Der Pelzmärtel spürt wie es losgeht

Zeitgleise – Die urbane Fantasy-Serie aus Deutschland.

»Zeitgleise, ein Fantasy-Drama. Zeitgleise, auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit« von xento falkenbourg & sohn erzählt von den Zeres, vom AUK der Asen Jahrtausende vor dem Heute und vom Wirken uralter Magie bis rein in die jüngsten Tage. Es erzählt vom Ende der Eiszeit, wie die Welt der Zeres zusammenbricht und wie Düsterwinde und Eiswolken sich in Folge zu Göttern über die Mijnns erheben, aus denen sich die Menschheit Stück um Stück kultiviert. Wie im Zwanzigsten Jahrhundert die Tage immer finsterer werden, bald schon gefühlt gar kein Licht mehr durchdringen will. Aber dann wird der geweissagte Frövjed entsendet und der Überlebenswille und der verbundene Kampfgeist erstarkt von neu. So stark, wie noch niemals angefühlt. Der König der letzten Tage muss nun noch gefunden werden und die Streitmacht der Krieger des Lichts formiert…


Stenka Biedermann
Teil 1 12,49 €
346 Seiten, ISBN 9783754339640, VLB-TIX, Verlag BoD.de

Stenka Biedermann
Teil 2 13,49 €
344 Seiten, ISBN 9783754303085, VLB-TIX, Verlag BoD.de


summum bonum (Teil1), Buch Haselnussgeist

Als die Sicht auf die Tatsachen immer klarer wurde.
Obsession sich zum neuen Gott erklärt.

Buch+Ebook hell - Summum bonum 1

Auszug aus summum bonum. Tja ja, das war dann nochmal so ein ganz spezieller Tag. Dieser Dreizehnte August 1978, als der Pelzmärtel anlässlich Fidel Castros 52-ten Geburtstags seine Geschenke vorbeibringt… Revoluzzer scheint er zu mögen? Aber die findet man doch wohl auf beiden Seiten, halt mit sehr unterschiedlichem Gedankengut, aber protestieren tun sie definitiv beide… Gegen irgendetwas… Lautstark… Die einen meckern darüber, dass ihre Kultur, ihre Tradition verschandelt wird, ihr Wesen aufs Schändlichste brüskiert, ihr Stolz mit Füßen getreten und die andere Seite protestiert dagegen, bei allem (eben dieser Tradition) brav miteifern zu müssen, Fahnentreue als Pflichtprogramm bei der Geburt aufgedrückt zu bekommen… Und der dritte, der bislang noch gar nichts darum wusste, zu einem dieser beiden Lager zu zählen, noch darum wusste, dass es sie überhaupt in der Form gibt, der könnte sich darüber beschweren, dass so viele Leutchen gerade nur seinethalben sterben müssen. Nur einfach deshalb, weil er diese Stadt für sein Projekt ausgewählt hat. Ein Sozialprojekt, das die einfachen Leute unterstützen will und nicht gefährden! Ein Projekt, das dem Leben hilft in Würde mit seiner Vergänglichkeit umzugehen, letztendlich hilft, die Konsequenz zu akzeptieren… Aber jetzt nicht so, indem man ihm sein Haus anzündet oder es gleich in die Luft sprengt, ihm selbst den Kopf abschlägt… Hilfe! Nein!! – Es geht um den natürlich geforderten Tod, seitens der Natur. Eben diesen für den Betroffenen leichter zu gestalten. Ihm die Endlichkeit begreifbar zu machen. Der Fluss der Zeit, der weiterfließen muss, dass alles so geschehen kann, wie es geschieht, dass an anderer Stelle das Leben ebenso im Flussbett weiterfließen kann und-und-und… — Also so gesehen gibt es hier gar keine Revoluzzer? Denn keiner will was verändern, gar verbessern oder umwälzen… Nein! – Es gibt nur haufenweise Egomanen, die allesamt kompromisslos auf ihr persönliches Recht auf Leben pochen und dem Gegenüber keinen Fingerbreit davon gönnen… – Ja?! Aber warum mischt sich dann der Pelzmärtel ein? Worum geht es ihm? Etwa tatsächlich um die Anwohner dieses Fleckens Erde?! Ganz speziell um diese hier am Klinikum? Was ist an denen so besonders? Dass sich ein Erdgeist für sie engagiert? – Ich meine, da hat diesmal kein Vakuden drum gebeten! Der Pelzmärtel kommt völlig eigenmotiviert… Nun, das hieße dann tatsächlich, dass das Leben selbst dem Himmel nicht mehr wurscht ist?! Und das wiederum, der sich vielleicht auch künftig einmischen könnte?! Na dann scheint es ja noch echt spannend zu werden!! – Also munter zurück auf Start. Ein Sonntag. Wie passend. Die Glocken können aber leider nicht mehr geläutet werden. Nachdem auf der Hard alle Gebäude zerstört und teils in den Boden gestampft wurden und noch haufenweise Trümmer überall in der Gegend rumliegen. Wo man kaum mehr sagen könnte, was es im Ursprung eigentlich war, worüber man gerade klettern muss oder doch nur drüber stolpert, weil es tatsächlich klein genug ist… Alles zusammen bildet einen eklatant grotesken Schrotthaufen, einen Müllberg der Fassung, den keiner freiwillig vor seiner Haustür rumliegen sieht. Weshalb es in besserer Gegend wieder schnell zusammengekehrt ist und in der nächsten Mülltonne landet. Hier geht das aber leider nicht! Auch kein Teppich passt drüber, könnte ausreichend groß sein und es damit für nicht vorhanden und nichtig erklären. Nein. Es ist und bleibt Tatsache. Wahrheit. Die man auch nicht wegwünschen kann… Stanislaw, der Vakuden ohne Erinnerung, der sowas könnte, probiert es schon fleißig. Bislang aber leider gänzlich ohne Ergebnis… Nein. Hier dreht es sich um ein Trümmerfeld, wie es in Kriegszeiten entsteht und die Überlebenden noch jahrelang belastet…

Buchecke - summum bonum

Der Pelzmärtel mit seinem Ren(n)tierschlitten verfügt da nochmals über ganz eigene Möglichkeiten. Und der ist soeben auf dem Weg nach hierher. Fürth in Franken. Denn sein guter alter Kumpel Pettar Qereçî steckt hier mit seinen Schuhkartons mittendrin fest. Das weiß er, der Pelzmärtel, der nicht nur ein großes Herz für Freunde in sich trägt, sondern auch magisch mit ihnen verbunden ist. Jetzt nicht nur über ihre gemeinsam geschaffene Kiste. Dieser energetische Schuhkarton, der bereits erwähnte. Nein. Das ist nochmals eine ganz andere sensorische Bindung, die man kaum in Worte fassen kann… Jedenfalls spürt der Pelzmärtel wie es passiert. Wie es losgeht damit, dass Pettar die Bomben auf sich zufliegen sieht und eben noch schnell von einem Ungetüm mit elendig langen Dreadlocks auf die Arme genommen wird und ins schützende Klinikum rüber getragen. Denn der Krankenwagen, in dem er hinten drin liegt, fährt eben erst auf die Zufahrt zur Notaufnahme zu, als die Bombe ihn trifft und zerfetzt. Der junge Mann mit einer Kraft beseelt, einen Schwerverletzten wie eine Barbiepuppe durch die Gegend tragen zu können, dass selbige Barbiepuppe – Pettar Qereçî – vor Schreck erstmal vergisst auf seinen Schuhkarton hinzuweisen, der ebenfalls gerettet werden will. – Klar, Marmaduke hat Verständnis für vieles, auch dass ein zu Tode Erschrockener nach einem Schuhkarton verlangt. Also geht er ihn holen. Bomben, die vom Himmel fallen, sind noch lange kein Grund für Marmaduke vor irgendwas Angst zu bekommen und diese Gewehrsalven von allen Seiten stören ihn ebenso wenig. Also holt er den Schuhkarton. Denn, dass der dort im Wagen drin rumlag, hat er gesehen. Sogar sofort, denn der hatte irgendwas an sich, dass du hinschauen musst. Also tut auch er das, der Vampyrmidon, der sich eh nichts groß über irgendwas wundert. Er reagiert auf seine Instinkte und damit ist er schon immer bestens beraten… Also geht er zurück und greift nach dem sichtbaren Pappkarton, der dann aber deutlich gewichtiger ausfällt als erwartet. Denn da ist was richtig Schweres drin. Metallisch und von Holz ummantelt, verschiedenste Teile, die da in einander übergreifen und geschlossen und geöffnet werden können – also diese Verbindungen zueinander… Aha, das sieht doch mal recht interessant aus, denkt sich der gute Marmaduke und kehrt zurück ins Gebäude, was zu diesem Zeitpunkt noch gut geschützt unter dem Charyque-Schirm NNs steht und er kann sich dort nun gemütlich mit seinem geretteten Patienten unterhalten. Denn Ärzte, die gerade dafür Zeit hätten, einen zerborstenen Oberschenkelknochen wieder zusammenzufügen, gibt es grad keine. Die sind mit den richtigen Schwerverletzten beschäftigt.

Als Vampir laut Geburt verfügt er über genügend Heilkraft das kleine Problemchen für den Patienten lösen zu können. Dafür muss Pettar ihm aber reinen Wein einschenken… Man einigt sich auf eine gegenseitig akzeptable Fassung von Wahrheit und das dürfte dann wohl der auslösende Moment gewesen sein, der den Pelzmärtel im dunklen Grau dazu bringt über seinen weihnachtlichen Vorbereitungen zusammen zu zucken. Aber, wie beruhigend, kriegt er ebenso mit, dass der neue Mitwisser nichts Böses im Schilde führt und deshalb hernach auch nichts Schlimmes passiert und somit entspannt er wieder, macht weiter mit dem, was gerade so ansteht und wartet ab, was weiter passiert. Und einige Wochen später spürt er mit einem Mal wie sein guter Freund Pettar zusammenzuckt, als die Lichter über dessen Kopf plötzlich alle ausgehen. Denn sie sitzen im Boden unten drin, wo es kein Tageslicht durch irgendwelche Fenster gibt. Nur tiefdunkle Gänge, ordentlich angefüllt mit panischen Leuten. Die einzigen ruhigen dazwischen dürften die vielen Verletzten aus den Kämpfen sein, die Schlimmeres in den letzten Wochen miterlebten, als in dunklen Räumen festzusitzen… Der Pelzmärtel unterbricht, wartet kurz, was weiter geschieht und sieht genau, wie Pettar mit seinem Schuhkarton zum OP-Raum stürmt und dort für Fortbestehen des Lebens des Patienten am Tisch sorgt. Wohl irgendein Wichtiger oder auch nicht, jedenfalls ein Patient und der soll leben können, falls irgendwie möglich… »Nun, denn mal los, Jungs!«, sagt sich der Pelzmärtel. Beim weiteren Geschehen möchte ich fortan dabei sein… Vorgeblich mit Geschenken anlässlich eines Revoluzzer-Geburtstags schneit er dann schon kurz drauf bei seinem alten Kumpel passgerecht rein… Woher er darum weiß, dass der im Klinikum ist, erklärt er niemandem. Braucht‘s auch nicht. Die Tatsache als Pelzmärtel erkennbar zu sein und einen Wirbelsturm bei sich zu führen, langt allemal, nur eine Frage zu erzeugen. Nämlich die, warum er gerade jetzt nach seinem Freund schauen kommt?! Schließlich ist es Sommer! Wohlmerklich Hochsommer! – Da muss man sich auch als Pelzmärtel im Umfeld kreativ beweisen, wenn man nicht ganz ehrlich zugeben kann, was es tatsächlich war, dass einen antrieb etwas Bestimmtes zu tun…

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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