Zeitgleise

Auf neuen und auf alten Gleisen, in einer vertrauten und doch fremden Zeit

Leseprobe zum reinklicken und durchblättern…
Zeitgleise-1.1.1-Schattenwanderer-xfw1.Auflage-BL-LP-1

Zeitgleise. Wie Sterne in der Nacht gestalten sich bald schon die Anhänger von Licht und Dunkelheit. Es gibt unglaublich viele und Mancher bewirkt Entscheidendes für seine Welt. Er|sie muss nur selbstlos und unerschrocken aus dem Schatten ins Licht treten, Durchsetzungswille mitbringen genauso wie Zuversicht. Alles andere regelt sich. Doch das Ende der Zeit ist seit langem beschlossen und seit 25000 Jahren den Zeres bekannt, den ersten Förderern der Mijnns, aus deren Reihen der neuzeitlich kultivierte Mensch hervortritt. Zeres gestalten die Zeit selbst in den Anfängen, richten verschiedene Welten ein, gönnen Möglichkeiten sich frei zu äußern, andere halten sie ehern von dunkler Absicht ab, bis sie eines Tages selbst ihrem Ende zulaufen. Gowinnyjen mischen ab da dominant mit, während sich der Mijnn Stück um Stück zum Menschsein kultiviert. Fehlerbeladen ist auch er|sie, doch die Ursprünglichen setzen dennoch auf ihn als ihr letztes stolzes Pferd im Rennen. Fordern aber zuvor Beweise für den Biedermann, als der der König der letzten Tage am Menschenthron geweissagt wird. Von den Bijixs, die auch die Mijnns und zuvor die Gowinnyjen und nochmals davor die Zeres selbst mit ihrer Vision berieten. Ein alles entscheidendes Gefecht am Ende der Tage zwischen Licht und Dunkel wurde beschlossen. Der König als Anführer der Krieger des Lichts, soll die entscheidende Stärke für sich und die Seinen finden, selbst Hades und seiner Höllenbrut die Stirn zu bieten. Zeitgleise führt uns durch die Anfänge, wie sich Lager um Lager findet und langsam etabliert, wie sie lernen Freund von Feind zu unterscheiden und wie vielschichtig die Erde doch ist. Sie legen Jahrtausende alte Verstecke offen. Reichen Wesen die Hand, die man sich zuvor nicht mal als Sagengestalt denken konnte. Parallel erobert Computertechnologie unsere Welt, der Ost-West-Konflikt errichtet eiserne Vorhänge und privilegierte Innenstädte ziehen Schutzzäune hoch mit Hilfe bewaffneter Milizen. Man flieht vor der Wahrheit, wo immer man kann. Die täglich gewaltbereiter wird. Der Teil der Bevölkerung, der sich nicht integrieren, gar noch devot beugen möchte, taucht unter den Radar ab. Aggression pulsiert auf den Straßen wie kaum jemals zuvor. Geld regiert, Politik beugt sich, Demokratie gibt es nur noch auf dem Papier. Und nochmals parallel begeistert Woodstock die Massen, die Urlaubswelt nimmt seltsame Wesenszüge an und Tod integriert sich im Leben auf nochmals bizarrere Weise… Ein urrussischer Wasserbär von der Wolga reicht Einwohnern Venedigs seine helfende Hand, nur weil er auf schwarzseidige Panther steht. Haushohe Krokodile auf zwei Beinen werden zu Freunden und Loki ist gar nicht so übel, wie alle behaupten und Thantos, der Vollstrecker eigentlich ein so richtig netter Kerl. Gladiatoren kämpfen an Seiten von Massenmördern, die wir zu besten Freunden erklären und um medizinischen Rat bitten. Und Heuschrecken gelten schon sehr bald als absolut heiße Bräute. Nur zumeist sind sie ziemlich klein. Während die Feindseite nochmals eindrucksvollere Mitstreiter für sich akquiriert, erfindet Europa sein eigenes Bürocomputersystem und die Wirtschaft entwickelt sich entschieden anders, als man es kennt. Denn der Frövjed wurde uns geschenkt…


aus der fantasywerkstatt xento falkenbourg & sohn fürth


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Auszug aus Schattenwanderer
Wüstensöhne waren schon immer eindrucksvoller unterwegs, als jeder außerhalb es glauben möchte… Was wohl noch alles im alten Ägypten an Mythos und Magie vergraben liegt? Oh Mann! Wie gerne würde ich das erforschen, genauso meine Hände nach Babylon ausstrecken, den Mythos restgültig aufdecken und rausfinden, was es rauszufinden gibt und das alte Troja wiederbeleben, falls möglich?! Homers Liedertexte müssen auf Wahrheit beruhen! Andere Möglichkeit will mein Verstand und meine Fantasie an der Stelle nicht zulassen. Auf einer versteckten, tief vergrabenen Geschichte fußen sie, Homers Texte. Ein Mythos, der ebenso machtvoll durchwoben ist, durchwachsen von uralter Magie vergessener Gottheiten. Gleichsam diese wundersame Mär um den griechischen Göttertempel, als Hügel mystifiziert. – Aber nein! Das Leben, vielmehr der Tod planen anderes mit mir! Kaum erreichen wir Jerusalem, fällt mir kein heiliges Relikt meines Ursprungsglaubens zu, sondern ich stolpere flugs über Aufzeichnungen um die goldene, längstens vergessene und verloren geglaubte Stadt Vreemarr, eine Stadt in den Wolken zur Eiszeit über der breiten Ebene des Llhu arrangiert, zwischengeklemmt zwischen einer im Ursprung mächtig breiten Bergkette, nunmehr, seit Ankunft der Zeres auf Erden, in der Mitte entzwei geschlagen… Laut allem, was es darüber noch zu lesen gibt, was ich mir zusammenreime, wo es liegen könnte, steht am Ende für mich klar: Sie reden von der Rheinebene, dem Schwarzwald und den Vogesen. Hier also lag das alte Reich der Mitte. Veraij, zumindest doch der westliche Anteil Veraijs. Die alte Welt der Zeres, zu denen Telfviyn Drós, mein Herr und Meister, zählt. Also wird das irgendwann mein Zentrum meines Seins werden. Aber das hat noch Zeit. Ich sollte es wohl nur wissen, weshalb mir diese Schriftstücke in die Hände fielen. Also nicht der ewig trockene Sand bleibt mein Lebenselixier, sondern die grüne Ebene eines breiten Gewässers… Sozusagen das Gegenteil von alledem, an das ich bislang glaubte… Warum lässt er mich hier in der Wüste durchstarten, wenn soviel weiter oben mein Glaubenszentrum steht? Meine Kathedrale errichtet werden muss?! … Vreemarr?! Eine sagenumwobene Stadt in den Wolken arrangiert. Über eine magische Wolkentreppe betretbar?! Wie könnte ich, ein ursprünglich rein sterbliches Wesen, ein Kind dieser Erde, nichts anderes als das, eine mystische, vernichtete oder auch nur tiefschlafende Wolkentreppe nach oben in den Himmel erwecken?! … Nun! Diese Aufgabe dürfte mir wahrlich gefallen! Aber woher sollte ich über solcherlei Mächtigkeit verfügen? Sie je erlangen können? Wo ich noch nicht einmal Kleinigkeiten im zwischenmenschlichen Sektor gebacken kriege? Seit nunmehr dreißig Jahren über die gleichen Argumente meiner gegenseitigen Partnerschaft stolpere und noch immer nicht obsiegen kann?! Wer von uns beiden – Jamal-al-Din, ein gebürtiger, sturer Berber Nordafrikas oder ich, Aldebaran, Fürst Flaubert deBougy, ein Normanne, zu Lebzeiten familienseitig in Sizilien ansässig – unsere benötigte Familie gründen und erhalten muss und kann?! Nervige Details, die rein schon darum so lästig sind, weil Salamah uns unsere ersten beiden Frauen sozusagen als Hochzeitsgeschenk überreicht. Und El Bachir gleich noch drei weitere dazu fügt. Einfach nur, dass es mir nicht langweilig werde, dass ich endlich begreife, dass es nicht ausreicht, sich mit Mylord ansprechen zu lassen, um ein Gott zu werden. Dass dazu ein klein wenig mehr zuzählt…

©xento-falkenbourg (xfwerk)
ab 16 / je Teilband (Buchdruck 13,5×21,5) ca. 340-450 Seiten
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1.231 Kommentare

  1. Klasse Website. Vielen Dank.
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  3. Ich wollte einfach einen netten Gruss da lassen. Bin eben auf die Seite gestossen.
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  4. Symphonien in blau, Teil 1 und Teil 2.
    Du liest los und fällst sofort in ein (naturgemäß riesiges) Universum mit Wesen und Umständen, die man aus Menschensicht nur von ungefähr kennt. Oft fühlt sich’s an wie im Innern einer im höchsten Schleudergang laufenden Waschmaschine, denn dir fliegt alles um die Ohren, was man sich von Fantasy erhoffen kann – und mehr: Mitteleuropa, da besonders Franken und Schwaben, mit Abstechern nach Zentralrussland, nebenbei Interessantes zu Landschaften, Baukünsten und halt Kultur überhaupt. Und geschichtliche non-fake-facts.
    Schnoddrig und mit Liebe zu seltsamsten Details wirst du in Traumhaftes, aber auch in Mord&Totschlag reingezogen. Dabei hebt die Story mit dem Holozän Ende der letzten Eiszeit an, hebt dann recht schnell ab und führt fast bis ins Hier und Jetzt. Anspielungen auf Bekanntes aus Adel, Verwaltung, Politik und Wohngemeinschaften sind natürlich gar keine, sondern gewiss reiner Zufall. An uralten Geschlechtern sowie am martialischen Abschlachten herrscht nirgendwo Mangel, es fehlen nur leider ab und an ein paar (männliche) Geschlechtsteile. Besonders in Teil 1 erfährt man nebenbei was zur Badischen Revolution, über das fahrende Volk, Pogrome und mehr. Auch zum Zarengeschlecht der Romanows, mit Abschweifungen in die Dichtkunst (echt!) und in die Weltpolitik des Kalten Krieges, werden ein paar Feuerwerke gezündet – da führt plötzlich ein gerader Weg ausgerechnet nach Bambärch, dortselbst ins Planquadrat G7E9. Hier meucheln sich u.a. Russen und die örtliche Polizei. Zurückhaltung bei der Schilderung denkbarer Grauslichkeiten ist keine Option für die Autoren. Einen außergewöhnlich hohen Gräuslichkeitsfaktor gibt’s aufs Ende zu, wo Wolfsmenschen oder Menschenwölfe sich ihrer Natur gemäß ausleben … Wer nun denkt, Liebesgefühle oder Ähnliches hätten da mittendrin keinen Platz, wird sich getäuscht sehen. Allerdings sind diese Gefühle halt von eher komplizierter Art. Da der Gefühls-Begriff ein weit dehnbarer ist, muss auch Platz für ziemlich Unappetitliches sein. Hoffnung findet zum Schluss von Teil 1, wer gerne mal eine ganze Bande widerlicher Rocker ganz allein vermöbeln möchte.
    Teil 2 scheint in „normalere“ Bereiche auch des menschlichen Daseins zu führen, scheinbar. Mit dem tieferen Eindringen in Adelskreise, Erbfolgegesetze etc. pp. tritt allerdings bald die Kriminalpolizei flächendeckend auf. Deren Privat- und Dienstwelt, inklusive weit verbreiteter Sexualpraktiken in durchaus bemerkenswerten Spielarten, bringt auf andere Gedanken und führt in die siebziger Jahre und bis zur RAF. Vorher erweist sich, nach dem hoch befriedigenden Verdreschen unliebsamer Zeitgenossen, der Held als von unerhörter männlicher Potenz, jedoch auch tödlichem Sadismus durchtränkt – mit gewichtigen Folgen für den weiteren Verlauf. Es folgen ruhigere, dennoch tragische Familiengeschichten des höheren Adels (der demokratische Monarch Roderich!) und gewöhnlicherer Leute, bis hin zum In-die-Luft-fliegen eines ganzes Dorfes samt Hunderter Bewohner. Verwickelte Stammbäume und Fortpflanzungserfolge trotz schwierigster Geburten prägen weiterhin das Bild, bis zu einer langwährenden Schwarzwald-Durchwanderung (die Autoren zapfen offenbar Erfahrungen an), die aber zum Glück mit interessanten Abirrungen aufwartet. Weiterhin ist mancher Protagonist gegen fliegende Kugeln immun, und zum guten Schluss wimmelt’s nur so von Soldaten und SEK im Schloss des Grauens.
    Grade, weil man nicht unbedingt immer weiß, worauf das Ganze genau genommen hinaus will, bleibt man stundenlang unter fortgesetzt schwerster Spannung. Also: Wer blühende Fantasie, ungewöhnliche Fantasy und zeitgemäße Formulierungskünste schätzt, greife zu.

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