Das Ende einer Ära

Auszug aus Band 2.2 Canis Falkenstein.Du kennst meinen neuen Namen noch gar nicht?- Loki, jetzt bin ich aber enttäuscht von dir!- Sie behaupten doch allesamt, dass sich vor dir nichts und niemand verbergen könnte?!- Wie kannst du das dann nicht wissen? Loki steht vor dem neu gekürten Anführer der freien Tephériee Midgards. Denn eine andere Welt gibt es nicht, die sie anerkennen würden, so Waradins Worte dazu. Ljossalfheim hat aufgehört zu existieren. Die Welt, die Thepheriie als Mitbürger zumindest nicht ganz ausschloss. Wenn sie sie auch nur am Rande erwähnen wollte, so schloss sie sie zumindest nicht gleich aus. Wie Svartalfheim es seit jeher konsequent tut. Und ja, Waradin oder auch neuerdings Lord Waradin hat Recht. Die Welt der Freiheit für Zeresgeborene, die sich aus Politik und Machtdebakel ausklinken wollen, hat sich in Luft aufgelöst. Denn der große Mann am Goldenen Thron ist gefallen. Durch seine Hand. Kein anderer wäre wohl so leicht in der Lage gewesen gleichsam eine ganze Welt mit diesem Scharfrichterstreich zu vernichten. Nur er war es und er tat es. Weil Nessel es so von ihm einforderte. Weil Nessel ihm keine Wahl ließ. Ihn daran hinderte eine Alternative, einen Ausweg zu finden. Wie er es schon seit so vielen Jahren tut. Ständig aufs Neue. Aber Nessel wollte es nun restlos beenden. Nicht länger auf den Tod und das Ende warten müssen. Es einfach und schlicht zu Ende führen. Die große Welt der Vakuda. Ein Werk, das besonders auf diesem Planet Asgard – Erde – wie immer man den Mutterboden unter sich auch bezeichnen mag, eben für diesen unglaublich lange Zeit Frieden einbrachte. Aber der ist nun rum. Vorbei und ausgestanden. Denn das Kriegervolk, die Hævoqs, die die Vakuda im Anfang mit her brachten, hatte sich gegen sie gewandt. Sie im großen Kampf vernichtend geschlagen. Ihre letzte Residenz am Ende ausbluten lassen und dessen Kopf gefordert, der diese Welt garantierte. Und er, Loki, war sein Mörder. Sein Richter und Henker. Musste es sein, es gab keinen anderen Weg. Und damit endet für Loki auch die Welt Svartalfheims. Die er nun nur noch als Abklatsch eines netten Versuchs definiert, ein Versuch etwas großes zu errichten. Aber dafür ist sein Volk, das der Hævoqs, einfach nicht geschaffen. Sie, die Hævoqs, sind Vernichter von Welten und nicht deren Erschaffer. Nicht, wenn sie weiterhin sich noch immer nur als Krieger definieren. Egal wie ausgeklügelt ihre Herrschaftsform auch sein mag. Keiner in dieser Welt der schwarzen Stadt Hadesthron ist geschaffen Leben zu garantieren. Zukunft zu gewähren. Zu begreifen, was nötig ist zu tun. Selbst den Tod des letzten großen Mannes ihrer Zeit beschmutzten sie unehrenhaft. Wie jämmerlich, wie erbärmlich sie doch sind. – Nein!- Jetzt ist Schluss!- Aus !- Vorbei!- Das Leben verdient eine neue Chance zu existieren. Und wenn die anderen sich nicht in der Lage sehen ihr eine zu gewähren, dann muss er das eben genauso selbst in die Hand nehmen. So wie er das eigentlich schon seit vielen Jahren plant. Für den Fall der Fälle, dass nichts mehr weiter vorwärts geht. Nur alles rückläufig bleibt….

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