Die aufrechte Burg

Auszug aus Band 1.3 Seelenverwandte. Offiziell weiß er von nichts. Gar von der Brisanz und deshalb reagiert er mehr neugierig wie besorgt, als er mit dem Fahrstuhl hinterher fährt. Wo wollten die beiden Neuankömmlinge auch so schnell hin, als in die 3. Etage?– Da wohnt deren Kontaktperson, der nun auch von Ibis als Reisebekanntschaft Michaels aus Indien konstatiert wird. Hatte er doch genügend Zeit die bezogenen Briefe aus Connys Schublade raus zuziehen und den Namen mit seinem Gästebuch abzugleichen.– Keine Frage, der gleiche Name!- Solche Zufälle gibt es nicht!- Nachdem die neu eintreffenden Freunde einen gar so eiligen Schritt nach oben legen und nicht mal den Fahrstuhl bemerken, der passgerecht wartet, steigt Ibis mit seiner Alesia ein. Neugierig gespannt, was er erspähen könnte. Er rechnet mit nichts. Die Wiedersehensfreude dürfte sich doch innen zutragen und darauf hat er von außen keinen Einblick…. Als er im 3. Stock aussteigt, steht der Junge vor der Tür, halb auf dem Weg nach oben, um dann gleich wieder zurückzukehren und zwei Augenpaare treffen sich, die sich nun nicht mehr von einander loslösen wollen. Denn Ibis hat die Angst auf der Gegenseite klar erkannt.– Man versucht sich diplomatisch neutral zu verhalten, führt höflich Smalltalk und schon ist auch Tannhäuser oben angelangt und ein sehr vorsichtig anschleichender Jörg taucht ebenfalls halb verdeckt auf. Den bemerkt auch Phönix und sieht nur noch Fragezeichen vor sich…??- Wo kommt dieser Xandew so plötzlich her und warum wirkt auch er besorgt?- Etwa ebenfalls wegen Jeffrey Rumpton?? – Es vergeht nicht wirklich viel Zeit, bis wiederum Bewegung ins Spiel kommt und Miss Jolina St.Clure von oben die Treppe heruntersteigt, den versteckten Jörg dabei zum Glück übersehend…. Dafür sieht sie aber Ibis und den riesigen Hund und den Verwalter des Tals, und gleichsam den Jungen aus ihrer Welt, der ebenfalls hier nicht hergehört und alle starren sie auf Tür 307 hinter der ihr vermaledeiter Lieblingsmann Jeffrey Rumpton glückseligerweise diese Welt vor kurzem verlassen hat…. Aber genau da musste der Däne das Haus stürmen und damit ist mal klar, dass der sofort wissen wird, dass das klar kalkulierte Absicht war. Jetzt dürfte es für sie wohl etwas doofer ausgehen, wie geplant…. Ihr Gedanke, bis sie die vielen fragenden Augen vor sich sieht.– Mist nochmal!- Muss heute denn alles schiefgehen?!- Noch mehr Ruhestörer könnte man so auf die Schnelle sicher nirgendwo herzaubern…. Gerade noch um diese Uhrzeit! Und flugs geht’s weiter: Ein Xandew trabt hektisch schnell direkt an ihr vorbei und tritt ihr beinahe auf die Fußzehen und ein zweiter huscht wie aus dem Nichts, versteckt hinter einem Pfosten vor, mit einem Wusch vorbei und schon sind sie durch Zimmertür 307 hindurch. Noch bevor das Wesen aus der Totenwelt überhaupt nur kapiert. Das sonst bei allem schneller ist, als selbst die Alaniij unter den Xandews, die schnellsten von allen.– Aber heute ist ein rabenschwarzer Tag, denn bis sie endlich ihre Beherrschung wiedererlangt, sind beide haarigen Gesellen im Apartment verschwunden. Scheiße noch eins!- Hat dieser Jeffrey die etwa auch noch als Freunde für sich gewonnen…?!- Was hat der Irre denn sonst noch alles angestellt und warum verflucht noch eins, sind all diese anderen Menschen plötzlich hier versammelt…???– Als Jolina endlich ebenfalls reingeht, kommt ihr bereits Quintus von innen entgegen mit dem Auftrag die Tür zu bewachen und niemanden mehr rein zulassen. Das Kommando im Raum führt eindeutig Frey Moeller und sie, den Chef, beachtet keiner. Nicht mal der Sarge schaut sie groß an. Dabei starren alle auf den toten nackten Leib Jeffrey Rumptons, der ziemlich mausetot aussieht. Deutlich mehr, als ihrem Magen gut tut…. Die Verletzungen auf der Vorderseite sehen schon echt übel aus. Falls sie alles so durchgeführt haben, wie vorgegeben, dürfte das jedoch die schönere Ansicht sein…. Nachdem die Gesichtsmaske, die ihm sicher den Rest gegeben haben dürfte, offen rumliegt, ist klar, dass der Däne schon längst zu Ende gedacht hat. Ebenfalls gar nicht gut.– Dieser eine Xandew, ein Phöx, glüht den toten Körper vor sich an…– Was will der denn damit erreichen?!- Tote kann man nicht heilleuchten….– Das sollten die anderen eigentlich wissen!— Chevalier sieht grauenvoll aus, ebenso McCaffern.


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