Der Teddybär eines jeden

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit
Stenka Biedermann (Teil1), Buch Haselnussgeist


Auf der Suche nach dem nächsten Abzweig.
Denn der Weg ist schmal.


Buch+Ebook blau - Stenka Biedermann 1

Auszug aus Stenka Biedermann. Also, Stanis ist kein Hævoq, kein Vakuden, denn die sind wirklich alle mausetot, kein Kemoop. Ein Tephérie aus der Abteilung Zauberwesen? Will heißen ein Nicht-Sesshafter, ein Ungebundener? Ein unsteter Geist? Bei den Menschen heißen solche Fahrendes Volk. Verächtlich, in Kurzform, Zigeuner… Auch nicht drin. Denn solche Landläufer bleiben niemals allzu lange an einem Ort und wenn sie es müssen, fühlen sie sich nicht wohl. Landläufer würden kein morsches Dach reparieren. Sie würden weiterziehen, wo anders ein neues Haus bauen oder das alte hier wenigstens doch abreißen und neu errichten. Aber Stanis würde ein komplett zur Ruine erklärtes Haus wieder reparieren und aufbauen. Denn er liebt alte Steine und morsche Bretter und brüchige Schindeln und zersprungene Glasscheiben, abgeriebene Türklinken und zerkratzte alte, morsche Türen, die alle zusammen und jeder für sich eine Geschichte erzählen können. Von ihrem vorherigen Leben, von ihren ehemaligen Bewohnern, von deren Freunden und Tieren, die vor ihrer Heimstatt auch nur eine Nacht verbrachten. Stanis liebt Geschichten von gestern. Nochmals viel mehr als alles, was morgen kommen könnte. Das, was gestern schon war, das ist es, was seine Augen aufleuchten lässt. Egal was für ein Firlefanz es auch ist. Der verbogene, verrostete Nagel, der die Story miterlebt hat, darf auf jeden Fall zu ihm mit nach Hause kommen. Wird dort wieder sorgsam gereinigt und aufpoliert, gerade geklopft und kriegt einen Ehrenplatz in seinem, Stanis, Leben, Wohnstatt und Familie zugeteilt… Er ist ein Nostalgiker durch und durch. Würde nie weiterziehen, weil das Dach löchrig ist oder der Boden nicht mehr ausreichend fruchtbar. Nein. Er würde von Ackerboden auf Wiese umrüsten, Tiere züchten. Bis der Boden sich erholt hat und er wieder Kartoffeln, Hafer und Mais anbauen kann… Ja. So ist er. Sein Freund Stanis. Der sich in eine Wolfsfrau verliebt, weil er Marek schon immer mehr als nur wertgeschätzt hat, aber auch gemerkt, dass Marek auf Abstand zu ihm bleiben möchte. Deshalb hat er sich die Frau gesucht, die am ehesten in die gleiche Richtung geht. Und wahrscheinlich riecht sie auch wölfisch. Marek hat es nur nicht bemerkt, weil Stanis sich für sie interessiert und er vor allem auch ihm, alles Glück der Welt aus tiefstem Herzen wünscht. Und nicht stören wollte. Und weil sie eine Frau ist, verdammt nochmal und es keine Wolfsfrauen gibt!! … Er hat es für einen Rückstand von Parfüm, Essen, Waschmittel an der Kleidung oder sonstigen Quatsch gehalten! Mathias Duftnote noch an ihr dran. Schließlich ist sie seine Sekretärin und damit hängen die beiden oft stundenlang eng mit den Köpfen zusammen und Theresa umarmt ihn auch liebend gerne. — Na ja?! Wer bitteschön tut es nicht? Mathias ist hier im Park praktisch das Lieblings-Kuscheltier, der Plüschbär, ja, der Teddybär eines jeden… Jeder krault an ihm rum. Stefan fing damit an und die anderen übernahmen es schlichtweg wie selbstverständlich. Jeder kuschelt mit Mathias. Sogar Phillip, der seine eigenen Haare entsetzt abrasiert hat, aber Mathias Haare scheint er dafür sehr gerne zu mögen. Wie eben alle!!

Der Park Stefans. Der verrückteste Ort, den man sich nur vorstellen könnte. Hier werden Wölfe geliebt!! Und man vertraut ihnen blind! – Man glaubt es kaum, wenn man es zum ersten Mal miterlebt. Und genau weiß, wie es sonst so zugeht, wenn Wölfe die Spielwiese betreten… Und der zweite Wolf ist ein ebenso netter, aber wenigstens der zeigt doch wölfisch-typische Zurückhaltung. Genau wie er. Weshalb Stanis sich niemals näher an ihn rantraut. Also so nahe, dass er persönlich werden könnte. Mareks ablenkender Blick war ausreichend, das zu bewirken… Warum er das tat? Warum er von Stanis nicht berührt werden will? – Weil sie es riechen könnten!! – Den Zeres in ihm und dann würde das ganze Wolfsrudel nach hier her angerannt kommen. Also Bamberg, damals der angedachte Ort… Dass es noch Zeres auf Erden geben könnte, wäre ein Grund jede Vorsicht über Bord zu werfen, jeden Verstand, der ihnen anhaftet, abzuschalten, um eben diesen Zustand sofort in einen gegengleichen umzukehren… Und der Wasserbär und der Waldschrat können auch nicht immer überall gleichzeitig sein! So schnell wie Stanis sich von links nach rechts bewegt und wieder nach vorne und hinten wechselt. Nicht, dass er, der Wolf, nicht hinterherkommen könnte. Nein. Normal absolut kein Problem. Es ist mehr so, dass er diesen Anblick so sehr liebt, wie Stanis das tut, dass er deswegen immer viel zu langsam reagiert und somit Angreifer wohl erst bemerken würde, wenn alles längst zu spät wäre und sein Freund bereits in Fetzen vor ihm liegen. So wie damals 1972 seine Freunde, die an die Wolga kamen, um sein Leben zu retten und dafür ihres her geben mussten… Diese Toten wird er sein ganzes Leben nicht vergessen können. Und er hat schon viele Tote gesehen. Auch viele Freunde darunter. Aber noch niemals mussten so viele nur seinetwegen sterben… Wenigstens Stanis und Fedor und Sergeij und Svetlana/Gelja/Susa Sandkorn und Lew und Ole und Stanis Ziehsöhne und Andreij und all die anderen, die heute zu seinen wichtigsten Freunden zählen, will er beschützen können. Und dafür muss er zu ihnen allen auf Abstand bleiben. So ist das nun mal. Wenn du den Kopf verlierst, wenn du liebst… Stanis ist in dem Punkt nicht viel anders drauf. Somit muss er jetzt unbedingt mit ihm sprechen. Rausfinden, ob irgendwas an diesen ganzen Gedanken dran sein kann. Ob Theresa wirklich eine von ihnen ist?! Dann muss er handeln und ebenfalls sofort. Dass sie hier ist, schon so lange Zeit, heißt nicht, dass es bisher wer bemerkt hat. Aber wenn sie Stanis heiratet, dann wird man es wissen. Auch schon bald, was genau sie ist. Außer er kann da was dran drehen… Dazu muss er aber rausfinden, was dahintersteckt. Welcher Zauber? Welche Magie? Die Menschen nennen diese Art schwarze Magie und halten sie für schlecht. – Wohl eine korrekte Einschätzung.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

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