Der ortsansässige Klabautermann

Zeitgleise Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit
Symbiose Zeitgeist (Teil1), Buch Haselnussgeist


Wo Normalität plötzlich umfirmiert,
passt sich Wahrheit flexibel an.


Teil1+2 - Symbiose Zeitgeist

Auszug aus Symbiose Zeitgeist. Der Anführer, majestätisch lautlos auf ihn zugeschritten, kniet nun vor ihm, Mikosch, auf seiner Blumenwiese… (Krieger) „Hallo mein Freund. Ich bin Taak Rhyl, Major unserer Ersten Kompanie. Meine Freunde mit ihren Familien begleiten mich. Wir wählten einen ungewöhnlichen Weg in eure Welt. Entschuldige bitte, sollten wir irgendwen dabei erschreckt haben. Könntest du uns vielleicht weiterhelfen? Wir suchen Stefan vanGeußen. Kennst du ihn rein zufällig und könntest mir verraten, wo ich ihn finden kann? Es eilt etwas und ist außerdem auch ziemlich brisant…“ – Demütigst. Dank seiner Riesenhaftigkeit mit enorm breitem Fahrgestell vornübergebeugt gegenüber dem winzigen, dürren Mikosch, der sich großzügig beeindruckt zeigt. Taak scheint ihm zu gefallen. Er streichelt seine Wange, zupft frech an den Bart-Zöpfchen herum… (Mikosch) „Was bedeuten diese Zöpfchen? Sind das nicht normal Erinnermichs für Racheakte, die noch ausstehen?! Mit sowas kommst du in unseren Park?! Rachsucht passt hier nicht gut rein…“ – (Taak) „Es gibt unterschiedliche Bedeutungen… In unserem Fall sagt es, dass wir Drei sind, die sich einig sind. Alle unsere Brüder tragen ihre Bärte solchermaßen um anzuzeigen, dass sie die gleiche Meinung vertreten… Zuvor trugen wir einen längeren Zopf in der Mitte und zwei kürzere. Für unseren Glauben. Wir glauben an Hyzrrijgk, den mächtigen Sternengott, der über die Milchstraße wacht. Die kleineren Zöpfchen rechts und links standen für unser Volk, auf der einen Seite unsere Frauen, auf der anderen unsere Männer, die Hyzrrijgk zutiefst ergeben sind. Passender Zierrat erklärt, welche Seite für was steht. Liebst du als Mann den Mann als Frau, drehtest du die Aufstellung um. Jeder versteht es. – Wir fühlen in unserer Welt offen, schämen uns dessen nicht. Ich selbst bin mit einer gleichgeschlechtlichen Frau gesegnet, wie einige meiner Krieger und Kriegerinnen, ein Glück nicht alle. Irgendwoher benötigen wir Nachwuchs… Du verstehst?!“ – (Mikosch) „Ja, natürlich, Taak Rhyl. Wobei ich denke, dass du nicht nur ein Major bist… Ich freue mich, dich kennenzulernen. Ich selbst heiße Mikosch Bernbaas und bin der Schatz und Gemahl von Stefan vG. Sein Nachname wird nur noch in dieser Kurzform wiedergegeben. Ich bin somit seine Frau im Männerkostüm… Auch er betrachtet mich als Segen, wie du deine Frau… Warte bitte kurz. Stefan ist bereits auf dem Weg zu uns… Er sah euch am Monitor. Ihr habt unseren Alarm ausgelöst. Jetzt kommen alle hierher. Da ihr auch noch so direkt bei mir landetet… Das geht technisch betrachtet eigentlich gar nicht… Dachte ich zumindest bislang. Wir sind hier mit der modernsten, exklusivsten Technik weltweit ausgestattet. Innovativer geht überhaupt nicht… Stefan, denke ich, dachte da ganz ähnlich…“ – Ein samtweiches, vielbuntes, breites und sehr freundliches Lächeln als Antwort seitens Taaks, der entschuldigend mit seiner Schulter zuckt. So als wollte er sagen… „Entschuldige bitte. Das hat mir vorher keiner verraten, dass man das gar nicht kann… Beim nächsten Mal erinnere ich mich daran und komme auf korrekterem Weg durch die verschlossene Tür…“ – (Taak) „Du zeigst keinerlei Furcht? Woher beziehst du diesen bewundernswerten Mut?“ – (Mikosch) „Ich bin mehr oder weniger der ortsansässige Poltergeist oder auch der Klabautermann. Für die Vertreibung jedweder bösen Geister zuständig oder selbst der Schlimmste von allen… Da sind sie sich nicht ganz einig… Jedenfalls nicht der Typ sich vor irgendwas zu gruseln. Oder anderen geziemlichen Respekt zu erweisen, nur weil sie kraftvoller als ich wirken. Jedenfalls wird das teilweise so bewertet. Deshalb fürchten sich manche vor mir. Unter anderem auch, weil ich tollkühn bin. Gemeingefährlich, behaupten nochmals andere. Vollkommen sorglos, sagt wiederum Stefan, der sich deshalb stets um mich sorgt. Und deshalb besonders schnell hier sein dürfte… Ich war so frei meinen Beschützer-Paris abzuschütteln beziehungsweise auszutricksen, dass er mir am Ende nicht noch die Show vermasselt. Auf die habe ich mich nämlich schon riesig gefreut. Also dass ihr hier ankommt… Ich habe von dir geträumt. – Und um dir vorzugreifen, wir wissen bereits von eurer Art. Also dass die antiquierten Krieger unter euch – so wie du – keine Menschen sind. Keine Gowinnyjen. Sondern Zeres, Götterwesen, noch spezieller ausgedrückt Kweijds… Aber ihr seid auch da ziemlich besonders. Nennt euch wohl deshalb nochmals anders?! Ihr kommt von ganz woanders her. Von außerhalb unserer Normalregion will ich sagen… Ursprünglich eh von außerhalb der Milchstraße. Deshalb hast du mir von eurem Sternengott erzählt. Hyzrrijgk. Er ist größer als die Milchstraße selbst. Behauptet euer Glauben… Warum kommt ihr an solchen unbedeutenden Ort, wo eure Welt doch so viel erhabener und großartiger war als unsere es ist?“ – (Taak) „Weil wir leider nicht alle so großartig und erhaben sind und waren wie unsere damalige Welt es wohl von uns erwartete… Zumindest einige unter uns. Deshalb mussten sie fliehen und sich eine neue Welt suchen gehen… Sie fanden eure… Vor vielen Zehntausendjahren. Das Eis beherrschte damals die Erde, die sie Asgard tauften. Sie dachten, sie wäre namenlos und unbewohnt. Aber da täuschten sie sich. In jedem Punkt. Aber die Menschen lebten noch in primitiven Höhlen, noch mehr Tier denn groß weiterentwickelt, als sie mit ihrer alten Hochkultur hier eintrafen… Das ist eine sehr lange und nicht immer wirklich schöne Geschichte, lieber Mikosch und ich erzähle dir gerne mehr davon, aber ein Andermal. Jetzt muss ich erstmal meine kleine heutige Welt retten gehen. Und dafür benötige ich dringend die Hilfe deines Stefans… Und da kommt er ja schon… Wie Recht du hast: du bist sein Segen! Seinen Engel nennt er dich. Er liebt dich wahrlich sehr…“ – Taak steht elegant leichtfüßig auf und schreitet Stefan nun betont ruhig und entspannt entgegen. Der sofort seinen besorgten, sehr eiligen Schritt abbremst, seinerseits anzeigend, verstanden zu haben. Sein Schatz ist bei alledem nicht in Gefahr… (Stefan) „Du bringst eine beeindruckende Größe mit. Deine Gewandung ist auch recht anschaulich. Ebenso deine nette Familie… Darf ich dich nun freundlichst darum bitten, zu erklären, wer mein scheuer Gast ist?! Der du es vorziehst aus dem Nichts zu erscheinen und meine Wächter erschreckst?! Anstelle vorher vielleicht mal kurz höflich anzuklopfen und dann durch die Pforte zu treten, wie andere in unserem Kulturkreis das für gewöhnlich tun?“ – Taak hört deutlich Stefans Verärgerung. Wäre er jetzt nicht so winzig klein, könnte ihn das knurrige Brummen ja vielleicht wenigstens doch etwas beeindrucken… Aber der ist nicht nur winzig klein, sondern auch noch richtiggehend niedlich im Anblick! – Mit diesen prachtvollen unglaublich hellblonden Haaren mit goldenem Schimmer darin – ganz unmagisch natürlich – und feurigen funkelnden grünen Augen, die ihm gerade gerne seine Augen auskratzen möchten, weil er auch noch so anzüglich lächelt… Taak muss sich jetzt schnellstens zusammenreißen. Er hat längst gewusst, dass die Vrallyser bezaubernd sein sollen. Aber aus der Nähe betrachtet kommt das Wort dem vorliegenden Zauber nicht im Entferntesten nahe… – Whow nochmal!! Taak, reiß dich zusammen! Der Mann hat einen festen Partner – der süße Knuddel auf der Wiese und dein eigener Schatz schaut dir dabei zu – was immer du gerade für einen Mist baust. Wenigstens dem musst du das hinterher erklären können.

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Ein neuer Stern erstrahlt am Firmament.
Erzählt von Hoffnung und Zuversicht.

Zeitgeise-1.3.2-Simplizismus-xfw1.Auflage-B-LP


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