Die Schattenburg

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Löwenschlange
Teil 1 12,49 €
344 Seiten, ISBN 9783754320631, VLB-TIX, Verlag BoD.de


Löwenschlange (Teil1), Buch Haselnussgeist

In Erinnerung einer dunklen Zeit.
Als das Licht wieder anfing hell zu leuchten.

Auszug aus Löwenschlange. So befreiend zu wissen, du hast dein altes Format wiedererlangt! Nur weil ich wieder Eigendynamik bewies. Die Tatsache, mich nicht vom Fleck rühren zu wollen, hatte mich fast mein Gesicht gekostet. Ein Glück, dass ich es noch rechtzeitig genug erkannte. Plötzlich träumte ich auch wieder, plötzlich war Mithras wieder an meiner Seite. Wachte über meine Gedanken, stärkte meinen Willen, verlieh meinem Antlitz diesen Glanz, den du benötigst, Großes zu bewirken… Wir lagerten zu jener Zeit südlich des Schwarzen Meeres, das in der alten Welt Vreemarrs noch Schattenmeer hieß. Ein Ort, der niemals näher umschrieben wurde… Rein mythisch gesehen mit Abstandshaltern versehen! Alleine rauszufinden, warum dies so war, hatte mich zu Lebzeiten Unsummen gekostet und Zeit verschlungen, die man sich kaum ausmalen mag… Weiß man derweil, wie wenig Zeit ich letztlich im Lebenddasein zubrachte! Ja! Vreemarr und seine Hinterlassenschaften verbrieten schon damals mehr als genug! Deshalb war ich wohl im Tod so wenig erfreut, herauszufinden, dass dies genauso weitergehen soll. Wo ich doch geradeerst die Wüste für mich als Oase entdeckt hatte! Hier unendlich glücklich bin! – Nun ja, eine Frage blieb denn doch an jedweder Stelle offen. Wo genau diese Wandelwelten, die Schattenburgen, von denen überall leise geflüstert und gemunkelt wurde, liegen und wie man sie nennt? Ob sie bis heute existieren? Wovon ich ausgehe! Direkt hier am Schattenmeer! Soll es sogar gleich drei, dicht beieinander, geben. Deshalb wohl der imaginäre Abstandshalter, den du spürst, gelangst du mit Forscherlaune hierher… — Von einer Burg Löwenstein las ich inmitten völlig anderer Bewandtnis. Ich entsinne mich Kräuterkundlichen Heilwissens des Fahrenden Volks näher bezeichnet zu sehen, aber leider dann doch nicht so weit, dass es wirklich neue Erkenntnisse vermitteln konnte und dann leitete es wiederum rasch über zu Hexen- und Satansdramatik, das lästige Steckenpferd der christlichen Kirche seit einiger Zeit. Tragisch, idiotisch, ärgerlich. So viel Geld dafür ausgegeben zu haben! Denke ich bei mir und lege es schon beinahe bei Seite. Als ich ganz am Rande den Begriff Schwarzbär vor mir sehe. Es wird berichtet, dass an jenem verwunschenen Ort solche zuhause sein sollen. Eben da, wo Hexen sich im Fahrenden Volk versteckten. Als besonders aggressiv und streitsüchtig werden sie beschrieben. Somit Konare, die ich eh als Prügelbären klassifiziere. In Schlesien war das irgendwo. Nichts Näheres dazu… Die sogenannten Vampire, die Königlichen unter den Xandews, die Elitestaffel dieser Schöpfung, soll in den Karpaten ansässig sein. Angeblich in den hohen Bergen, ganz weit hinten. An anderer Stelle heißt es dann aber wieder im Pannonischen Becken. Das heißt in der Karpatischen Ebene. Somit ganz sicher nicht hoch gelegen, sondern im Gegenteil! Ja und die Wölfe, die sollen an der Oberen Wolga leben. Innerhalb eines Gebiets, wo ganz Kastilien reinpassen könnte, so ewig lang wie dieser Fluss nun mal ist und die Begrifflichkeit Obere Wolga gilt… Die Myrmidons dagegen mutmaßt man im nördlichen Griechenland. Auch nicht nur ein kleiner Fixpunkt, den man abzusuchen hat… Nun kommt die Zeit, dass ich dies kann. Ich erreiche diese Zielhäfen meiner Neugierde, kann dort Vorort ungeniert forschen und graben, womit sich meine schriftlichen Aufzeichnungen schon Jahre lang beschäftigten… Das Geheimnis des Schattenmeers erforschen… Herausfinden, warum man hier nicht allzu neugierig sein sollte. Alleine das! Ich könnte jubilieren! Wir stehen praktisch direkt davor und endlich hindern mich keine Familienzwiste mehr eigenmotiviert auf die Pirsch loszuziehen! Und ja, ich habe auch wieder einen eng verbundenen El-Bachir an meiner Seite. Unsere Bande sind noch frisch geknüpft und lange nicht so vertraut, wie mit dem Vater, aber sie stehen stabil, das spüre ich. Fühle mich von Wasif verstanden. Fühle mich gut… Schwarzbären stehen sich untereinander nicht wirklich feindlich gegenüber. Schon darum nicht, weil sie normal ausreichend Abstand vor einander wahren. Im Falle der mir vertrauten Lenäeer und der benachbarten Alaniij, selbige hier am Schattenmeer, sollen sogar freundschaftliche Bande existieren… So viel verriet mir im Anfang El Bachir. Leider nicht mehr. Er merkte schnell, dass ich gewillt bin, es näher zu erforschen. Was wiederum nicht seinen Zuspruch fand und ebendarum erklärt, warum er letztlich, wo ich mich so gar nicht mehr vorwärtsbewegen wollte, selbst die Flucht ergriff. Sich ein Betätigungsfeld suchte, das ihn aus Konflikten mit anderen Schwarzbär-Kolonien raushält. Was nicht für seine Söhne gilt, die bei mir blieben. Aber sie wurden als Yolliver geboren. Alle. Keiner von ihnen lebte je in einer Wandelburg. Kennt gar einen Namen, eine Ortsbezeichnung aus jener Welt. Weiß somit nichts Näheres über diese Ursprungswelt und kann mir demnach nichts davon berichten, was ich nicht erfahren darf. Zumindest nicht von ihm. Dem Yolliver, der keinesfalls sein Volk verraten sehen möchte.


Symphonien in blau
Teil 1 12,49 €
354 Seiten, ISBN 9783752625141, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Symphonien in blau (Teil1), Buch Haselnussgeist

In tiefer Liebe zu Wasser.
Vom Geist alter Erinnerung verführt.

Buchecke - Symphonien in blau

Auszug aus Symphonien in blau. Alaniij sind in dem Punkt ähnlich votiert, bei ihnen gilt als Normalzustand mit zwölf Jahren erwachsen zu sein. Hier gibt es dann schon drei Familien, die man diesem Volksstamm zuschreibt: Die Croix, die Korasch, die Belarr. Wobei die Belarr eine eher doch kleinere, unscheinbare Familie sind, während die beiden anderen in stattlicher Anzahl auftreten. Sie zeichnen sich durch Schnelligkeit aus. Eine Geschwindigkeit, bei der die meisten Augen auf Erden Probleme haben zu folgen. Außerdem beherrschen sie Sprachen wie kein anderer. Ein paar wenige Worte einer Sprache gehört, kopieren sie instinktiv das zugehörige Regelwerk und Wörterbuch aus dem Gedächtnis des Sprechers. Ihre Art lebt am Schwarzen Meer, das sie selbst ursprünglich bezeichnen. Sie nennen es Schattenburg oder Schattenmeer und sie hegen Hochachtung vor denen, die es abschirmen und vor denen, die in ihm eingeschlossen sind. Geister aus Urzeiten der Weltengeschichte, die sich nicht einnorden ließen, nicht erziehen. Sie akzeptieren keine Regeln und Gesetze der Zeres. Bei der Regulierung und Säuberungsaktion Asgards, wie die Zeres die Erde tauften, wurden diese Querulanten unter den Ursprünglichen ausgesondert. Die, die sich nicht anpassen wollten und aus Sicht der Zeres als nicht gesellschaftsfähig galten. Es sind wahrhaft bärbeißige Burschen, die das Schattenmeer gefangen hält. Manch ein Alanij zog schon neugierig seine Kreise um die Küsten in der Hoffnung, vielleicht die Bekanntschaft mit einem der ihren zu machen? Wäre in jedem Fall ein ausgefallener Kumpan mit Möglichkeiten ausgestattet, die Gowinnyjen für gewöhnlich nicht zufallen. Auch die Wächter am Schattentor sind für gewöhnlich Geister, die sich bei ihrem Job langweilen könnten?! Die Alaniij sind diesbezüglich unermüdlich aktiv. Die Croix leben im Süden, die Korasch im Norden und die Belarr im Osten in den Bergen des Grejhka-Teij. Sie gehen einander für gewöhnlich aus dem Weg. Aber die Schattenburg stellt den wichtigsten Teil, das Kronjuwel ihrer Persönlichkeit… Dann gibt es das Wüstenvolk der Lenäeer  im persischen und arabischen Raum bis in die Tiefen der Berberwelt Nordafrikas. Sie setzen auf Weitkampfwaffen. Gewehre gelten als ihre Leidenschaft. Scharfschützen – die besten darunter – stammen sicher aus diesen Häusern. Sie gelten als hitzeresistent und nicht entflammbar. Im Gegenzug absorbieren sie Wärme und wandeln sie in Lebensenergie um. Kälte kann sie dafür umbringen. Sie gelten als äußerst wissensdurstig, besonders ausdauernd und stur. Ihr Wissensdurst kann sie in einen Rausch versetzen, der manch einen schon in den Wahnsinn trieb. Einen irren Professor aus dieser Welt kann man sich leicht vorstellen, wie er vergnügt Feuerkugeln um sich wirft und eine ganze Stadt in Brand steckt… Ein besonderer Familienname ist hier nicht bekannt. Man vermutet aber, dass es Nomadenstämme gibt, die rein aus Lenäeern bestehen. Wahrscheinlich alle einer einzigen Familie zugehörig? Sie leben gerne gänzlich abseits. Im Stillen verborgen… Das letzte große Geschlecht ist das der Konare. Ein stets kampflüsternes, streitsüchtiges und bärenstarkes Volk, das den Xandews den Beinamen „Schwarzbär“ einbrachte. Sie findet man eher in kleineren Einheiten vor und sie gelten als nicht wirklich sesshaft. Man findet sie letztlich verstreut über ganz Europa. Bekannte Familiennamen gibt es nicht viele, da jede Aufspaltung sofort neue Namen einbringt, das heißt es gibt wahrscheinlich hunderte Familien, die auf eine einzige Ursprungsfamilie zurückzuführen sind… Eine ungewöhnlich große Familie der Konare bildet die Familie Sorrensz im polnischen Schlesien. Hier gibt es gut fünftausend Familienmitglieder. Sonst zählen diese Familien häufig nicht mehr als hundert bis zweihundertfünfzig Mitglieder. Ehre gilt als unantastbar. Ansonsten verfügen sie über alle möglichen Eigenschaften, Fertigkeiten und Begabungen und wirken eher wie Mischlinge, aus anderen Familien zusammengeflickt. Was die Grundlage der Familie der Myrmidons ausbildet. Zuhause sind sie bis heute im nördlichen Griechenland. Aber wo ihre Söhne tatsächlich geboren wurden, ist in jedem Fall unbestimmt und reichlich verschieden, von Sohn zu Sohn… Sie schnappen sich aus allen Burgen den interessantesten Nachwuchs und erziehen ihn im eigenen Haus zu einem übermächtigen Myrmidon. Mit dem Nachnamen Myrmidos ausgestattet, egal wer er zuvor war… Vampir und Wolf erkennen für gewöhnlich ihre Originalabstammung, aber schon Alaniij tun sich schwerer. Lenäeer erkennen sich an ihrer Haarstruktur, Kringellöckchen, die sich von den mitteleuropäischen Xandews unterscheidet… Sie gelten als extrem stark, zielsicher, schnell, hochintelligent, unverwüstlich, jedoch stets befehlsgebunden. Sie lieben Gemeinschaft. Du findest nur selten freie, unabhängige Geister unter ihnen. Sie kämpfen mittels allem, auch der blanken Faust und sind mit allen Wassern gewaschen.


Symbolismus
Teil 1 12,49 €
352 Seiten, ISBN 9783754328019, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Symbolismus (Teil1), Buch Haselnussgeist

Wo die Erde sich verstanden fühlt.
Die alte Bibliothek noch steht.

Auszug aus Symbolismus. Die Eiskalte Stille wird κενό genannt, im Ursprung griechisch, übersetzt in etwa Leere oder auch Vakuum. Wobei das, was sie tut und kann, doch weit über die Begrifflichkeit Leere hinausreicht. Aber nichts desto trotz wird sie von ihrem Freund aus der Welt der Croix so genannt. Geradezu zärtlich, wie man sonst eher doch seine Freundin ansprechen würde, wäre man kein Xandew. Speziell diese Familie verschwendet keine Zeit für Zärtlichkeit im familiären Sektor. Wenn überhaupt dann an die männliche Seite der Gemeinschaft, denn das sind ja alles – genau wie man selbst – Xandews und nichts anderes als die zählen auf der Welt. Außer in diesem speziellen Fall des Hävrik Croix sein ganz spezieller Freund κενό … Seine Familie siedelt schon seit Urzeiten an der südlich gelegenen Schwarzmeerküste. Sie zählt zum Volk der Alaniij. Eine zahlenmäßig nicht unerheblich vertretene Sippschaft. Wobei man sie statistisch doch mehr zu den kleineren bis mittelgroßen einsortiert, die eine Ausbreitung genießt, die durchaus in der Lage ist ein kleines Dorf ganz alleine zu besiedeln. Was sie auch tut. Denn man weiß ja, wie ungern Xandews andere Warmblüter auf zwei Beinen in ihrem Umfeld wissen. Aus ihrer Sicht sind sie die einzigen berechtigten Zweibeiner, diesen Planeten zu besiedeln. Dass sie zulassen, dass es noch andere tun, zum Beispiel der Mensch in größerer Masse, liegt rein an ihrer inneren Trägheit. Die sich wohl in der Witterung in der Region begründet. Die Tage sind heiß und die Nächte nicht minder. Die Gegend sandig und die Bewegungen des Tages werden auf das Notwendigste reduziert. Somit bleibt für einen privilegierten Sohn, wie selbigen Hävrik, genügend Zeit sich seinem Hobby zu widmen… Seit ihn eines Tages, da war er elf Jahre alt, eine seltsam flüsternde Stimme aus den tiefen Wassern ansprach, ist sein Leben bunt und irgendwie auch gewaltig geworden. Denn es gibt in jeder Generation nur maximal zwei bis drei Familienmitglieder, die in der Lage sind solcherart Stimme zu vernehmen. An diesem Tag fand er raus, er ist einer davon. Seitdem gilt er als förderbares Mitglied in Familienkreisen und bekam schon öfter mal eine Aufgabe überantwortet, für die sich andere Familienmitglieder ihre Fußzehen abschneiden würden. Nur die der Randregion, die man nicht unmittelbar zum Laufen benötigt. Laufen stellt für dieses Volk seine Spezialität… Somit geht es ihm gut. Er gilt als wichtig und sein Potenzial insgesamt gesehen, als Gowinnyjen, ist prachtvoll ausgelegt. Er ist superschnell – wie alle Alaniij – genauso sprachbegabt und in der Lage in der Wüste ohne Verpflegung und Wasser mehrere Wochen durchzustehen… Einer der familiären Grundsatztests, womit die Familie ihre Spreu vom Weizen trennt. Dass dabei ihre weniger begnadeten Brüder in der Wüste, nicht weit von daheim, jämmerlich zu Grunde gehen, ist ihnen bewusst und genauso egal. Wer diesen Test nicht besteht, verdient es nicht den Namen Croix zu tragen. So die Meinung. Dafür, dass sie diese natürliche Auslese betreiben, hat die Krisis der Unfruchtbarkeit ihre Familie bislang verschont, wie es fast allen Großfamilien der Düsterwinde heutzutage ergeht. Dass nur noch Ausgewählte Nachwuchs zeugen können. Alle anderen verschießen Platzpatronen… Hävrik spielt mit seinem Freund κενό Steine fangen. Das heißt er wirft Steine nach irgendwohin wild ins Wasser und κενό hechtet hinterher und hat er alle aufgefangen oder anderweitig wiederbeschafft, die Hävriks Hände und damit sein Geruch tangierten, spuckt er sie wohlsortiert als Steinpyramide aufgestapelt neben Hävrik wieder aus. Klingt vielleicht nicht sonderlich spannend, hat man diese Steinpyramide noch niemals gesehen. Denn sie misst in ihrer Höhe gute anderthalb Meter und sie muss am Ende ordentlich stabil aussehen, sonst gibt es kein Lob. Und das ist für κενό sichtbar sehr wichtig. Einen Hund, der artig Stöckchen zurückbringt, könnte man gut mit ihm vergleichen. Nur, dass selbiger Hund irgendein Gutzi erwarten würde und nicht nur Applaus. Aber κενό ist dagegen recht genügsam unterwegs…

Buchecke - Symbolismus

Auszug aus Symbolismus. Was der in Sachen Wasser draufhat! Würde mir als Flussgeist nie einfallen! – Nun, das liegt wohl mehr daran, dass für mich Wasser mit Leben gleichzusetzen ist. Und damit – dem lebendigen Leben – geht man behutsam und liebevoll um – soweit es der jeweilige Moment zulässt – und macht daraus nicht bewusstes Teufelswerk, wie der Namenlose es sich angeeignet hat… Himmel! Der bereitet mir – einem Wasserwesen – mit Hilfe von Wasser einen Vorgeschmack auf das Fegefeuer (wie Treverer es ausdrücken. Bei uns heißt es schlicht Flammenmeer) … Los geht‘s mit diesem Höllengruß im nordwestlich gelegenen Tal bei einem Dorf, das die Treverer Glashütte nennen, wie ich zwischenzeitlich recherchiert habe… Der Laufbach wird unser Einstieg ins Nass und bislang sieht alles nach meiner Überlegenheit aus… Das Mistvieh ist trickreich geworden… Es blendet mich, den arroganten Ursprünglichen, der sich als was Besseres definiert. Somit geschieht mir das ganz recht. Keiner auf Mutter Erde darf sich höherstellen, als andere. Eine Lektion, die ich für meinen Teil neu gelernt habe. Wenn man bedenkt, wie viele Jahrmillionen ich bereits existiere, kann man kaum einem anderen einen Vorwurf machen, wenn Ersie in der wenigen Jahre Zeit, die Ersie dazu erhält, so schnell nicht kapiert… Als Kind der Erde wirst du anfangs schier auf Händen getragen und plötzlich, nur weil du größer wurdest, sollst du verstehen, dass du trotz allem nur gewöhnlich bist?! Einer von vielen? Ist schwer!! Jedenfalls schwimmt er immer schneller, als wir uns dem großen Nass nähern, nach welchem die Ebene benannt ist. Rhein|Llhu. Ein prachtvolles Gewässer mit viel Charakter und Charme. Wäre das gesamte Unterfangen nicht in gar so ein Fiasko ausgelaufen, hätte ich meinen Brüdern und Schwestern am Schattenmeer nur so von ihm vorgeschwärmt. So vermeide ich das Thema beflissentlich, denn auch Flussgeister vernehmen Nachrichten… Nicht jetzt, dass manche von uns Fernsehgeräte besitzen oder Radio hören würden! – Nein. Aber was an den großen und kleineren Wässern der Welt geschieht, wird auch in unserer Welt erzählt… Doch die Nachrichten aus dem westlichen Veraij schienen für die Bewohner der Schattenmeerküste nicht gar so brisant, nach dem, was anderen Orts alles an Gräulichkeiten nahezu zeitgleich passierte…… Mich vor den Freunden zuhause hernach erklären zu müssen, schien mir übelst genug. – Von den Verwandten auch noch runtergemacht zu werden, hätte ich gerade eben nicht gut weggesteckt… Ich reagiere also in keiner Weise besorgt. Bin felsenfest davon überzeugt, alles im Griff zu haben. Wie könnte mir auch einer wie er davonschwimmen? Ich bin das Wasser selbst! Also was soll der Schmarrn! Aber es ist nicht als Witz angedacht, was er betreibt. Denn er spürt die Nähe der großen Wassermassen und tastet schon jetzt ihre Gewichtigkeit, ihre mögliche Schwerkraft ab. Damit weiß er was anzufangen. – Sogar sagenhaft viel! Dieses Ding mit dem Zusammenziehen und Formverändern kenne ich schon zu gut und viel zu lange, um mir dazu noch irgendwelche Gedanken zu machen. Ich denke nur, doof wie ich bin, er ist halt nun mal ein Unruhegeist, kann einfach nicht stillhalten, zappelt wie ein unruhiges Kind dauernd herum. Derweil sammelt er Substanzen vom Flussboden und der Uferzone ein – Steine – Schlick – Fische – Holz – einfach alles, was er zu greifen kriegt, was ich in meiner Arroganz gar nicht bemerke… Während ich also immer selbstherrlicher werdend hinter ihm herschwimme und er sichtbar vor mir hektisch flieht, erholt sich der Knilch von seinem Schrecken, mich im Nacken sitzen zu haben und denkt sich wohl den Teil, den ich jetzt mit ihm vorhaben könnte. Und modifiziert kurzerhand meinen Plan zu seinem eigenen um. Ein Upgrade, das es in sich hat! Das den Ursprungsplan vollkommen entwertet und zur Sandburg denunziert, während seine Geschütze ab da mit explosiver Ladung bestückt sind. Solcherart, wie ich sie mir in dem Moment nicht mal ausgedacht haben könnte… Okay, auch Flussgeister betreiben mit Wasser mal ordentlichen Unfug. Muss ja auch mal sein! Die Treverer außenrum müssen schließlich begreifen, dass es noch immer Unbeherrschbares, Unbezwingbares, das große Unbekannte in der Welt gibt. Nur so kann man ihnen Einhalt gebieten. Indem man ihren Respekt für sich einfordert.

Beiträge::
Ohne Beigabe von Ehre und Gefühl
Die Ursprünglichen
Überbleibsel der Zereswelt
Das Vermächtnis der Zeres – Teil I
Das Vermächtnis der Zeres – Teil II
Das Bündnis von Hektor und Achilles
Magische Eckpfeiler
Yggdrasil
Der Weltenbund
AΩ-Mythologen immer mysteriöser!
Telfviyn Drós
Náströndiij, Wächter der Hinterwelt
AΩ-Mythologie
Die Wesenburg
Helheim, die vielschichtige Anderswelt
Beiträge – Kommentare – Auszüge
Hintergrund::
Fantasy-DramaDer ParkNDHWandelweltenWaldborkenEislebenNNShijtarrheimWeltenbund*terrasentica* KampfarenenFigurenFraktionendeus pacisGoldener TurmRussenburgGrünes TalVilla GrauDie GürtlerDie SulfierGrauer PaktEisenlegionAΩ-MythologieEckpfeilerVermächtnis der ZeresHelheimWesenburgSchattenburgVreemarrHadesthronGestern im EisIm Hier und JetztAlltag heute


Leseproben zum Reinklicken und Durchblättern | Zoomen: STRG + MouseScroll

Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


©xento-falkenbourg xfwerk fürth. Alle Rechte vorbehalten.
ab 16 / je Teilband als Taschenbuch (13,5×21,5) ca. 320-400 Seiten
digitale Medien sind über Reader-Funktionvia via App vorlesbar, am PC | Tablet | Smartphone
Printmedien: Taschenbuch eBook (ePUB)BoD.de Norderstedt
PdfBook:  Buchlayout zweiseitig | Medienlayout einseitigPreisvorteil xfwerk fürth
eBook:  eBook (ePUB)Preisvorteil xfwerk fürth
Kontakt:  xento@falkenbourg.de  xfwerk, fürth


* * * Neue eBooks * * *

* * * PdfBooks im Angebot * * *