12.000 Jahre….

Wie Sterne (1.1.1)-Symphonien in blau (BoD-2.Auflage)-C-M1-Internet-0770

Auszug aus (1.1) Symphonien in blau. Sie wählen Leonidas, Hermes Zwillingsbruder, der diesem treu ergeben ist, aber auf sonst keinen so leicht hört. Die Entscheidungen, die er für sich im Stillen trifft, sind meist ziemlich grenzwertig, wenn nicht gar kriminell. Wegen Kleinigkeiten kann dieser mächtig starke Eloysersohn zum explodierenden Pulverfass werden (später in der Menschenwelt so umschrieben) und in diesem Zustand als blutrünstiger Berserker durch die Straßen ziehen und schneller, als man denkt, 50-100 arglose Bürger abgeschlachtet haben, zu dem Einen, der es verdient. Den er grad bemerkt hat. Mit Hermes in seiner Nähe kann man für gewöhnlich Katastrophen abwenden. Wer das auch ganz gut hinkriegt ist Antaryon.– Während der Ratssitzung, bei der selbiger hinter seinem Vorhang weilt…. (Nessel) „Wir sollten Melyzanth anhören. Ihn fragen, ob er was gesehen hat, dass uns weiterhilft. Schon häufig konnte er genau die richtigen Dinge aus den Bildern der Zukunft rausfiltern, um uns hilfreich zu beraten…“— Sie erklären sich alle damit einverstanden, genau wie mit seinen Vorschlägen kurz vor Antaryons Rückkehr zu seinem Lieblingsbeobachtungsposten. Dass Nessel an diesem Tag seinem Freund Loki zum letzten Mal aufrecht gegenüberstand, in Würde und Anstand, ohne zerrissene Kleider und Spuren von Schändung am Leib, weiß er nicht. Aber viel von dem, was ab da passiert, hätte er wahrscheinlich auch nicht mehr aufhalten können…— Also wird der Bijix von Nessel hereingerufen und dazu befragt. Und das ist der Part, der Antaryon so gänzlich aus der Fassung bringt, an diesem Tag, hinter seinem karmesinroten Vorhang. Es galt schon immer in Vreemarr, dass man den Weissagungen der Bijixs vertrauen kann. Und gerade noch Melyzanth!- Dem glaubt er eh alles blind, das er behauptet, ohne Wimpernzucken und auch ohne wenn und aber…. Was Bijixs weissagen, ist längstens geschehen. In anderer Geschichte kannst du bereits stapelweise Bücher darüber lesen, dir unendliche Erzählungen reinziehen. Das bleibt so!- Das ist Fakt!- Wird zur Tatsache!- Geschieht Punkt für Strich, wie geplant, so befohlen und ausgeführt. Exakt so, wie die Vision. Trotz Rätselhaftigkeit, Unlogik, Widersinn, Absurdität…!!- Aber dieses hier, das kann dennoch nicht sein!- Ganz unmöglich!!

Einen König würden sie für alle Mijnns gemeinsam finden

Behauptet der Bijix…– Wie soll das gehen?- Das haben sie mehr als hinreichend bewiesen, wie wenig Chance besteht, eine vielschichtige Gesellschaft mit nur einem einzigen Oberhaupt unter Kontrolle zu halten?!- Und das gänzlich ohne Magie?!- Das Riesenvolk der Menschen, das bald entsteht?!- Wie soll das möglich sein?!- Und sie sind hier nur eine einzige größere Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte so viele Erdrutsche und Lawinen auslöste, weil sich die Eloyser ganz einfach nicht von ihrem Thron runterschubsen lassen wollten, weil sie jedweder anderen Magie widerstehen konnten.— Denn eigentlich benötigst du einen Eloyser, wenn du einen Eloyser bezwingen willst. Ein gewöhnlicher Attentäter erlangt da keinerlei Chance…. Also bleibt nur immer wieder der offene Kampf und deshalb gab es in den 17,3 Jahrtausenden, die sie hier auf Asgard schon rumhängen, mehr Schlachten, als man zählen kann. Eigentlich ging es immer nur darum, den jeweiligen Throninhaber von selbigem zu entfernen, damit sich auch mal wieder eine andere Meinung als seine/ihre durchsetzen kann. Nur das, nichts mehr und nichts weniger…. Nicht mal sie, die Vakuda sind so irre zu glauben, sie könnten mehr als eine Welt (Ljossalfheim) über den goldenen Thron verwalten.– Das geht nicht!- Ist nicht nur unrealistisch, es ist undurchführbar!!- Dir fehlen jedwede Mittel dazu, das in irgendeiner Form ableisten zu können. Auch noch so glamourös, dass sie hier in Vreemarr davon erfahren sollen?!- Sonst würde ihnen der Bijix das gar nicht erzählen?!- Sie sollen wissen, dass es möglich sein wird. In der Zukunft, die gänzlich magiefrei abläuft. Wo sogar die Gowinnyjenyolliver zwischen den Mijnns vergessen haben, wer sie sind und sie selbst, die Zeres, als große Gemeinschaft?- Längst schon zu Staub der Vergangenheit wurden. Erstmal treten sie, die Vakuda ab – wohl schon bald, wie sich das alles anfühlt?- Dann folgt Svartalfheim, versinkt genauso sang- und klanglos im Treibsand der Zeit. Schon kurz drauf kann sich keiner mehr ihrer erinnern.– So ist das nunmal mit alter Geschichte. Wenn keiner nebendran steht, es aufzuzeichnen, ist sie schneller wieder vergessen, wie sie geschehen konnte…. Okay, also diese Mijnns in der Zukunft. Die haben es somit drauf das hinzukriegen, was ein magisches Wesen unmöglich konnte?!- Wie bitteschön machen die das? Das würde sich Antaryon aber wirklich sehr gerne genauer anschauen…. Und dann geht es im gleichen hanebüchenen, rührseligen Stil weiter….

Wenn die Kinder des Friedens sich auf grünen Wiesen sammeln.
In bunte, einfache Gewänder gehüllt und schlammigen Füßen.
Sie tragen Blumen im Haar und begegnen dem Klang der Musik mit Leidenschaft.–
Dann wird den Mijnns ein Frövjed geboren, der die Sterne erneut zum Leuchten bringt.
Der Mijnns, magische Wesen, selbst die Ursprünglichkeit –
alles was ist und sein wird, das Gestern, das Heute, das Morgen, die Ewigkeit –
in Frieden und Gemeinschaft aussöhnen und einen kann….
Ein Vrallyser wird er sein.

Ein Vrallyser?!- Noch unwahrscheinlicher wie alles andere. Das Volk der Vrallysa müsste erst noch geboren werden. Das sollte von Vakudaseite geschehen, aber ihre Zeit ist um. Jagen sie jetzt einen Schnellschuss los, erklärt es wenigstens, warum die so klapprig sein sollen!?- Jedenfalls ist bisher nichts darum geschehen. Ihre alten, gewieften Magier sind zwischenzeitlich nicht mehr groß motiviert, irgendwas anderes zu versuchen, als ihre Leute außenrum am Durchdrehen zu hindern. Was schon ausreichend Tagesprogramm, sprich Dauerbeschäftigung, stellt.– Ob das wirklich alles so klappen kann, wie angedacht, steht in den Sternen geschrieben und noch lange nicht fest.– Dass man gar auf der Basis planen könnte!!- Und in puncto Klapprigkeit, nicht so getrickst wie der Bijix, der zwar so aussieht, es aber gar nicht ist…. Die sind tatsächlich solche, die kaum stehen können, ohne jemanden zu benötigen, der ihnen hilft. Wollte einer von denen versuchen irgendwas Großes zu [ver]einen, wird er sicher schon nach dem ersten erforderlichen Streckenlauf halbtot umkippen und starken Husten und Schnupfen kriegen oder gleich schwindsüchtig werden und verstorben sein, noch bevor irgendwas noch so Mickriges auch nur geeint ist…. Und die Mijnns selbst?- Ja, die noch gleich!!- Die müssen doch erstmal lernen aus ihren Höhlen rauszuklettern. Also ohne, dass ihnen wer seine Hand hilfreich entgegenstreckt. Und da draußen ganz alleine verstehen, wie alles funktioniert. Ohne Hilfestellung aus der Zereswelt. Die bisher alles für sie regelten und wenn sie selbst raus in den Schnee mussten, zitterten sie wie Espenlaub – wie sie es später nennen werden(!)- und machen sich derweil vor Angst fast einen Fleck ins Hemd oder gar noch richtig nass…?!- Wie wollen sie so schnell begreifen, wie Wind und Regen miteinander harmonieren, wie Natur und Leben zusammengefügt eine Gemeinschaft bilden?!– Wenn man das unklug angeht, macht man am Ende nur alles kaputt. Zerstört die Dinge versehentlich, die man erkunden wollte…..— Und das sollen diese zutiefst hilflosen und ängstlichen Geschöpfe ganz alleine hinkriegen??- Na ja!- 12.000 Jahre…. Eine lange Zeit!- Da könnten ja vielleicht bis dahin noch ein paar Wunder geschehen…?!

©xento-falkenbourg (xfwerk) – Jugendliche ab 16 / Erwachsene, je Teilband ca. 240-300 Seiten
Buch und eBook – Books on Demand Norderstedt (BoD.de), AmazonThalia uvm.
PDF (downloadlink), Buchlayout (2seitig)/Medienlayout (1seitig) über
https://falkenbourg.de/shop/ 
Kontakt: xento@falkenbourg.de  (xfwerk, fürth)

xfwerk visite 354x218px
Wie Sterne in der Nacht Huhn1

3 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.