Die lodernde Flamme des Drachenhufs

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit

Leseprobe zum reinklicken und durchblättern…
Zeitgleise-1.4.1-Stenka-Biedermann-xfw1.Auflage-BL-LP

Auszug aus Symphonien in blau. Als Stefan vG seinen ersten Drachenhuf erlegt ist er noch keine 8 Jahre alt. Weihnachten 1972 schenkt ihm sein alter Herr einen jungen Fuchs aus der nahezu unbekannten Zucht vom Pferdehof um die Ecke, dessen Pächter ihm, dem Alten Graf, verpflichtet ist. So großzügig ist er normal nicht, was Geschenke seinem Sohn gegenüber betrifft. Aber, da er nichts zu zahlen braucht, tritt er richtig spendabel auf. Diese Pferde genießen den Ruf unbezwingbar zu sein. So wild, dass es eine Mutprobe darstellt, sich ihnen nur im Stall anzunähern oder gar ihre Box – die Heimstatt des Drachenhufs – zu betreten. Du musst dir ihren Respekt verdienen. Sie wie eine Geliebte umwerben, für dich erobern. Dummerweise besitzt diese Braut eine Kraft, der du normal nicht standhalten kannst. Man erinnere sich an König Gunthers Fassung. Brunhildes auf Erden gestalteten es stets abenteuerlich… Der Züchter ist ein bärbeißiger Bursche, der praktisch niemanden kennt, noch weniger leiden kann und alle Kommunikation, die von ihm ausgeht, führt er mit seinen Tieren. Deshalb weiß kaum einer, dass sie existieren… Pferde mit einer Seele, einem subtilen Verstand. Einer Auffassungsgabe, die die eines weisen Professors weit übersteigt. Ein Feuer steckt tief in ihnen, eine lodernde ewige Flamme, die seit Stefan vGs Geburt höher und mächtiger ausschlägt als je zuvor. Ihre Zeit ist gekommen! Die Zeit der Drachenreiter auf Erden bricht an… Nicht zu verwechseln mit den apokalyptischen Reitern, bleiben auch gewisse Parallelen nicht ganz unbemerkt…

Die Offenbarung des Johannes: »Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel und ich hörte das erste der vier Lebewesen mit Donnerstimme rufen: „Komm!“ – Da sah ich ein weißes Pferd und der, der auf ihm saß, hatte einen Bogen. Ein Kranz wurde ihm gegeben. Als Sieger zog er aus, zu siegen. Als das Lamm das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite Lebewesen rufen: „Komm!“ – Da erschien ein anderes Pferd; es war feuerrot. Der, der auf ihm saß, wurde ermächtigt, der Erde den Frieden zu nehmen, damit die Menschen sich gegenseitig abschlachten. Es wurde ihm ein Schwert gegeben. Als das Lamm das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte Lebewesen rufen: „Komm!“ – Da sah ich ein schwarzes Pferd; und der, der auf ihm saß, hielt eine Waage. Inmitten der vier Lebewesen hörte ich etwas wie eine Stimme sagen: „Ein Maß Weizen für ein Denar und drei Maß Gerste für ein Denar. Aber dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu!“ Als das Lamm das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten Lebewesens rufen: „Komm!“ – Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt „der Tod“; und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben über ein Viertel der Erde. Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde. Erstes Siegel: Reiter auf weißem Pferd. Der Antichrist. Zweites Siegel: Reiter auf rotem Pferd. Blutvergießen durch Kriege. Drittes Siegel: Reiter auf schwarzem Pferd. Hungersnot auf der Erde. Viertes Siegel: Fahles, leichenfarbenes Pferd. Der Tod in Begleitung des Hades. Fünftes Siegel: Altar. Seelen unter dem Himmel, die für den Glauben starben. Sechstes Siegel: Naturkatastrophen. Verstörte Menschen in Höhlen versteckt. Siebentes Siegel: Das Ende der Welt. Sieben Engel mit Posaunen, der achte Engel mit dem alles verheerenden Rauchfass.«

Drachenhufe sind zutiefst magisch. Uralte Mysterien erreichen über sie die moderne Welt. Ihre Kraft im Inneren ist hochkomplex. Über sie stehen sie in steter Verbindung mit den Zeitlosen auf Erden, den Geistern darunter, den Elementen selbst und nicht zuletzt mit der Ursprünglichkeit. Kälte und Wärme als gegengleiche Kräfte und genauso Schatten und Licht als Für und Wider in der Welt. Dazwischen der verschleiernde Nebel und die stets machthungrige, gierig-aggressive Flamme. Der Wind, der als freundliche Böe und genauso als wilder, todbringender Sturm auftreten kann und damit für Ausgleich sorgt. Sie alle begleiten das Leben auf Mutter Erde und bilden die beiden als Gemeinwerk aus. Dann fügt sich still, wie selbstverständlich, das Bewusstsein der Erdenkinder hinzu und der Glaube wird geboren, als Kinder von Vater Leben und Mutter Zeit… Kinder, die den Vater auf seinem weißen Ross begleiten und kein Erlkönig kann sie von dort wieder weglotsen, denn der sonst so viel stärkere Gevatter Tod, auf seinem fahlen Ross, hat schon immense Schwierigkeiten gegen das Bewusstsein selbst etwas auszurichten, aber gegen den Glauben gelingt ihm rein gar nichts mehr. Seine Kinder, mit dem Schicksal erschaffen, sind dort stark, wo sie ausreichend Nährboden finden… Das Chaos auf seinem bunten Ross, die Pestilenz auf ihrem grünen, der Hunger auf dem schwarzen und der Krieg auf seinem blutroten, verlieren gegen das helle Licht in der Welt, für das der Glaube, das Bewusstsein und das Leben selbst treu einstehen… Und da Urpapa Zufall schon immer ein Zocker und Spieler war und ist, der Pferdewetten ganz besonders liebt, finden wir ihn als Dauergast auf der Rennbahn Baden-Badens im Landkreis Rastatt. Nur der Postkasten hängt im feudalen Nachbarbezirk. So als wenn man sich auf der Mittellinie bewegen wollte und sich nicht entscheiden könnte ob lieber hü oder hott?! Oder was wertvoller gilt: die Heimstatt des Frövjed zu sein oder der Geburtsort des ersten Smolljagd? Eine rein rhetorische Frage?!

©xento-falkenbourg (xfwerk)
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Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

8 Kommentare

  1. die englischsprachigen Fans hat der Xento noch mit seiner alten website geangelt…… komisch! Wie man es schafft im net weltweit zu kursieren und im deutschsprachigen Raum entdeckt dich keiner????
    na ja, in dieser Runde sind die internationalen Kommentatoren jedenfalls in der Minderheit. Obwohl schon in facebook in der Freundschaftsliste die Welt selbst vertreten ist….. Aber die sind wohl alle mehr auf das Wandermädel scharf, die der Xento als sein weibliches Gesicht vorstreckt?!

  2. Feltdoony, du solltest mal wieder vorbei schauen
    hat sich einiges verändert seit dem letzten Jahr

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  5. das mit den modernen Frauen ist so ne Sache für sich: von wegen, Männer sind stark
    mit dieser Aussage im Hinterkopf sollte man mal in unsere uns bekannten “Trainingshallen” vorbeischauen
    und dabei schnell erkennen, wer denn nun die Starken in unserer Zeit sind — sicher doch nicht die Männer!!

  6. warum hat hierzu keiner was zu sagen?
    wirkt fast so, als wäre es uninteressant. finde ich aber gar nicht. ab da gehts im Buch mit Stefans Geschichte los und die ist alles andere, nur nicht uninteressant
    der Strahlemann-Held in der Mitte und die Begründung für den Buchtitel des 1. Buchs “Das Bündnis….” findet hier seine Erklärung….. also bis zu diesem Punkt fragte ich mich ständig, ja, wo bleibt denn nun der Hector und wann taucht Achilles auf?
    nun ja: geklärt

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