Die Besonderheit der Tiyrs

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit
Simplizismus (Teil1), Buch Haselnussgeist


Symphonien in blau
Teil 1 12,49 €
354 Seiten, ISBN 9783752625141, Taschenbuch, Verlag BoD.de


Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.


Buch+Ebook blau - Simplizismus 1

Auszug aus Simplizismus. Das Mädchen in Lokreshs Truppe. Seine erklärte Tante Ada, tatsächlich Ada Patricia Lucretia Jahntiyr, eine wohllöbliche Nachkommin des so absurde denkenden und agierenden Frajahn, der in dieser Urururenkelin endlich wiederum sein eigenes Gesicht zu erkennen vermag. Dieses besondere Widerborstige an ihm, dass schon seinem Vater eigen war und letztlich Lokis Herz erobern konnte. Loki, der die alten Götter liebt und alles, was sonst noch aus der Reihe tanzt. Letztlich irgendwie alles und jeden, der leicht neben die Spur gerät, obwohl gerade seine Grunderziehung den Leuten beibringt, selbige explizit einzuhalten… Letztlich liebt er den Widerspruch mehr wie die blindgläubige Gefolgschaft. Kann es aber auch nicht gutheißen, was diese, die er liebt, so alles an Schaden anrichten. Somit ist er immerzu hin- und hergerissen zwischen massiver Kritik und wohlwollendem Einlenken… Dass sein Sohn kein Flammenhüter wird, wie es Lokis innigster Wunsch war und ist, steht damit ja wohl klar. Denn er liebt ihn über allen Maßen und das war schon immer ein Indiz dafür, dass ein Junge oder Mann, ein Mädchen oder eine Frau leicht aus der Spur geraten ist. Also nicht artig das tut, was der große Meister befiehlt… Schon die Sache mit der Namensregelung in Shijtarrheim ist derart einfach gehalten, dass es wahrlich keinen Grund geben könnte, dagegen zu verstoßen. Und wer hält sich nicht dran? Als erstes sein guter Frajahn und in Nachfolge sein alter Gefolgsmann Sherkowulf mit seiner Riesenfamilie über die Jahrtausende betrachtet. Sie nennen sich Wulftiyr mit Nachnahme und Frajahns Familie Jahntiyr. Alle anderen Zeresabstämmigen heißen Tiyr am Ende, egal mit wem verheiratet. Kinder wählen den Nachnamen, der zu ihrer Art passt. Also ein Mijnn-Stämmling mit Charyque-Elternteil nennt sich Chartiyr, denn der magische Anteil wiegt stärker wie anderes. So die Regel, so das Verständnis. Es geht nicht um Bedeutungen, sondern rein darum, wer benötigt Unterstützung und wer kriegt es alleine hin. Je nachdem, was gerade gefordert ist… Somit hat spätestens ein Halbgowinnyjen aus Frajahns Abstammungslinie das Problem: Wie nenne ich mich denn jetzt? Bin ich ein Jahntiyr oder ein Chartiyr|Xantiyr? Nun, wer besonders viel Frajahnesisches an sich kleben hat, wählt irgendeine wilde Mischform, beispielsweise Jahnchartiyr, Xanjahntiyr oder so ähnlich… Loki konnte es nie verhindern, dass da die urwüchsigsten Nachnamen draus entstanden. Einzig was er durchsetzen kann, dass man sie allesamt ausgesprochen bekommt. Und dass die Zugehörigkeit zu Shijtarrheim klarsteht… Dein Nachname gilt wie ein gültiger Pass, den du am Zoll vorlegen musst oder auch nur wie eine gültige Eintrittskarte für den Spielsalon? Ganz egal welches Beispiel aus Midgard man sich sucht. Dein Nachname entscheidet darüber, ob es klappt oder nicht… Schwierig wird es nur bei den echten Kreuzungen zwischen den beiden dominanten Hauptfamiliensträngen. Weder die Wulftiyrs noch die Jahntiyrs sehen es ein, dass ihre Wertigkeit im Namen untergeht: Wulfjahntiyr oder Jahnwulftiyr stellt noch immer ein akutes Streitthema. Seit nunmehr zwölftausend Jahren. Man bleibt beständig und sich treu in Shijtarrheim und stolz wie kaum ein anderer auf Erden.

Buchecke - Simplizismus

Man könnte meinen auf der Insel eines jeden gelandet zu sein. Seine ureigene Trauminsel, so wie man sich eben heutzutage seinen Garten Eden vorstellt. Gern- und Vielesser würden vielleicht auch Schlaraffenland dazu sagen?! – Egal in welcher Zeit du hier ankamst, du als du selbst mit der Art deiner Art bleibt hier erhalten, wie an keinem anderen Ort auf Erden. Das heißt letztlich, Shijtarrheim verhindert Veränderung, Weiterentwicklung. Aber letztlich war das für die meisten Ankömmlinge genau der Grund, nach hier her zu kommen. Sie flohen vor der Weiterentwicklung ihrer umgebenden Welt, letztlich vor den neuen Nachbarn, Kollegen, Mitbewohnern, die plötzlich in Richtungen strebten, die ihnen selbst suspekt waren. Sie flohen an einen Ort, wo dieses Vielbunt des ständig immer rücksichtsloser werdenden Vorwärtsstrebens und dabei alles was hintendran liegt achtlos mit Füßen zertretend, nicht existiert. Einfach nicht zur Tür hereingelassen wird. Hier lebt man an einem Ort, an dem man sich mit dem was ist arrangiert. Wo man lernt das, was man hat, zu schätzen und zu lieben und nie wieder loslassen zu wollen. Vergleichbar mit einem Musikalbum, das uns ausreicht, wenn wir Lust nach Musik verspüren?! Es immer und immer wieder aufzulegen? Nun, vielleicht nicht ganz so schlimm. Aber, sollte man Fan einer bestimmten Musikrichtung sein, bleibt man sich im Allgemeinen treu. Schaut schon mal hin, wenn der Nachbar was ganz anderes anhört, als man selbst. Und findet es ja vielleicht auch gut. Somit könnte es schon passieren, dass bei der nächsten Gartenparty er nicht nur eingeladen wird, sondern zudem aufgefordert, für Musik zu sorgen, da man die eigene ja bereits kennt… Also, ganz geringfügig, ist auch hier Veränderung vorstellbar. Aber sie wird viel vorsichtiger angestrebt als anderen Orts. Man schätzt die Tatsache, dass Kinder nicht so schnell über die Köpfe der Eltern hinauswachsen. Was unsere ständige Weiterentwicklung auf Erden, zumindest im Bereich Midgards, so mit sich bringt. Hier auf Shijtarrheim ist die Familie noch immer so kleinwüchsig, wie sie es war, als sie hier ankam. Somit sind Frauen und Männer der Jahntiyrs die Kleinsten Mijnntiyrs Shijtarrheims, denn sie kamen hier als erstes an. Chartiyrs und Xantiyrs sind künstlich geschaffene Wesen. Dass die sich ebenfalls nicht weiterentwickeln, wundert somit niemanden. Und als man feststellt, dass die ganz normalen Tiyrs sich ebenfalls nicht weiterentwickeln, fängt man erstmalig an drüber nachzudenken, ob das vielleicht auch daran liegt, dass sie gar nicht natürlich entstanden sind, sondern vielleicht genauso künstlich erschaffen wurden, wie die Gowinnyjen?! – Aber letztendlich ist keine Weiterentwicklung kein Indiz für irgendwas. Mijnns verändern sich hier auch nicht weiter, obwohl sie es sichtbar nebenan auf Midgard tun. Gleichermaßen verändern sich die Gowinnyjen Midgards. Auch sie werden von dieser Prise Forscher-Geist und Veränderer-Gen gestreift. Nur ihre Wandelwelt selbst bleibt wie sie ist. Auch ihre Körpergröße ändert sich kaum, wenn überhaupt. Aber ihre Art als solches reift aus. Es entwickeln sich Trends und Völker unter ihnen… Aber wohl noch in Zeiten, als Loki sie nicht in Wandelwelten eingesperrt hatte?! Seitdem bleibt der kampfwütende Konar ganz so, wie man sich solch einen Wüterich vorstellt. Die Alaniij eigenbrötlerischer als man gar in Worten ausdrücken könnte, die Wölfe wilder, als selbst die vierbeinigen Vertreter im Wald, die Vampire charmanter und ausgefuchster, wie man sich das vorstellen mag und die Lenäeer schießwütend und machtgeil, wie kaum zu überbieten geht. Irgendwie müssen die einen Hauch von den alten Pharaonen eingeatmet haben oder leben zu nahe an deren Gräbern? Wer weiß. Sie sehen anders aus, als auferstandene Mumien im Film dargestellt werden, aber ihr Gebaren kommt denen durchaus nahe. Deshalb hat Loki für sie wohl so besonders viele Burgen errichtet. Dass das mal gut ausgehen kann. Diese Spielzeugsoldaten der alten Götter schätzt er wie alles andere auf der Welt, das man ihnen zusprechen kann. – Tolerant war er eh schon immer, aber wie sehr er sich darüber freut, welche wilde Mischung von verschiedenen Ursprüngen sein Sohn in die Königsgarde integriert, ist dennoch nicht zu übersehen. Und dass eine Enkelin Frajahns mit den Ton angeben wird. Tante Ada. Im Übrigen erst 21 Jahre alt. Also von wegen Tante! Aber das ist ihr Wunsch seit sie 15 ist. Genau so genannt zu werden. In Frajahns Familie reift man als Mädchen spätestens mit 15 aus und wird dann für erwachsen erklärt. Jungs oft erst mit 16. Kaum später. Damit dürften sie vergleichbar wie Anfang Zwanzigjährige im späten Zwanzigsten Jahrhundert Mitteleuropas sein. Nur das mit der Körpergröße ist niedlich, für unsere mitteleuropäischen Augen gesehen. Frauen auf einer Körperhöhe von 1,10 Meter bis 1,25 Meter, Männer auf 1,20 Meter bis 1,40 Meter. Bezeichnen wir normal mit Schulkind, mit etwas Glück die etwas Größeren vielleicht sogar schon als Teenager, aber die Frauen liegen doch eher im Grundschullager, als irgendwo anders… In Lokresh Truppe gibt es noch einen weiteren Jahntiyr, von Tante Ada ebenso als ihr Neffe bezeichnet. Wobei zwischen den Familiensträngen gut zwei bis drei Jahrtausende liegen. Nichts desto trotz sieht man sich gegenseitig als nahe verwandt. Und schon sucht man passende Worte dafür und wie schon Frajahn seit den Anfängen, hat auch Tante Ada keine Probleme Verwandtschaftsverhältnisse klarzustellen. So, wie sie die Tante von Lokresh dem Tiyr stellt, dessen Mutter aus gänzlich anderen Mijnnsbeständen Shijtarrheims abstammt, aber da er nun mal Lokis Sohn ist und der – ungeklärt ob der genaueren verwandtschaftlichen Bezeichnung – unbestritten zu den Jahntiyrs zählt, tut das auch sein Sohn. Ganz klar. Sie kann als Mijnntiyr, die so viel schneller ausreifen als Hævoqs, ja wohl nur eine Tante sein, denn irgendwas anderes?! Gleiches gilt für Boahrka Jahntiyr (1,40m, 17 Jahre). Ihr zu widersprechen, traut sich eh keiner. Nur Keeh kriegt es hin und Lokresh, der von ihrer Seite wie ein König hofiert wird.

Beiträge::
Beiträge – Kommentare – Auszüge
Hintergrund::
Fantasy-DramaDer ParkNDHWandelweltenWaldborkenEislebenNNShijtarrheimWeltenbund*terrasentica* KampfarenenFigurenFraktionendeus pacisGoldener TurmRussenburgGrünes TalVilla GrauDie GürtlerDie SulfierGrauer PaktEisenlegionAΩ-MythologieEckpfeilerVermächtnis der ZeresHelheimWesenburgSchattenburgVreemarrHadesthronGestern im EisIm Hier und JetztAlltag heute


Leseproben zum Reinklicken und Durchblättern | Zoomen: STRG + MouseScroll

Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


©xento-falkenbourg xfwerk fürth. Alle Rechte vorbehalten.
ab 16 / je Teilband als Taschenbuch (13,5×21,5) ca. 340-400 Seiten
digitale Medien sind über Reader-Funktionvia via App vorlesbar, am PC | Tablet | Smartphone
Printmedien: Taschenbuch eBook (ePUB)BoD.de Norderstedt
PdfBook:  Buchlayout zweiseitig | Medienlayout einseitigPreisvorteil xfwerk fürth
eBook:  eBook (ePUB)Preisvorteil xfwerk fürth
Kontakt:  xento@falkenbourg.de  xfwerk, fürth


* * * Neue eBooks * * *

* * * PdfBooks im Angebot * * *