Düstere Entdeckung

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Seelenverwandte
Band 1.7.1 12,49 €
350 Seiten, ISBN 9783754328132, Taschenbuch, Verlag BoD.de

Seelenverwandte
Band 1.7.2 12,49 €
382 Seiten, ISBN 9783754328057, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Seelenverwandte (Teil1), Buch Haselnussgeist

In tiefer Verbundenheit zu alten Steinen.
Vom Geist alter Erinnerung verführt.

Buch+Ebook blau - Seelenverwandte 1

Auszug aus Seelenverwandte. (Volker) „Weißt du was? Du gehst jetzt runter zu den Jungs in den Keller. Ich sperr‘ derweil die Bude hier wieder ab und das Buch bleibt vorerst ebenso hier. Dann hol‘ ich uns was Ordentliches zum Beißen und außerdem Augustin und Jörg und zudem Lennard und Daniel… Gestern dachten wir darüber nach, dass einiges an ihnen auffallend ist und sie könnten vielleicht Gowinnyjen-Nachfahren sein… Jetzt testen wir es! Deuten etwas von unserer Fundgrube hier an und schauen, wie sie darauf reagieren?! … Sind wir beide und die Jungs der Meinung, wir können ihnen soweit vertrauen, das heißt blind und für immer, dann zeigen wir es ihnen. Am nächsten Wochenende unternehmen wir einen weiteren glorreichen Wanderausflug und unsere vier Yolliveranwärter räumen derweil nach Vorgabe den ganzen Kram sauber und sorgsam weg, damit niemals irgendwer darüber stolpert. Wir schwören uns gegenseitig dafür Sorge zu tragen, dass es nie an die Öffentlichkeit gerät. Die Jungs lassen wir die Woche über mit rumkramen… Weisen sie genau an wo und das sichern wir vorher richtig ab! Damit kommt keiner, wirklich gar keiner auf die verrückte Idee, dass hier jemals irgendetwas Finsteres war… Und unser Projektplan kann nach wie vor umgesetzt werden. Wie geplant… Was sagst Du? Ist das ein Plan?“ — Volkers Optimismus! Den liebt er schon immer. Ja, das ist ein Plan, einer, der nur von ihm stammen kann… Dreihundertfünfzigjährige Leichen und gräuliche Leichenteile und Geisterbeschwörer-Zubehör schlichtweg unter den nächsten Teppich kehren und die Asche vom Toten gehört dann wohl in die Biotonne?! Da kann man schon fast wieder drüber lachen… Aber er hat Recht! Gut 350 Jahre ist das jetzt alles her. Ändern können sie daran nichts. Es ist längstens geschehen. – Jetzt gehört das Haus ihnen samt Zubehör und sie bestimmen darüber, was mit den Dämonen und Gespenstern der Vergangenheit geschieht – und mit den Opfern in diesem Raum… Das mit den Leichen, ist nämlich leider kein Scherz! Es ist bitterer Ernst… Hier sitzt ein toter Soldat, ganz ohne Fesselung am Boden, noch in seinen alten, ziemlich verrotteten Kleidern, dann ein Skelett ohne jegliche Bekleidung, laut Größe ein Mann, das noch immer mit seinen Handgelenken in Eisenschellen steckt, die von der Decke runterbaumeln, ein einzelner Arm, vom Körper abgetrennt, in einer Schelle fixiert, die andere Kettenseite von der Decke abgerissen. Sie liegt zerschlagen, ohne Knochenteile an der Wand. Ein Aschenhäufchen unterhalb eines weiteren Handschellenpaars. Ein Schellenpaar abgerissen, ohne Leiche, zerbrochen an der Wand, neben der einzelnen und dann das letzte Paar: Wie gesprengt! Die Ketten darüber irgendwie so, als habe man sie wie Gummi in die Länge gezogen – irgendwie sieht das am Unheimlichsten aus. Es jagt Einem eiskalte Schauer über den Rücken! … Zur Krönung das Buch, in das der Soldat gerade seine Gedanken schrieb, als die Kette für den Gefangenen zu Gummi wurde und dann wohl zerriss und er, der Schreiberling, zeitnah verstarb… Der Buchtitel »Schmerz« mit plakativen, abnormen Verzierungen, die Jungs nennen es bei ihrem Buch Symbole. Der zuletzt geschriebene Satz, nochmals finsterer… »Wenn man einen Menschen lange genug foltert, verliert er das Gefühl Schmerz zu spüren. Bislang wies noch niemand jemals eine bessere Regeneration nach. Obwohl es doch möglich sein könnte, dass…….« am Ende mit krakelig werdender Schrift, verschmierter Tinte, deutlich erkennbar ein zutiefst erschrockenes Aufzucken, vermischt mit Blut….. Das blieben wohl die letzten Notizen der ermordeten Wache der hiesigen Opfer. So wie es wirkt, könnten zwei bis drei entkommen sein. Dann nehme man das Buch »Wahrheit« mit dem Passus »Unsterblichkeit« und es wird richtig finster und wirklich jedem schlecht… Das letzte Mal als er gedanklich so weit ist, ruft er in Australien seinen Freund Wolfgang Wohlbring an. Lädt ihn spontan ein herzukommen. Begründung: Er vermisst ihn und die anderen… Er bietet ihm an, ihr Pächter zu werden. Ihr Projektteam mit gutem Essen aus ihrer Küche zu versorgen. Er kann alle mitbringen. Elfriede, seine Frau, seine Schwester Diana, Cousine Anja mit Freund, dem Koch Deddy… Wolfgang sagt kurz entschlossen ja. Fackelt gar nicht lange rum, meint nur, er würde schon mal anfangen zu packen und genauso die anderen und auf seinen nächsten Anruf warten, in dem er mitteilt, wann der Flieger für sie alle geht… Nun, genau das tut er im Anschluss. Eine Flugpassage buchen und Leopold die Abrechnung zu den Spesenquittungen legen – ehrlich gesprochen schiebt er sie doch eher ganz untendrunter… Beim zweiten Anruf fragt er tatsächlich, wie es allen geht, seinem Freund Wolfgang und allen anderen und ob Anja und Deddy überhaupt noch zusammen sind… Er hat bereits für alle gebucht… Leopold, der nachdenklich Volkers tiefe Stirnfalte betrachtet, kommt gedanklich genau zeitgleich an diesem Punkt an… „Ich will jetzt sicher nicht vom Thema ablenken. Auch wenn das vielleicht so rüberkommt. Ich habe das Gefühl, das gehört eh irgendwie alles zusammen… Letzte Woche Donnerstag, als du die Katastrophe entdeckst, da kommst du nicht zu mir. Nein! Du telefonierst stattdessen mit Australien. Dann mit dem Flughafen Frankfurt und dann wiederum mit Australien. Dann schiebst du mir die voraussichtliche Ticketabrechnung ganz unten drunter, unter all die anderen Quittungen im Spesen-Eingangskorb. Willst du mir nicht mal langsam verraten, für wen diese fünf irrsinnig teuren Tickets sind? Ich meine, für solch einen Betrag hätten wir uns bald noch ein weiteres Häuschen kaufen können. Halt nicht ein ganz so großes, eben was Kleineres… Warum musste es denn auch noch Business-Class sein, wäre nicht vielleicht zwei Tage später schon Economy-Class möglich gewesen? Bei solchen Preisen lohnt es sich im Regelfall ein paar wenige Tage zu warten!?“ – Leopold sitzt nun selbst mit nachdenklich gerunzelter Stirn da und wartet… Volker sieht ihn nur an, ohne sich irgendeinen Gedanken von der Stirn ablesen zu lassen. Diesen Volker kennt er gut. So ist er drauf, muss er eigene Wege gehen. Hat die Dinge, die ihn beschäftigen, noch nicht ausreichend verdaut, um mit ihm darüber sprechen zu können… Kann Volker mit diesem Australier zu solchem Zeitpunkt schon reden? Hoffentlich nicht. Er würde eifersüchtig sein, das weiß er sicher. Nur dieser Gedanke reicht aus, ihn frösteln zu lassen… (Volker) „Ich habe Wolfgang nichts erzählt. Auch nicht, als ich dort lebte. Bei ihm und seiner Familie. Soweit sie noch existiert. Sie wurden abgeschlachtet, als ich dort war. Einige meiner Narben stammen aus jenen Tagen. Nur er, seine Frau, die Schwester, die Cousine samt Freund und ich entkamen lebendig. Alle anderen starben… Ich lebte fast zwei Jahre bei ihnen. Leckte mir meine Wunden. Vielleicht habe ich solche Sehnsucht nach ihm, weil er auch schon mal starb… So wie ich. Das ist eine Erfahrung, die man nicht in Worte fassen kann… Wir sprachen nie darüber, verstanden uns einfach so blind. Er wusste von dir. Ohne Worte meinerseits. Er wusste, dass ich mich nach dir sehne. Wann es besonders schlimm ist…“ – (Leo) „Ich unterhielt mich mit Kieselsteinen. Erzählte ihnen von dir und sie mir im Gegenzug von ihren Freunden, die in eine andere Straße gebracht wurden oder manchmal auch noch viel weiter weg. Sie konnten meine Sehnsucht nach dir gut verstehen.“ – Leo lächelt Volker bei seiner Erinnerung dieser Gespräche versonnen an. Es ist noch nicht lange her, dass er mit feuchten Augen durch Rastatt lief und in jedem Baum und Strauch seinen Freund spüren konnte. Und die Steine seinen Schmerz und seine Einsamkeit nachempfinden… (Volker) „Du wirst ihn mögen. Wolfgang meine ich. Als ich von Australien weg bin, sie entdeckten Krebs bei mir, weit fortgeschritten, aber bislang nur wenig Metastasen, hieß es… Er sagte zum Abschied… »Wenn du ihn triffst, diesen Einen, den du so vermisst, grüß‘ ihn von mir und wünsch‘ ihm viel Glück«“ – Volker hat Tränen in den Augen.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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