbourg (xfwerk) – Jugendliche ab 16 / Erwachsene, je Teilband ca. 240-300 Seiten
Buch und eBook – Books on Demand Norderstedt (BoD.de), AmazonThalia uvm.
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Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

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